Mormonen - Das Evangelium in aller Welt

Ukraine

Als Nikolaj Schaweko von seiner Heimatstadt Tschernigow in der Ukraine nach Polen reiste, rechnete er nur mit der gewohnten Routine — einer langen Busfahrt über die Grenze, um Kinderspielzeug einzukaufen, das er dann zu Hause auf dem Markt weiterverkaufen wollte.

Man schrieb das Jahr 1995. Die Ukraine, ein ehemaliger Mitgliedsstaat der Sowjetunion, war im Umbruch begriffen. „Ich hatte große Schwierigkeiten”, erinnert sich Nikolaj. Er hatte nicht nur mit schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen zu kämpfen, sondern spürte zum ersten Mal auch Religionsfreiheit. Er hungerte und dürstete nach der Wahrheit.

In Polen lernte Nikolaj mehrere Heilige der Letzten Tage aus Lusk in der Ukraine kennen, die dort ebenfalls Geschäfte machten. „Sie fingen an, mir von Gott und ihrem Glauben zu erzählen.” Als Nikolaj wieder zu Hause war, hatte er nicht nur eine Wagenladung Spielzeug mitgebracht, sondern auch ein Exemplar des Buches Mormon und den brennenden Wunsch, mehr

 

„Ich hole euch, einen aus jeder Stadt und zwei aus jeder Sippe, und bringe euch nach Zion“ (Jeremia 3:14)
Lena, Nikolajs Frau, fand sein Interesse an einer neuen Religion beängstigend. „So viele Kirchen kamen neu in unser Land”, erzählt sie. „Ich wußte nicht, was ich tun sollte.”

Als Nikolaj sich mit dem Buch Mormon befaßte, nahm sein Glaube kontinuierlich zu. Dann bekamen er und seine Familie Besuch von den Mitgliedern, die er in Polen kennengelernt hatte. Lena war beeindruckt von dem Geist, den sie ausstrahlten, und wollte nun genauso gern wie ihr Mann mehr erfahren.

„‚Wir bemühten uns, in Tschernigow die Kirche ausfindig zu machen”, erzählt sie. „Aber es gelang uns nicht.” Tschernigow hat 350000 Einwohner, und sie konnten weder Missionare noch einen Zweig der Kirche noch irgendwelche Mitglieder entdecken. Der nächste Zweig war in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, einhundertfünfzig Kilometer entfernt. „Deshalb nahmen wir uns vor, alle Gebote zu halten, die wir kannten

– wir wollten das Wort der Weisheit befolgen und beten, erzählt Lena. „Wir verbrachten mehr Zeit miteinander, und unsere Familie wuchs enger zusammen.

Doch sie sehnten sich danach, das Evangelium noch besser zu verstehen, Bündnisse mit dem Herrn zu schließen und Gemeinschaft mit anderen Mitgliedern zu pflegen. Deshalb machten sich Nikolaj, Lena und ihre Töchter Anja, 12 Jahre alt, und Julia, 7 Jahre alt, am 24. November, einem Sonntag, auf die einhundertfünfzig Kilometer lange Reise nach Kiew.

„Als wir im Zweig ankamen, sahen wir auch die Missionare zum ersten Mal”, erklärt Lena. „Sie dachten, wir gehörten bereits zur Kirche!” Die Schawekos waren tief beeindruckt von der Herzlichkeit, mit der sie willkommen geheißen wurden. „‚Wir sind von Natur aus ein ernstes Volk und lächeln nicht viel”, meint sie, „deshalb waren wir sehr überrascht, daß alle um uns herum lächelten. Außerdem waren wir begeistert von dem Geist, den wir spürten.”

 „Darum werdet nicht müde, das Rechte zu tun, denn ihr legt den Grund für ein großes Werk“ (LUB 64:33)

Das war die erste Fahrt von Tschernigow zu den Sonntagsversammlungen nach Kiew. Viele weitere folgten. Monat um Monat fuhren sie sonntags zur Kirche, obwohl die insgesamt dreihundert Kilometer lange Hin- und Rückfahrt jedes Wochenende vierundzwanzig Stunden dauerte, die Temperatur auf 30 Grad unter Null fiel und die Züge nur schlecht geheizt waren. Außerdem hielt der Zug unterwegs häufig an, und mitten in der Nacht hatten sie sogar sieben Stunden Aufenthalt in einem überfüllten Bahnhof. Die Schawekos machten sich um halb neun am Samstagabend auf den Weg und waren um halb neun am Sonntagabend wieder zu Hause. Manchmal führen sie auch erst um Mitternacht los und waren um Mitternacht des folgenden Tages wieder da. In Kiew fuhren sie mit dem Bus und der U-Bahn zum dem Gebäude, in dem die Kirche Räume gemietet hatte und wo die Versammlungen des Zweiges stattfanden. Sie schafften es immer gerade rechtzeitig zur Versammlung, die um zehn Uhr begann. Anschließend unterhielten sie sich noch mit den Mitgliedern, aßen zu Mittag, wurden von den Missionaren anhand von ein, zwei Missionarslektionen unterwiesen und machten sich dann wieder auf den Weg nach Hause.

Mit dem Bus hätte die Fahrt bei weitem nicht so lange gedauert – sie hätten für den Hin- und Rückweg nur jeweils drei Stunden gebraucht, weil die Anschlüsse um ein vielfaches besser gewesen wären. Aber die Busfahrkarten waren zu teuer. Schon die Zugfahrkarten für vier Sonntage im Monat fraßen fast die Hälfte von Nikolajs Monatslohns auf.

Aber Lena weiß noch, daß ihnen die Reise eigentlich gar nicht beschwerlich vorkam. ,Wir waren glücklich. Selbst die Mädchen sich nicht, obwohl sie manchmal unterwegs einschliefen. Wenn wir in der Kirche den Liahona bekamen, lasen wir die Zeitschrift auf dem Rückweg im Licht der schwachen Zuglampen durch. Es machte uns nichts aus, daß die Reise so unbequem war. Es war nicht wichtig."

Zwei Missionare – Kent Averett und Derek Rowe — bekamen vom Missionspräsidenten, Wilfried M. Voge, die Genehmigung, mehrmals nach Tschernigow zu fahren, um die Schawekos zu Hause im Evangelium zu unterweisen. Da die Heizung nicht richtig funktionierte, mußten sich die Schawekos und die Missionare warm anziehen. „Aber der Geist war anwesend, wenn wir über das Evangelium sprachen. Deshalb war uns auch nicht kalt”, erzählt Elder Rowe.

Am 5. Januar 1997, sechs Wochen, nachdem die Schawekos zum erstenmal in die Kirche gegangen waren, ließ sich die ganze Familie – Nikolaj, Lena, Anja und Julia (die inzwischen acht Jahre alt geworden war) – taufen.

Als Lena einige Monate später schwanger wurde, konnte sie nicht mehr jeden Sonntag die lange Fahrt nach Kiew machen. Deshalb genehmigte der Missionspräsident folgenden Plan: An zwei Sonntagen im Monat fuhren Nikolaj und seine Töchter nach Kiew, um die Versammlungen zu besuchen. An den übrigen Sonntagen hielten die Missionare die Versammlungen bei den Schawekos zu Hause ah. Die Themen der Ansprachen und die Lektionen waren der heiligen Schrift, den Leitfäden der Kirche und dem Liahona entnommen.

Doch mit der Freude kam auch die Verfolgung. „Einige Nachbarn meinten: ,Da kann man mal sehen, die Orthodoxe Kirche ist euch wohl nicht gut genug?`, erzählt Lena. „Sie fingen an, uns Schwierigkeiten zu machen. Mit manchen verstehen wir uns nicht mehr so gut wie früher.”


Die Gebete der Treuen werden erhört (2 Nephi 26:15)
Am Tag ihrer Taufe erfuhren die Schawekos eine wundervolle Neuigkeit. Eine Schwester aus Kiew erzählte ihnen, daß sie vor drei Jahre in St. Petersburg auf Mission gewesen sei und dort eine Familie aus der Ukraine im Evangelium unterwiesen habe – eine alleinstehende Mutter namens Alla Kurnosowa und ihren kleinen Sohn Vitalij. Die beiden hatten sich der Kirche angeschlossen und waren dann wieder nach Tschernigow zurückgekehrt, wo Alla nun als Schneiderin arbeitete.

Während der drei Jahre, die seit ihrer Taufe vergangen waren, hatte sie mit den Missionarinnen korrespondiert, die sie in St. Petersburg kennengelernt hatte. „In ihren Briefen machten sie mir Hoffnung und gaben mir Kraft, erzählt Alla. Sie und ihr dreizehnjähriger Sohn hatten nicht aufgehört, in der heiligen Schrift zu studieren. „Manchmal kommt es mir vor, als oh Vitalij noch mehr weiß als ich`, meint Alla. „Er unterweist mich die ganze Zeit.” Beide haben darum gebetet, daß die Kirche nach Tschernigow kommen möge.

Ihr Beten und ihre Geduld wurde schließlich belohnt. Alla und Vitalij schlossen Freundschaft mit den Schawekos. Die beiden Familien stellten ihre Wohnung abwechselnd für die Sonntagsversammlungen mit den Missionaren zu Verfügung. Nikolaj und Vitalij wurden zu Heimlehrern berufen und besuchten gemeinsam die beiden Familien.

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Matthäus 18:20)
Die Versammlung, die am 1. Juni 1997, einem Sonntag, bei Nikolaj und Lena zu Hause stattfindet, ist typisch für die damaligen Versammlungen. Zwölf Menschen sind anwesend: Nikolaj, Lena, Anja und Julia; Alla, Vitalij und Allas Mutter Vera, die nicht der Kirche angehört; außerdem Katja Malihina, eine neunzehnjährige Studentin aus Kiew, die Mitglied ist und in Tschernigow Jura studiert, und die vier Missionare, die die Anwesenden unterweisen – William und Manette Murri, David Sills und Chris Colton.

Elder Sills leitet die Versammlung. Schwester Murri spielt auf dem Klavier. (Sie hat Anja und Julia aufgefordert, einige Kirchenlieder zu lernen. Vor und nach der Versammlung zeigen die Mädchen ihr, was sie schon gelernt haben.)

Das Eröffnungslied heißt „Ich brauch dich allezeit”, und Vitalij spricht das Gebet. Das Abendmahlslied heißt „Jesus, einstens schlicht gebom”. Nikolaj und Elder Colton bereiten auf einem kleinen Tisch, der mit einem schlichten weißen Tuch bedeckt ist, das Abendmahl vor und sprechen die Ahendmahlsgebete. Vitalij teilt Brot und Wasser aus. Später, als die Sonne durch die Wohnzimmerfenster scheint, kleiden die Mitglieder und die Missionare in Worte, wie sehr sie den Erretter lieben und wie dankbar sie für das Evangelium sind.

Lena weint, als sie erklärt, wie schön es ist, daß bei ihr zu Hause Versammlungen der Kirche stattfinden. „Es gibt hier nur wenige Besucher; alle passen in meine Wohnung, sagt sie. „Woanders gibt es mehr Mitglieder, und deshalb können nicht alle jedesmal Zeugnis geben.

Sie erzählt, wie sie sich in der vergangenen Woche mit einer Frau unterhalten hat. „Ich spürte im Herzen, daß ich mit ihr über das Evangelium sprechen sollte.” Im Gegenzug dazu erklärte ihr die Frau, die der evangelischen Kirche angehört, was sie tun mußte, damit die Kirche offiziell in Tschernigow anerkannt wird. Nun sah das schwierige Verfahren nicht mehr ganz so unmöglich aus. „Wir haben uns beide darüber gefreut, daß wir miteinander über Religion sprechen konnten. Wir sind Freundinnen geworden, Schwestern im Glauben, obwohl wir verschiedenen Religionen angehören. Aber wir sind ja alle Gottes Kinder.

Ich weiß, daß Gott uns immer hilft und daß die Kirche hier in Tschernigow wachsen wird.”

Nikolaj sagt, wie sehr er es zu schätzen weiß, daß „ich frei Zeugnis gehen und anderen Menschen meine Gefühle zeigen kann. Es ist so schön, daß ich die Wahrheit gefunden habe und an Gott und an Jesus Christus, unseren Erretter, glaube. Dann gibt er Zeugnis vom Wort der Weisheit.

„Wenn wir das Wort der Weisheit halten, können wir ein sauberes Herz und einen sauberen Körper haben”, sagt er. „Vorher war ich oft betrunken, aber heute gebe ich Zeugnis! Als ich anfing, nach dem Wort der Weisheit zu leben, vollzog sich in mir eine Wandlung. Ich sehe das Leben jetzt von einem ganz anderen Blickwinkel aus. Nie wieder möchte ich in die Finsternis zurückkehren, die uns vorher umgeben hat. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat die Wahrheit und die Gebote, die wir halten müssen. So werden wir dem himmlischen Vater immer ähnlicher.”

Katja Malihina, die neunzehnjährige Jurastudentin, erzählt: „Gestern habe ich mich mit einer Freundin über das unterhalten, was Jesus Christus für uns getan hat. Sie hat mir viele Fragen gestellt.”

Und die kleine Anja Schaweko bezeugt: „Ich weiß, daß Jesus Christus lebt. Die Kirche Jesu Christi ist wahr. Sie wurde durch den Propheten Joseph Smith wiederhergestellt. Hoffentlich bekommen wir hier so schnell wie möglich einen Zweig, damit die Menschen das Evangelium schneller kennenlernen können.”

Alla Kurnosowa sagt: „Ich liebe den Erretter von ganzem Herzen, und ich versuche, nach seinen Geboten zu leben. Letzten Sonntag habe ich mich nach der

Heute habe ich dasselbe Gefühl, das ich schon im dortigen Zweig gespürt habe, nämlich Frieden im Herzen. Mir ist heute das Herz erweicht worden. Ich glaube, ich werde weiterhin kommen.”

Das Schlußlied heißt „Wo die Liebe wohnt”, und die achtjährige Julia spricht das Schlußgebet.

„Ihr seid gesegnet, denn das Zeugnis, das ihr gegeben habt, ist im Himmes aufgezeichnet, sodass die Engel es betrachten können, und sie freuen sich über euch“ (LUB 62:3)
Seit jenem Sonntag im Jahr 1997 hat sich viel geändert für die Kirche in Tschernigow. Nikolaj und Lena haben ein Baby bekommen — ein Mädchen, das sie Lara genannt haben. Vera, Allas Mutter, hat sich taufen lassen. Vitalij ist inzwischen vierzehn Jahre alt und bereitet sich darauf vor, eine Mission zu erfüllen. Die Kirche wird offiziell in Tschernigow registriert, und inzwischen gibt es auch einen Zweig. Nikolaj ist Zweigpräsident. Nun wohnen und arbeiten Vollzeitmissionare in Tschernigow. Es hat mehrere Taufen gegeben. Und der wachsende Zweig hat ein kleines Gebäude gemietet, wo die Versammlungen stattfinden.

Doch manches ist noch unverändert. Die Mitglieder des Zweiges kümmern sich noch immer umeinander und wachen übereinander. Noch immer sprechen sie mit anderen Menschen, denen sie begegnen, über das Evangelium. Und der Geist des Herrn leuchtet weiterhin hell in ihrem Herzen und ihrem Zuhause.

Doch am allerschönsten ist, daß die Erste Präsidentschaft am 8. August 1998 angekündigt hat, daß in Kiew in der Ukraine ein Tempel gebaut wird. Wenn die Mitglieder aus Tschernigow also demnächst nach Kiew fahren, dann deshalb, um dort in das Haus des Herrn zu gehen.

Marvin, K Gardner, April 1999

18:23 - 14.02.2008


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