Wissensschlichter

Wissensschlichter

Warum twittern wenn man bloggen kann?

• 19.09.2009 - gestern in HH

---> Und all so: YEAR!!! <---

 

Hiermit möchte ich ebenfalls zur Wahl der PIRATENPARTEI aufrufen! Nicht daß sich dadurch etwas ändern würde, aber Zeichen sollte mann setzen, solange man die Gelegenheit dazu hat. Würden Wahlen etwas an den Verhältnissen ändern, wären sie ja eh verboten. Ich glaube nicht, dass es die Piratenpartei schaft ihr Profil auf dauer so zu schärfen, dass es eine genügend große Schnittmenge für einen Einzug in den Bundestag oder einen Landtag geben wird. Heute sind die Anhänger euphorisch, doch irgendwann wird es sich zersplittern. Oder kann eine Partei sich lagerübergreifend positionieren? Es wäre ein politisches Kunststück.

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 28.08.2009 - Fachwitz

Was ist ein Fahrstuhl voller Technischer Assistenten?

 

 

Eine TATA-Box

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 9.08.2009 - noch mehr Gejammer

http://687.blogsport.de/images/BlauglutSozialeHeilung.MP3


 

Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 1.07.2009 - 1 min take

keine Neuigkeit.mp3
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 26.06.2009 - well-known demonstrant

Zunächst möchte ich meinen Hut ziehen: Das Iranische Volk legt eine Zivilcourage an den Tag, die einfach beispiellos ist.
Daß die Mobilisierung groß ist wundert aber eigendlich nicht. Es gibt nahezu keine Iraner, die dieses Radikalislamische System wollen. Die Situation ist für die meisten eine Untragbare. Es war ja ein Kinderspiel mit den neuen Medien jeden normalen Bürger dazu zu bringen das Regime zu hassen. Da hatten sie schon einige Jahre Zeit für. Vor der islamischen Revolution waren moslemisch Lebende im Iran eine Minderheit. Anfang der 70er gab es in Teheran vermutlich weniger Kopftuchträgerinnen, als in Kreuzberg dieser Tage. 30 Jahre sind sie nun schon gefangene im eigenen Lande. Nicht Re-Islamisiert, wie andere Länder, sondern Islamisiert. Man hat sie quasi über Nacht zu Arabern gemacht und sie damit ihrer Identität beraubt. Mir sagte jemand es sein als wenn man 300 Jahre durch die Zeit reist, wenn man in den Iran fliegt oder wiederkommt. Doch die gegenwärtige Revolution ist der beste Indikator dafür, wie sehr sich unser Informationszeitalter auf Medienlandschaft und Journalismus ausgewirkt hat. In Länder wo jeder ein Fotohandy in der Tasche hat, bleibt nichts verborgen. Genaugenommen ist jeder ein potentieller LoFi-Journalist, der via Internet jeglichen Mißstand anprangern und seine Thesen auch noch medial untermauern kann. Meinungsbildung vom Volk für's Volk... und für die ganze Welt.! Was für eine Chance! Professionelle Journalisten können diese Quellen zunächst nicht belegen, aber müssen sie zur aktuellen Berichterstattung eventuell zu Rate ziehen und dabei noch ihre Seriösität waren, wenn's denn darauf überhaupt noch ankommt. Was man früher im Fernsehen absichtlich verpixelt gesehen hat, kann man nun ungeschnitten im Netz bestaunen.  Noch pixelig aber dann bald auch in HD.  Wir können uns sicher sein: beim nächsten Genozid werden wir alle Zeuge sein. Ein grausiger Gedanke an einen neues Genre des Graswurzel-Journalismus. Dennoch ist die Betroffenheit doch auch gleich eine andere. Der Iran ist plötzlich ganz nah und die Welt so global wie sie noch nie war, das Blut sprudelt einem direkt vor der Mattscheibe und die Revolution bekommt ein Gesicht! Plötzlich hagelt es Solidarität, und wir haben ein neues Pop-Phänomen. Geheucheltes Mitgefühl aus dem Schuldgefühl heraus eigendlich ignorant zu sein. Denn Nordkorea beispielsweise hat der durchschnittliche Internetuser gar nicht mehr auf dem Schirm. Dort dringt nämlich wenig rein und raus. Neben allen brutalen Repressalien, lässt man dort nebenbei Millionen Menschen hungern und hält sich politisch Gefangene als Zwangsarbeiter. Aber wer hat schon ein Avatar auf dem steht: "FREE NORTH KOREA!"              Nur weil etwas gerade so brisant ist, ist es beachtenswert und verdient unser Mitgefühl. Es ist eben doch nur Sensationsgeilheit.
Doch möchte ich den aufklärerischen Aspekt auf keinen Fall niedermachen. Twitter hat endlich mal gezeigt, wofür es gut ist. Das es für irgendwas gut ist.
Übrigends hat das Nordkoreanische Regime auch einen Twitter-Account: http://twitter.com/kcna_dprk       Ist das pervers?
Man hatte ja früher schon die Idee gehabt Radios über Nordkorea abzuwerfen um eine Aufklärung der Bevölkerung zu ermöglichen. Ich frage micht ob der Balkankonflikt anders verlaufen wäre, wenn es schon Handykameras und YouTube gegeben hätte. Aufgrund des Druckes der Öffentlichkeit wäre man vielleicht früher eingeschritten.  Und in der DDR hätte man vermutlich jeden der im Besitz einer solch kleinen Videokamera war gleich wegen Spionageverdacht bespitzelt bis jeder jeden jederzeit gefilmt hätte.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 21.06.2009 - Ein Volk kann sich nur selbst befreien

http://shooresh1917.blogspot.com/

http://www.youtube.com/watch?v=cGyZo2jOOYY


http://tehranlive.org/
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 17.06.2009 - ethOH

Das mit dem Älterwerden ist nichts. Ich bin heute erst ganz erholt vom Freitagsbesäufnis und es ist schon Mittwoch. Früher war's doll wenn ich den übernächsten Tag noch was von merkte. Mit 16 war sogar das undenkbar. Jetzt weiss ich auch warum alte Männer so stark torkeln. Die vertragen nix mehr, einerseits durchs Alter, andererseits weil das Hirn schon matschig gesoffen ist. Vielleicht ist es Zeit für mich aufzuhören. Die Kippen hab ich schon hinter mir gelassen. Seit einem viertel Jahr und es ist manchmal noch immer ein K(r)ampf. Quater-life-crisis sind auch gegessen. Physiologisch bin ich jetzt weise, psychisch war ich's schon immer. Früher hätte man mit 27 Dorfältester sein können. Zum Glück fühle ich mich noch nicht alt. Aber jung nun wirklich auch nicht mehr. Der Bruch in meinem Leben steht kurz bevor. Bruch hört sich so negativ an. Benutze ich lieber den Anglizismus "break". Dann klingt das gleich viel positiver. Nicht nach Kotzen, nicht nach kaputtgehen, sondern nach Pause, Rast und Unterbrechung.
Ich verbleibe in Hektik und warte gespannt auf den Herbst.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 15.06.2009 - Wunschdenken

Geschrieben in lyrics
Nur wer heut' Leben und Liebe erwirkt,
nach sich selbst den Nächsten beschenkt,
wer Hoffnung in sich und and'ren birgt,
der wird vom Schicksal nicht gekränkt.
Wer Unwissen bekämpft und Hass beengt,
wer Gutem verhilft und Böses bejagt,
die Schwachen stärkt, die Armen beschenkt,
der wird sein eigen würdig sein.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 11.06.2009 -

Seit wie vielen Jahrzehnten wird in unserer allen Köpfen ein Bild der Gesellschaft entworfen, dessen gewollte Funktion unbestreitbar und dessen Auswirkungen unübersehbar sind. Damit die Räder niemals still stehen werden spezifisch für jeden Nachfragen geschaffen. Kind, Frau, Mann, alle bedienen sich an augenscheinlich notwendigen Produktpaletten. Wie geschickt musste man sein, damit der jetztige Wahnsinn für das normalste der Welt gehalten wird? Oder war das doch ganz leicht? Oder möchten doch mehr aussteigen als man denkt?

Wie viele Augen mussten für immer geschlossen werden, damit sie heute so wenige offen halten? War die Bildung nicht frei genug, um die Ideen von Aufklährern und Humanisten mit den mittteln des Informationszeitalters zu verwirklichen? Online wird gedaddelt und gechattet aber die News bei RTLzwei geguckt.

Vermehren sich die skurrilen, stumpf schuftenden Konsumenten, während sich die Elite abkapselt? Stimmvieh sind wir ja sowieso alle. Hauptsache in der westlichen Welt angekommen sein. Jeder andere hat ja verloren.

Man kann sich von allem lösen, wenn man denn bereit ist. Gegenpropaganda. Feuer hilft gegen Feuer. Tucholsky sagte Sprache sei eine Waffe. Wenn dem so ist, ist es einen Versuch wert. Nicht mein erster, auch nicht mein erster im Web. Aber Zeiten ändern sich. Resignation kann nur der Hoffnung weichen. Das ist Dialektik. Dem Leuchten folgend wird man aus dem Dunkel geführt. Das ist Kunst.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 8.06.2009 - schöne neue Zeiten

Man kann ja ganz schön gehässig sein. Auch als Gutmensch, wie einen manche gerne bezeichnen. Wer eine Abneigung gegen Gutmenschen pflegt, kann nicht viele geistige Väter haben. Nicht einmal die Liberalen der alten Schule. Mir fallen da nur ein paar verbitterte Arschlöcher ein. Aber mal ehrlich: Diese Anti-Gutmenschen, nennen wir sie Schlechtmenschen, hassen Menschen, die anders sind als sie selbst oder nicht in ihre kleine Welt passen. Im Grunde genommen geht es mir nicht viel anders. Ich hasse auch Leute, die ich nicht in meiner Welt haben will, dennoch ist die gemeinsame Schnittmenge eher gering. Meine Gehässigkeit ist zum Beispiel die Genugtuung, die ich angesichts der Wirtschaftskriese empfinde, obwohl ich weiß, dass sie die Falschen treffen wird. Man muss sich überlegen, wer den Hass verdient. Es sei denn man ist Schlechtmensch. Wer per se millionenstarke Lebensweisen verachtet, hat eine Entscheidung getroffen. Eine die denjenigen wiederum hassenswert macht. Wie dem auch sei.

Als Linker steht man heute besser da denn je. Nur hat das wohl noch kaum keiner begriffen. Klimawandel, Finanzkrise, Auswirkungen der Globalisierung, Rentenproblem. All dies sind Themen, die seit Jahrzehnten angemahnt werden. Doch die Lobbyisten haben alles getan um das Befürchtete zum Unvermeidlichen werden zu lassen. Und auf einmal kommen die Keynesianer aus den Löchern, “die Ökostalinisten haben Recht gehabt” und die Arbeitslosigkeit wächst. Was ist von den 80ern eigentlich übriggeblieben, außer einem militanten schwarzen Block? Die soziale Durchlässigkeit hat abgenommen, der Einzelhandel wurde eingedampft und die Bildung ist wieder unfreier geworden. Gab es überhaupt positive gesellschaftliche Entwicklungen ohne sich etwas schönzurechnen? Es ist als  würde man über eine Welle gleiten, die direkt von vorne kam. Erst langsam, dann immer rasanter emporgehoben, jetzt nach dem Peak erst langsam inzwischen immer schneller absteigend. Zum Tal ist es noch ein langer Weg, doch scheint er besiegelt. Schon lange.

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 2.06.2009 - nach über 20 Jahren

Unglaublich aber wahr!

Es kommt die  re-release of The Secret of Monkey Island !!!

DAS Grafikadventure schlechthin komplett aufgepeppt und durchgestyled. Ohne dieses Spiel hätte es Fluch der Karibik vielleicht nie gegeben. Man kann sogar während des Spiels zwischen 256 Farben und 1080i switchen. Hätte es mir jemand erzählt hätte ich es nicht geglaubt. Hoffendlich wird der zweite Teil auch neu aufgelegt. Der ist fast genau so gut und ebenso ein Klassiker
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 15.04.2009 - Hedo vs. Utili

Geschrieben in lyrics
Warum verlebt man sich so sehr?
Man weiß wodurch, doch nicht wofür.
Ist es der Kampf gegen Frust
oder unstillbare Lust?

Wer ständig in seine Fallen tritt,
ist mit Sicherheit der Optimist.
Wahrscheinlichkeit falsch eingeschätzt
und sich selbst dadurch verletzt.

Hoffnung hilft beim Weiterschreiten,
durch Ideal lässt man sich leiten.
Ganz schön blind die armen Wesen,
die die Zeichen überlesen.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 3.04.2009 - Schwere Kost am frühen Morgen

heute morgen um 8 überraschenderweise in der Uni gesehen: WE FEED THE WORLD
Sehr zu empfehlen! Auch wenn es für viele aufgeweckte Menschen wenig neues zu Tage fördert und nur an der Oberfläche kratzt. Dafür besinnt man sich auf das Wesentliche und nennt das Böse sehr genau. Alle Daumen hoch für die Macher.
Ab 10. Klasse sollte man diesen Film zum Pflichtpogramm machen.
Für den Biologie Leistungskurs und Fortgeschrittene empfehle ich dann: Mit Gift und Genen (online komplett zu sehen!!!)
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 2.04.2009 - Frühjahrsdepression

Erst steigt die Stimmung bei heiterem Wetter. Doch  Erkenntnisse stellen sich schnell ein. Und das gute Wetter schlägt einen mit dem Kopf auf die Lücken, die zum vollkommennem Leben fehlen.
Lücken die sich durch selbst gesteckte und anerzogene Erwartungen auf getan haben und unfüllbar größer zu werden scheinen und deren Gestalt scheinbar kein Teil schlüssig zu füllen vermag. Wahrscheinlichkeitsrechnungen laufen ab und diagnostizieren einem Lotto ohne Spaß am Spiel. Wobei das Spiel, also der Weg das eigendliche Ziel sein sollte oder ist. Wie man es dreht und wendet, ohne Glaube keine Hoffnung. Nicht religiöse Menschen haben es nun mal schwerer. Realität kann wahnsinnig schmerzen. Um so schlimmer, wenn man ihr nur schwer entfliehen kann.
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 21.03.2009 - Fetzen 2 (200. Eintrag)

Hohn und Spott sind des Schicksals kleine Brüder.


Zeigen was er hat muss nur, der nicht zeigen kann was er kann.


Zeig mir deine Mumu und ich sag' dir wie du pisst.


Ein Laut, viele Leute.


Schande ist man selbst, der Rest ist Würde.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 8.03.2009 - Fetzen

zu dumm um gut zu sein
zu schlau um glücklich zu sein
ist heutzutage auch der Grund für das Scheitern der meisten Beziehungen


Steige morgends um 7 in die Straßenbahn.
Dort siehst du die lebenden Toten.


Träume sind nach Lebensmitteln das wichtigste was wir brauchen.
Sie erhalten uns am Leben.
Und mit jedem Traum der zerplatzt, stirbt ein Teil von uns.


Ich schwimme nicht gegen den Strom.
Ich erkunde nur beidseits das Ufer.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 22.02.2009 - wir Menschen

Geschrieben in lyrics
wir wollen Frieden
und säen den Hass
wir wollen Luxus
über jedes Maß
und Lieben die Sünde
predigen Moral
wir lieben Eigentum
praktizieren Diebstahl

hast du heut' schon
deine Fehler gelebt
der Mensch irrt
solange er strebt


wir glauben an Wahrheit
die der Feind uns macht
und leben in Lügen
ohne jeden Verdacht
wir wollen Schönheit
und verraten die Welt
wir wollen Freiheit
und leben mit Geld

während die Welt
sich um uns dreht
töten wir jeden
der sie versteht


wir glauben an Schicksal
und hoffen auf Glück
reden uns Gesund
und bleiben verrückt
wir wollen Hitze
und leben so kalt
wir suchen die Liebe
und stehen im Wald
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 1.02.2009 - neu unter Vertrag _ _ --- --- --- >>>

besucht das Netlabel:         Möhre Musik
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 28.01.2009 - wär's besser?

Es lassen. Es hat keinen Sinn etwas zu leugnen. Völlig versaut und abgedreht, im eigenen moralischem Fundament. Und moralisch genug um anderen ans Bein zu pissen. Feuer bekämpft man mit Feuer. Mal jemanden ankacken, der andere zukackt. Idealistisch und Konzernverhetztend.
Andererseits die Welt auch nach innen erkunden. Autogen und entheogen. Es gibt nur eine Wahrheit, aber unendlich viele Betrachtungsweisen dieser.
Tod den Lügen und ihren Baronen. Wir wissen: Glück ist nicht käuflich.
Wie oft müssen die Köpfe rollen, bevor mal ein Kluger die anderen gerade geradedreht?
Keine Hoffnung, nur Sinnhaftigkeit ist es was wir brauchen. Auf zur Militanz! Die Aufklährung ist noch nicht beendet, aber wir sind klug genug. Wenn sowas von sowas kommt, dann brauchen wir etwas. Wer sucht wird finden.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 18.01.2009 - Was ich mich frage:

Kann man eine Gesellschaft, die ihre soziale Durchlässigkeit aufgibt, des Sozialdarwinismus bezichtigen?
Und können Menschen, die andere Menschen in Abhängigkeit halten, Freiheit bringen?
Können national gerichtete Regierungen Frieden bringen, oder ist es ein Widerspruch in sich?
Wenn jemand etwas Liebt, muss er unbedingt den Feind des Geliebten hassen? Ist Verständnis nicht genau die Fähigkeit die Position beider Seiten zu relativieren und ojektiv zu handeln?
Und ist Verdrängung die Handlung, die den Intellekt am Leben hält?
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 11.01.2009 - Ampelhackpfanne mit Reis

Geschrieben in Rezepte
man nehme:
  • Reis (nach Wahl)
  • 500 g Hackfleisch (kräftig)
  • 1 große Zwiebel oder 2 Kleine (grob gewürfelt)
  • 1-2 Paprika (rot in Streifen geschnitten)
  • 300g grüne Bohnen
  • 1 Dose Gemüsemais (oder etwas weniger, ca. 175-200g)
  • 3 Zehen Knoblauch (gehackt oder gepresst)
  • Petersilie (fein gehackt)
  • 1 TL Senf
  • 1 MS Zimt
  • 2 TL Salz (wenn man es mit Sojasauce würzen will etwas weniger)
  • Pfeffer
Man koche die Bohnen vor in leicht gesalzenem Wasser. Nach abkühlen oder abschrecken schneide man sie je nach Länge 2-3 mal durch.
Dann kann der Reis aufgesetzt werden.
Jetzt brate man das Hackfleisch scharf an, gebe 1 TL Salz hinzu. Kurz vor dem Garende gebe man eine Messerspitze Zimt, gemahlenen Pfeffer und die Petersilie hinzu und mische gut durch.
Dann nimmt man das Fleisch aus der Pfanne und schmort darin Paprika und Zwiebel an und gebe etwas später (je nach Frische) den Knoblauch dazu. Sobald es gar ist gibt man die Bohnen, Mais  und das Fleisch in die Pfanne, rührt einen TL Senf, einen TL Salz und eventuell noch Pfeffer unter und erhitzt es nchmal gut.
Der Reis dürfte dann auch bald fertig sein.
Guten Appetit!
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 24.12.2008 - Dies ist ein Weihnachtsgruß

an alle die nicht die Möglichkeit haben dies zu lesen. An die ,die in urbanen Breichen leben und trotzdem nicht mit Strom und fließend Wasser gesegnet sind. An die, die nicht wissen was sie morgen essen sollen, wo sie arbeiten können, oder ob sie den morgigen Tag überhaupt erleben. And die, die für anderer Leute Wohlstand in den Krieg ziehen müssen oder Opfer eines solchen sind. An die an Cholera, Dengue-Fieber, HIV oder sonstigen Krankeiten leidenden. An die, die ihren Körper für ihren Arbeitgeber verschleißen oder schon invalide sind. An die in den Knästen, die zum Schutz der Kapitals dort vegitieren.

Ein Weihnachtsgruß auch an die, die dies lesen können und auf der Gewinnerseite dieser Erde leben und trotzdem Opfer von Gewalt oder Ausgrenzung sind.
Ich wünsche euch Hoffnung und etwas woran man sich halten kann und einen möglichst schnellen Ausgang aus eurer prikären Lage.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 17.11.2008 - schon lange keine echte Angst mehr

Geschrieben in lyrics
Keine Hoffnung, keine Worte,
nicht ein Bild an keinem Orte,
völlig verlebt und ausgebrannt,
sich selbst aus dem Palast verbannt.
Die Schultern liegen vor der Brust,
der Kopf zu schwer zum heben,
schmerzlich ungestillte Lust
und kein Grund zum Leben.
Nur am abwägen, dauernd besonnen,
wieder erinnern an trauernde Wonnen .
Die Hoffnung versiegt und Sehnsucht verblasst,
die Seele ausgemergelt, keine Wärme erhascht.

Das kann kein Leben sein
-ohne Gewinn-
ist es nur Verlust.
Das macht kein' Sinn.

Funktionen haken, Zweifel erstarken
nur die Welt im Kopf ist schöner denn je,
trotz des größten Elends.
Verwundet und verschlissen,
wach und doch nicht gerissen,
die Blicke immer in den selben
verkaterten  Spiegel.

Klarheit, die verletzt,
Sehnsucht entfremdet,
Wissen das tötet
und Hoffnung die blendet.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 15.11.2008 - Jenseits der Traumgrenze

Gegen Scheibblockade hilft nur schreiben, hat man mir geraten als ich fragte, was man wohl dagegen tun könne. Doch das ist nicht so einfach, denn jenseits der Traumgrenze entläd sich der Druck und tranformiert sich die Welt, transportiert sich der Zweck und dort ist nah das selbe wie weit weg.
Wenn man wüsste wie es geht, begründe man alle Solidarität, dann bringe es Wissen ohne Lernen, dann würde ferne Liebe mehr wärmen als sie es bisher tut. Weisheit würde sprießen und sich abstrahieren lassen. Doch der Einklang mit und der Zugang zu diesem Teil der Welt fehlt mir zur Zeit, oder ist verschränkt. Erst muß man eine Sache fühlen um sie in sich selbst begreifen zu können, erst dann lohnt es sich darüber zu schreiben. Wen man selbst verwirrt etwas komplexes abstrahieren will, kommt nur Schwachsinn raus. Wie bei einem Hauptteil der Kunst. Der Rest ist Leichtsinn. Ästhetik ist nämlich keine Kunst, sondern Philosophie.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 5.10.2008 - entlinkt

Man lebt hier nicht ganz ungeschützt, dafür aber in einem Käfig aus heisser Luft.
Besonnen und doch unbedacht macht man den Zweck zum Sinn und hält das augenscheinlich resultierende Lebensmotto für eine natürliche Gesetzmäßigkeit. Die Moral dient dazu um am Verwerflichem vorbeizusehen oder auch darüber hinweg. Ästhetik und Gesundheit wird irrtümlicherweise an Hygiene gekoppelt, die bis zur Sterilität geht.
Aber das Leben ist keine Pyjamaparty.doch jeder hat Angst sie zu verpassen. Ungeladene Gäste oder überladen Location. Jeder Tag zählt, und nicht wie die Sonnenuhr die heiteren Stunden nur.
In jeder Stunde verwelkt und erblüht jeder zugleich.
Das natürlichste zu verachten ist die wohl Natur des Menschen, weil die Natur den Menschen an seine Schwäche erinnert.
Noch sind wir keine "Halb-Götter", waren nie weiter davon entfernt.
Wir spühren das Pulsieren nicht mehr, die Schwingungen der gewundenen Treppen.
Die Welt nach außen wird wissenschaftlich betrachtet und nach innen wird sie fundamentalistisch verschlossen. Es könnte ja so einiges rauskommen.
Ihr Illuminaten, gebt das Wissen preis!
Wir müssen wieder zu glauben wissen.
Kommentare ( 6 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 5.10.2008 - Ich bin

8 Wochen ohne THC!!!
Ich bin ein Held!
Werft mir Rosen zu Füßen!


Außerdem steht mein Klo auf deutschem Grund und Boden.
ergo: ICH SCHEISSE AUF DEUTSCHLAND!!!
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 23.09.2008 - glotz nicht

Watching TV causes unaccomplishable dreams and craving. Craving causes frustration and pain. Pain brings hate and violence.
So quit that indoctrination, live your own dreams and just belive your own mesh of lies!
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 14.09.2008 - kennt ihr...

...dieses Gefühl, dass einen beschleicht, wenn mann die 2,5 prommille erst einmal komplett abgebaut hat? Das drückt ungemein. Erst nach dem eigendlichen Kater kommt nämlich der Psycho-Kater. Beklemmung, Paranoia, wie ein Alp, der auf einem lastet, lähmend, hindernd, und doch offenbarend. Jedes mal wird er schlimmer, wie eine Schraube, die sich in ein zu kleines Gewinde bohrt. Ein gewisser Druck beim reindrehen und es steckt danach jedes mal tiefer drin'. Ein Glück dass mein Magen so empfindlich ist, sonst würde ich sicher mal ein paar Tage durchschrauben, aber so bin ich 1-2 Tage krank nach einem ordentlichen Vollrausch. Igitt, ist mein Monitor verschmiert. aber das ist ein anderes Thema.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 12.09.2008 - morning has brocken

Es erheitert doch stets ungemein, wenn beim morgendlichen Erbrechen rosa fetzen ans Tageslicht kommen, an die man sich nicht erinnern kann sie gegessen zu haben.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 10.09.2008 - bin am rocken

endlich richtig laut!

damit:

und hiermit:Wenn jemand kommt und sagt ich wär' zu laut, sag ich er soll sich beim Wohnheimsprecher beschweren.

Der bin nämlich ich.
Hehehe.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 3.09.2008 - irre-versibel?

4 Wochen THC-frei und mein Libido ist immer noch wie der eines 11-jährigen. Vieleicht liegt das daran, dass ich 11 Jahre durchcannabisiert habe.  Und jeden morgen wache ich mit Rückenschmerzen auf, egal welches Bett. Was ich im Schlaf wohl so mache? Meine Matratze poppen? Vielleicht pendelt sich das bis zum Rentenalter ja ein.
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 25.08.2008 - vor 10 Jahren

kam ich auf's Gymnasium. Lang ist's her. Oder auch nicht. Kommt mir jedenfalls nicht so vor. 10 Jahre! In 10 Jahren gehe ich schon stark auf die 40 zu, in der doppelten Zeit stehe ich kurz vor dem Herzinfaktalter. Is' mir schlecht, wenn ich drüber nachdenk'.
Persönlich habe ich mich in den letzten 10 Jahren eigendlich kaum verändert, bin nur noch verbitterter geworden und habe inzwischen nicht mehr groß das Bedürfnis Menschen zu sehen. Vor 10 Jahren habe ich auch schon gekifft, doch vor kurzem habe ich aufgehört mit dem Ziel wieder eine positive Lebenseinstellung zu bekommen. Doch heute ist mir eingefallen, daß ich niemals eine positive Lebenseinstellung hatte. Jedenfalls nicht seit der Einschulung. Das war vor 20 Jahren. Ohgott, wie nah einem alles erscheint, wenn der Kopf 3 Wochen kein THC gesehen hat. Und wie übersichtlich.
Ja war das denn schon alles? Das kann doch nicht das Leben sein! Jeder der in Lohn und Brot steht und sieht wie ich lebe wird mir sagen, daß ich jetzt eine gute Zeit habe. Doch warum fühlt es sich so mies an? So mies wie es meistens war. Worauf soll ich noch warten? Was habe ich vom Leben noch zu erwarten? Das einzige wofür ich morgends gerne aufstehe ist, daß ich mir den Wanst vollschlage und vielleicht 'n viertel Stündchen auf der Gitarre rumklimper. Da ich mich nicht ändere, wird sich alles andere für mich auch nicht ändern. Vielleicht sind meine Erwartungen auch zu hoch, vielleicht hat mir das Fernsehen zu früh eine schöne Welt gezeigt, die es nicht gibt. Wenn ich mal groß bin, geht's mir gut, hab ich immer gedacht. Dann bin ich wie meine Eltern, oder wie die Erwachsenen im Fernsehen: Bin stark, weiß bescheid, kann etwas, habe Geld, bin erfolgreich und verheiratet. Ich bin aber nicht ansatzweise so geworden.
Wenn ich überlege jeden Tag 8 Stunden einer geregelten Arbeit nachzugehen, 45 Wochen pro Jahr, 5 Tage die Woche bis zum 67. Lebensjahr, dann frage ich mich wie sich andere Menschen damit abfinden können ohne schwerst deppressiv zu werden oder sich wenigstens übelst versklavt zu fühlen.
Undenkbar für mich!
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 24.08.2008 - Ich schlafe ein wozu du noch tanzt!

Das schlimmste was der elektronischen Tanzmusik passieren konnte, ist die Modeerscheinung "Minimal Techno". Es ist nichts neues, neu ist nur, daß Minimal anscheinend gerade die angesagteste Stilrichtung auf Elektro-Parties ist. Natürlich kann man dazu gut tanzen, mann kann dann aber genau so gut dazu tanzen, wenn jemand die ganze Zeit auf eine Bass-Drumm tritt. Jemand sagte mir es sei wie Sex ohne Orgasmus, einfach ohne Höhepunkt. Das trifft es ziemlich gut. Besonders schlimm ist es, wenn sich aufbauende Muster darin befinden, so daß man denkt gleich gehe es richtig ab, gleich kommt der brake und alle flippen aus, dann kommt der brake und es geht genauso bekackt langweilig weiter wie vorher, stundenlang, nächtelang, ewig. Für jemanden der Psytrance gewohnt ist , ist das absolut reizlos, unpsychedelisch, engstirnig, ungeil. Wie mir zu Ohren kam sind in diesem Sommer bei dem einen oder anderen Festival ganze Tage dadurch versaut gewesen, sodaß man lieber am Zelt blieb, weil man zu dieser Musik einfach keinen psychedelischen Extasetanz vollführen kann.
Ich glaube das ist einfach etwas für die Massen ohne wirklichen Bezug zu der Musik. Das ist etwas für Leute, die nicht ernsthaft tanzen wollen, für Leute die wegen den Leuten zur Party gehen und sich beim bewegen auf der Tanzfläche nur hilflos umsehen, weil sie eigendlich etwas ganz anderes wollen. Minimal hat gerade seinen Peak. In ein paar Jahren wird das hoffendlich abgeflaut sein. Der Stumpfsinn kann doch nicht immer siegen!
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 7.08.2008 - makaber

Nach der Beerdigung, dem Leichenschmaus und so sind wir nochmal zu Grab gefahren, was inzwischen zugeschüttet war. Als ich dann auf diesen Hügel mit den Kränzen schaute, traute ich meinen Augen kaum... Ich hob es auf und stellte fest, dass es ein ziemlich abgekauter Teil einer Zahnprothese war. Nach 25 Jahren werden Gräber ja eingeebnet, wenn man nicht erneut zahlt, aber die meisten Kunststoffe brauchen Hunderttausende bis Millionen von Jahren um zu vergehen. Ich schaute weiter über den Hügel und fand außerdem noch ein Stück Schultergelenk. Und das ohne zu buddeln. So eine Schlamperei. Der Totengräber sollte sich eine Brille zulegen. Ich bin da ja nicht so empfindlich, aber trotzdem ist das eine Unverschämtheit, echt jetzt. Ich will 'ne Seebestattung oder ich werde Jude. Sowas aber auch. Geradezu unchristlich!
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 5.08.2008 - uptight

jetzt ist der Sommer auch fast wieder zuende, und ich wache jede nacht Nach nur wenig Schlaf auf und kack mich zu.  Aber den Lifestyle der schlechten Laune fahre ich trotzdem nicht, eher einen ruhigen bedächtigen leberfixierten. Schon jemand dieses Beck's ICE probiert? Schmeckt wie Wahrsteiner mit Hustensaft, zum rotzen. Ich muss jetzt weg, morgen wird Oma unter die Erde gebracht. Dort werde ich eine Menge Verwandte kennenlernen, die ich noch nie gesehen hab. Das wird ein Spass. Reine Nervensache. Pups.
Kommentare ( 4 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 19.07.2008 - astreine Aufnahmetechnik

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 19.07.2008 - Kochen für Versoffene

Geschrieben in Rezepte
Samstag-Morgen-Schmaus

Man braucht
  • ein paar Kartoffeln
  • Quark oder Butter
  • eine Dose Tunfisch
  • etwas Gemüse, das roh verzehrt werden kann
  • Kräuter und/oder Knoblauch
Man kommt relativ breit nach hause, schaut in den Kühlschrank, ob auch alles vorhanden ist und setzt dann sofort Wasser auf. Den Großteil erhitzt man am besten im Wasserkocher, das geht schneller. Kartoffeln schälen und recht klein 20 Minuten leicht gesalzen kochen. In dieser Zeit schneidet man das Gemüse (Paprika, Gurke, Tomate oder Salat) in mundgerechte Stücke und ganiert es auf einem großen Teller zusammen mit dem Tunfisch und dem Quark oder  Butter, welche man vorher mit Kräuter und/oder kräftig Knoblauch, weil morgen der Atem ja eh verranzt ist, vermengt hat. Sobald die Kartoffeln gar sind auf dem Teller damit und alles verzehren. Wahlweise Lein- oder Olivenöl, Remoulade oder Ketchup dazu. Guten Hunger.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 8.07.2008 - Nieder mit dem Untergang

Geschrieben in lyrics
Wenn die Kräfte schwinden
sich die Därme winden
und der Magen poltert
sich die Seele foltert
wenn die Nerven fehlen
Lebensgeister sich bestehlen
die Hoffnung stehts versiegt
dann sing dir ein Lied.

Wenn die Tränen fallen
bitter wie 1000 Gallen
und die Glieder schmerzen
nur noch Dämonen scherzen
wenn die Schatten kommen
die Sinne sind benommen
und Lebensfreude flieht
dann sing dir ein Lied

von Sonnenschein und guten Zeiten
Freunde die ein' stehts begleiten
von Hoffnung, Freude, Lebenslust
und dem Ende von all dem Frust.
Von Edelmut und Heldentaten
der Belohnung für all das Warten
von Seelenheil und Neuanfang
dann ist dir nicht mehr so bang'.

Und sollte das jetzt auch nicht helfen
träume doch von Zwerg und Elfen
von einer dir erwünschten Welt
wie sie nur dir allein gefällt.
Werf' Feinde in die Folterkammer
stehle Thor den seinen Hammer
besieg den Prinzen im Duell
sei Zauber, König, Schwertgesell.

Und wenn du mal vor lauter Angst
einfach gar nicht träumen kannst
und die Verzweiflung wird zur List
weil daran nichts zu ändern ist
dann kann ich dir auch nichts mehr raten
außer suizidaler Taten.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 1.07.2008 - 50 Jahre Gleichtellungsgesetz

Viel hat sich in dieser Zeit geändert, besonders in den Köpfen. Doch einige Erwartungshaltungen halten sich hartnäckig. Frauen wollen immer noch einen Partner mit einem höheren Status, als ihren eigenen, was sich angesichts der gewandelten Geschlechterverhältnissen in den Berufen als schwierig erweist, und Männer verharren teils zutiefst verunsichert in manch veralteten Wertvorstellungen, die teilweise medial und kulturell am Leben erhalten werden oder sich auch biologisch geradezu aufdrängen. Der Mann hat es nicht geschafft sich neu zu definieren. Von allen Seiten wird mehr gefordert, wo eigendlich immer weniger zu holen ist. Die meisten Akademiker sind weiblich und die meisten Reinigungskräfte auch. Ist der Mann also zur Mittelmäßigkeit verdammt?
Auch kaum eine Ehe hällt mehr' bis zum Scheidungsanwalt Sensenmann. Die totale Spassgesellschaft ist ausgebrochen, da es keine geschlechterspezifischen Abhängigkeiten mehr gibt, abgesehen von der Geschlechtlichkeit selber. Dort haben sowieso die Frauen die Zügel in der Hand.
Der letzte Vorsprung des Mannes ist seine jetzige Macht und der zweifelhafte Zuchterfolg seiner Harems. Die Geschichte des Rassismus ist meiner Ansicht nach die Geschichte des Sexismus und umgekehrt. Prachtexemplar oder degenerierte Kümmerline. Oder ist das das selbe? Jetzt sind die Frauen dran mit Züchten. Oder eher Auslesen, da es pro Paar durchschnittlich keine zwei Kinder mehr gibt. Und dann auch viel zu oft ohne Vater aufwachsen. Das wäre eigendlich nicht so schlimm. Alleinerziehend heißt aber mehr. Die Freiheit der Frau wurde also zum Tod der Familie. Naja, mach nix. Wir haben ja alle Heile-Welt-Flimmer-Kisten zuhause stehen. Damit hält man's aus.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 27.06.2008 - Am Donnerstag den 10.07

Meine lieben Freunde die Lucky Man Band spielt im Fundbureau in Hamburg!!!!!

Ich kann leider nicht hin   d'rum bitte ich um viele würdige Vertreter.

---> HÖRPROBE <---

@MySpace
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 21.06.2008 -

die Tendenz ist folgende:
Frauen suchen Zuneigung
Männer nur Bestätigung

deswegen sind Männer in gehobenen Positionen solche Arschlöcher. Die brauchen niemanden außer Nutten auf Firmenkosten und eine Haushälterin.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 21.06.2008 - hopeless

Kommentare ( 5 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 18.06.2008 - Sommerblaus

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.06.2008 - ja, was bloggt denn da?

Ich jammere hier immer so rum, dabei kann ich Sachen machen die nicht für jeden selbstverständlich sind. Damit hier auch mal was positives steht will ich die mal kurz aufzählen:

ich kann laufen
ohne Brille sehen
sabbere nicht
bin der deutschen Sprache mächtig
kann riechen
schmecken
tasten
hören
kann 1 und 1 zusamenzählen
Lactose bescherdefrei verstoffwechseln
ejakulieren
großes und kleines Geschäft machen
Zigaretten drehen
und rauchen
saufen
ziehen
hoffen
träumen
lieben
hassen
und aus dem Hals stinken

ist das nicht wunderbar?

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 11.06.2008 - Kommt nach...

Pimpingen
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 11.06.2008 - Fetisch

Endlich wird's mal 'n bischen kühler. Diese Hitze ging mir tierisch auf die Nüsse. Libidosteigerung um das Vielfache. Kann man da nicht irgendwas gegen einnehmen? Ich lauf' ja schon rum wie ein Araber! Doch die Ansprüche sinken erst bei starkem Alkoholkonsum. Man hat mir mal geraten: "Fick' einfach irgendwas!" Aber das wäre kein Vergnügen und mit Gummi wahrscheinlich garnicht zu realisieren. Ein paar bestimmte Schlüsselreize müssen schon vorhanden sein und dazu gehören nicht die ticken Ditten, eher die zarten Knospen, die die Neigung zum Erdboden noch vor sich haben und Schenkel so grazil, dass sie von einer Garzelle stammen könnten und ein Po so rund, dass man einen Globus drauftätovieren könnte und Haut so rein und zart wie der weißen Rose Blütenblätter und ein Geschrei als würde meiner Lanze sie aufspießen, wie ein Spanferkel unausgenommen. *quik quik*
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 29.05.2008 - Indiana Jones 4

gestern habe ich ihn gesehen. Als ich aus dem Kino kam, fand ich die vorher gelesenen Kritiken teilweise unfair, aber im nachhinein stimme ich denen in den meisten Punkten zu. Ich wurde die gesamte Zeit über gut unterhalten, was ja auch das wichtigste ist, darum würde ich dem Film 4 von 5 Punkten geben...
wäre es
irgendein Film. Aber nicht als Indy-Fan, nicht angesichts des emensen Verschleisses an Drehbuchautoren und den großen Namen Lucas und Spielberg. 19 Jahre hat die Fangemeinde gewartet, da kann man nicht mit einer so hauchdünnen, vorhersehbaren 0-8-15-Story aufwarten. Nach der Kühlschrankszene am Anfang verließ den Film jegliche Genialität. Solch eine Handlung hätte vor 19 Jahren keinen großen Streifen abgegeben, da die computeranimierten Szenen und damit der Kitt des Ganzen gefehlt hätte. Es gab keine Überraschungen, wenig plumpen Witz und die mystische Stimmung der vorherigen Teile war auch nicht zu verspühren. Maya und Außerirdische , das erinnert stark an Alien vs. Predator, erinnert an Zak McKracken, ist nichts neues, und ist nicht mal besonders gut umgesetzt. An Harrison Ford lag es nicht, nur an der Durchschnittlichkeit und Eifallslosigkeit des Drehbuchs. Es kommt so gewollt, so affektiert, so routiniert herrüber. Spekuliert wird schon über einen weiteren Teil. Ich glaube nicht, daß der mich in's Kino treiben wird. Nicht sobald die Mehrheit der Kritiker von einem großen Film spricht, dieser war mit Sicherheit keiner.

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 25.05.2008 - heute geht's wieder

Hier bin ich nun, 26 Jahre alt, dick, behaart und verbittert. Ich habe immer gedacht, daß es mir mit 26
ganz anders geht. Hätte nicht gedacht, dass ich mit 26 noch auf meine Eltern hören muß, nicht daß ich mir noch selber einen runterholen muss, nicht daß sich so wenig ändert, nicht daß ich mal einen solchen Bauch bekommen werde. Ich habe immer gedacht wenn man erwachsen ist, hat man
automatisch mehr Nerven, aber ich bin empfindlich wie nie. Ich dachte immer man wird selbstbewusst. Nagut, wurde ich auch, aber nur bedingt. Vor allem habe ich von den alten Wunden geglaubt, daß sie verheilen. Taten sie aber nicht. Die Narben sind eher brüchig geworden und bluten von Zeit zur Zeit wieder stärker.
Ich habe immer gedacht ich könnte irgendwann mit Menschen umgehen, doch ich kann nur beschwichtigen und den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Doch der Anteil der Menschen, die ich zu ertragen gewillt bin ist verschwindend gering geworden. Der schönste Mai seit jahren und ich plage mich ohne konkreten Grund. Die Sehnsucht ist im Grunde noch die selbe wie früher, nur wonach weiss ich heute nicht mehr so ganz.
Zufriedenheit kommt von frieden, doch was befriedigt mich noch? Von Frieden bin ich weit entfernt. Ich
kann mich nicht erinnern jemals so unentspannt gewesen zu sein. Ich kann mich nicht entsinnen jemals so wenig so verzweifelte Hoffnung gehabt zu haben, obwohl ich solcherlei Emotionen im Kindesalter weitaus dramatischer finde, gerade im Anblick der mich bis heute quälenden Konsequenzen.
Ich fühle mich heutzutage natürlich nicht ansatzweise so Minderwertig wie damals, eigendlich fühle ich
mich durchaus privilegiert. Meinen Platz in dieser Gesellschaft werde ich wohl nur aus der Not heraus finden, von wollen kann gar nicht die Rede sein, aber wer mag schon was er tut?
Gestern habe ich zwei große Bierflaschen an die Wand geschmissen und die Scherben liegenlassen. Aber das macht in meiner verranzten Bude sowieso fast nichts aus. Vielleicht ist es an der Zeit weiterzuziehen. Länger als zwei Jahre an einem Platz ist wohl nichts mehr für mich. Vielleicht sollte ich mal eine Woche zuhause bleiben und mit niemanden sprechen. Vielleicht klärt das den Geist etwas auf. Oder ist die Klarheit gerade das Problem? Vielleicht kommt dann wieder Elan zu irgendwas. Wenn ich nicht kiffe bin ich down und ideenlos, wenn ich kiffe bin ich schlapp und fertig. Ohne bin ich nicht mehr komplett, ich brauche THC-Pillen, um die Dosis gaaanz langsam zu steigern...sonst merkt man's ja irgendwann nicht mehr. Ein Grund für meine Unzufriedenheit ist, daß ohne THC
in meinem Hirn die Selbstbelohnung nicht richtig funtioniert. Das Selfentertainment findet nicht im gewohnten Maße statt. Da ist schlafen die beste Betätigung, die bleibt. 

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 19.05.2008 - zu-frieden?

warum soll man Lust auf das verlogene Leben haben? wozu soll man alle Klischees immer wieder auf's neue bedienen? Wozu Leuten gefallen, die einen niemals versthen können? Warum so lange auf Enttäuschung warten, wenn sie schon da ist? Ohne Vor- oder Mitarbeit von 1000 Händen kann man eh nichts neues schaffen außer Kleinigkeiten, die keiner sieht. Aber wozu Ruhm? Glück ist im Kleinen zu fnden, doch mich haben die großen Bildschirme weitsichtig gemacht. Die entsprechenden Brillen sind zu teuer und lösen das Problem nicht im geringsten. Zuviele Kicks abgeholt, zuviel erfahren um jemals das normale zu genießen. Zuviel gegrübelt um spontan zu sein. Zuviel gesehen um zu wundern, zuviel verlebt um zu erstarken. Zuviel gezweifelt um zu glauben.

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.05.2008 - Ajaia

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 15.05.2008 - Farbfernsehn fördert Schwarz-weiss-denken

es gibt nicht viele Momente in denen man merkt, dass man im Kreis läuft, aber es fällt einem immer an der selben Stelle auf,
danach scheint wieder alles neu. Die Hoffnung das alles besser wird treibt einen dazu die Augen zuzumachen und weiterzugehen.
Wenn man diese Hoffnung verliert und es einem nicht blendent geht, ist der Lebenswille erloschen. Wenn es nichts mehr gibt
wofür es sich zu kämpfen lohnt, lacht man nur noch mechanisch. Optimismus hilft nur den Verzweifelten und Verblendeten,
nicht aber den Zweifelden und Durchschauenden. Optimismus ermutigt den, der seine letzten Chancen nicht sieht.
Wer seine Möglichlkeiten kennt sollte realistisch rangehen. Pessimismus schützt die Ängstlichen vor dem Unheil das sie durch ihre eigene Angst heraufbeschwören würden.
Am besten wäre es sich von den Menschen in der überdrehten Welt abzuwenden, doch dafür ist es zumindest bei mir viel zu spät.
Was man aus seinem Leben nicht wegdenken kann und was ein ewiger Wunsch bleibt ist so manifestiert, daß es schon einer Art professioneller Hirnwäsche bedarf sich davon zu lösen. Die Indoktrination des Falschen regt bleibende Unzufriedenheit im Erwachsenenalter, die geradezu maßlos ist im Vergleich mit dem anderen zweidritteln der Menschheit.
 Es beeinflusst die Lebenseinstellung möglicherweise stärker als das Elternhaus.Und Hollywood ist der größte evolutionäre Selektionsfaktor der Menschheit, und die Menschheit für jede andere Spezies. Es gilt dem etwas entgegenzusetzen. Das geht natürlich nur, mit einem gewissen Hintergrund. Deswegen müssen alle Mittel zur Aufklärung eingesetzt werden und die Ideologien und Religionen mit blanken Fakten geschlagen werden. Freiheit findet als erstes im Kopf statt, die Mauern fallen hinterher. Wer geistige Sklaven
hällt braucht keine Mauern errichten, jeder geblendete wird sie vor Augen haben.
Jeden Abend Tagesschau nützt da wenig, wenn die Werbung vorher ein Weltbild vermittelt, daß dann nicht geleugnet wird.
Es wird zeit eine aufklärerische Front zu bilden, die alles hinterfragt. Eine die sich auf die Fahnen schreibt die Weltlügen zu entlarven, und Leute wie Diekmann nicht nur zu denunzieren, sondern sie lebendig an den eigenen Eingeweiden aufhängt. Eine Bewegung die man vergeblich an der RAF messen wird, eine die klarmacht, daß Weltverbessertum die Pflicht eines jeden ist. Daß diese
keinen halt in der Bevölkerung haben wird ist klar, aber darum heisst es ja Kampf und nicht einlullen, wie es dei Gegenseite tut.
Links und Rechts sind eine absichtlich pluralistische Einteilung, die eine Beschränkung der politischen Möglichkeiten des Volkes bedeutet. Aufklärung ist nicht links und nicht rechts, es ist viel älter als das. Die Suche und Verbreitung von Wahrheit zu strukturieren und die Lügen dadurch zu entlarven ist die Aufgabe, der sich irgendjemand widmen muß, wenn es die Jurnalisten schon nicht tun. Jeder der einer Sprache mächtig ist, kann dies tun. Wer macht mit?

explore to set a flag

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 13.05.2008 - da bin ich wieder

...der Mut ist zurückgekommen. Eigendlich hat mir gar nicht der Mut gefehlt. Wenn er einem fehlt, kann man ihn sich antrinken. Das hat nicht geklappt. Wenn man resigniert klappt nix. Es fehlte mir nicht der Mut etwas zu sagen, ich sah nur keinen Sinn darin. Warum soll man kommunizieren, wenn einen nichts interessiert, wenn man sich nicht mal für sich selber oder nur für sich selber interessiert? Die Heterogenität der Menschen ist Segen und Fluch zugleich. Eine Leitkultur wird mit größter Sicherheit die Falsche sein, aber gibt es etwas zwischen dem Wahn der Gehobenen und der Debilität der bildungsfernen Schichten? Wie bodenständig kann man sein, ohne konservativ zu sein? Und ist Sexismus inzwischen etwas worunter Männer mehr leiden als Frauen?
Viel hat mich in letzter Zeit beschäftigt und wenig zufrieden gestellt. Ich weiss relativ genau woher meine unrealistisch hohen Erwartungen an das Leben herrühren. Vielleicht sollte ich mir aber auch wieder einen Fernseher zulegen. Ich habe seit ca. 7 Jahren keinen in meinem Besitz, und sehe nur hier und da mal 'was.
Essen macht mir immer noch Spass, sonst eigendlich nichts so richtig. Ich hoffe das ändert sich jetzt auch, wie meine Lebenseinstellung die letzten Tage. Vielleicht verfliegt die Euphorie auch bald wieder und die Kugel rollt zurück ins Tal, dort wo man auf dem Zahnfleisch geht und das Fell dünn wird wie Pergament. Jemand hat mir zum Geburtstag gute Stimmung im Kopf gewünscht. Das hat mich zu Tränen gerührt. Manchmal erschreck ich mich wie emotional ich die letzten paar Jahre geworden bin. Der TV-Entzug trägt wohl langsam Früchte. Das Abgestumpfte ist langsam rausgewachsen und nur die Schatten der Vergangenheit sind wie ein scharfes Felsenriff zurückgeblieben. Letztens bin ich gute 2 Tage darauf gestrandet. Dämonen im Kopf, wie eine Schleife, die sich ständig wiederhohlt und Schuldige für den Schmerz sucht und dann abseits der Realität auch findet. Hartnäckige Schlaflosigkeit hat mich gequält, bis ich die realitätsferne bemerkte und das Schauspiel entlarvte. Böse Vorboten oder nur ein krasses Tief? Vielleicht war es auch nur ein heilender Prozess. Vielleicht wachsen mir auch noch Ellenbogen, ich warte mal ab.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 11.04.2008 - 1234567890

Wenn ich hier schon für zusätzlichen Webspace zahle, will ich hier doch lieber lang und breit die Klowand volgekritzelt haben. Aber zum bloggen fehlt mir der Mut.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 25.03.2008 - buffit

ca. Jahr 2000
Podcast anhören
(Podcast-Feed abonnieren)

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 23.03.2008 - Istaspäschl

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Keyboard eingespielt von Metti S.
ca. 2001
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 21.03.2008 - Ranzsucht

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 19.03.2008 - Papula

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Kommentare ( 4 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 18.03.2008 - streiket ihr Narren

Gewerkschaften gaukeln den Arbeitnehmern vor, daß sie gerechte soziale Verhältnisse schaffen könnten. Dabei sind sie ein Ventil, welches die sozialen Spannungen so reguliert, daß ein Klassenkampf nicht stattfinden kann. Es wahrt den sozialen Frieden und stützt somit weiterhin das System. Auch wenn dort subversive Köpfe sitzen, sehen sie entweder den Kampf als verloren an, oder begreifen nicht, daß sie eine Legitimation für die weiterhin stattfindene Ausbeutung darstellen. Oh, ihr genialen Dialektiker! Erwachet!
Ein weiteres gesellschftliches Ungleichgewicht klafft: direkt hierarchische Strukturen sind innerhalb der Familie kaum noch tragbar, selbst in konservativen und religiös geprägten Haushalten (christlich). Die Hierarchien, die das Kapital diktiert, bleiben jedoch nahezu unverändert. Das Fernsehen ist sowohl der Religion, als auch dem Freidenkertum größter Feind. Dauerhaft werden Menschen von Kindesalter an in Sachen Werte, Normen, Moralvorstellungen und Verhaltensformen indoktriniert. Was den meisten davon bleibt sind ein Haufen unerfüllte und unerfüllbare Wünsche. Er resultiert ein Streben dessen Sinnlosigkeit leicht entlarvt wird und zum depressiven Ausfall aus der Gesellschaft führen kann. Gerade in Deutschland, wo man sich aufgrund der Geschichte von reaktionären Werten befreien musste, konnte die Hirnwaschmaschine großen Einfluss ausüben. Resultate sind hohe Scheidungsraten, kaputte Familien und eine desillusionierte Grundstimmung im Volk. Es gibt nur karrieregeiles Schuften, träumerisches Streben oder der verdammte Fluch der Mittelmässigkeit. Die soziale Schere klafft deshalb gerade in sachen Bildung, weil Jugendliche sich nicht mehr zutrauen Karriere zu machen. Egal was du machst, es gibt immer einen Haufen Leute, die besser sind als du. Die "neue Bescheidenheit" entsteht schon in Teenagerköpfen. So kommt es doch wieder teilweise zu einer Umkehr zu traditionellen Werten. Familie wird wieder wichtiger, Lloret del Mar oder Mallotze, ist die jährliche Frage. Haben ist wieder sein. Dümmer sind nur die Amis.
Kommentare ( 5 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 13.03.2008 - kein_leben_im_verdruss.wma

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

nagut, mit dem singen üb' ich nochma'
Kommentare ( 4 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 7.03.2008 - kein Leben im Verdruß

Geschrieben in lyrics
1)
wie gestern so heute
zum glücklichsein bleibt keine Zeit
nicht nah' noch in der Ferne
keine Rettung weit und breit
mal wieder eine Rechnung
mein Gehalt ist doch so klein
keine Lust mich zu besaufen
darum lasse ich es sein

Refrain:
und dieses Drücken auf der Brust
das einen lähmt weil man nicht weiss was man muss
oder sollte und was man früher eigendlich mal wollte
doch sicher: kein Leben im Verdruss

2)
von hinten bis vorne
wiederspricht mir das Gericht
von oben und von unten
peitscht mir Regen ins Gesicht
von Wand zur Wand zur Wand zur Wand
lebe ich in einem Loch
von innen nach aussen
kommt mein Frühstück wieder hoch

[Refrain]

3)
hier und hüben so wie drüben
fehlt es an Herzlichkeit
ein' weit'ren Tag verschenkt
und ich tu mir nur selber leid
wie damals wird heute
die Menschlichkeit veneint
und wie immer kommt es schlimmer
als es mir im Moment noch scheint
Kommentare ( 4 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 4.03.2008 - Hamburg 2 Grad Schneeregen

Ich war eben zu Fuß bei einem Fastfoodrestaurant um mir einen Nachtisch zu holen. Auf dem Rückweg wurde ich klatschnass, da fiel mir wieder ein, dass ich ja noch eine Geschichte erzählen wollte. Und zwar trug es sich zu im Hamburger Villenviertel Blankenese. Hamburg ist ohnehin die Stadt in Deutschland mit den meisten Millionären, aber dort gibt es sehr viele protzige Häuser darunter etliche mit Blick auf die Elbe. Es gab dort schon öfters Farbanschläge und auch Anschläge durch Verspritzen von Säure auf sündhaft teure Autos etc. Aber das nur nebenbei.
Vor etwa 2 Jahren gab es dort noch ein Finanzamt. Doch hat dieses als einziges Finanzamt in Hamburg mehrere Jahre hintereinander mehr ausgegeben als es eingenommen hat. Also wurde es geschlossen.
Jetzt ist ein Sozialamt in diesen Räumlichkeiten und arme Leute reisen mit der S-Bahn aus anliegenden Stadtteilen heran und können die Gelegenheit für einen Spaziergang an der Elbe nutzen. Ist das nicht toll? Ist bestimmt auch viel schöner als Liechtenstein!
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 3.03.2008 - Gesundheitstrips

Hallo Hypochonderfreunde!
Heute wollt ich euch erzählen wie ich meinen Körper so in Schuss halte, also neben dem Schuss im Kaffee, meinem Sockenschuss und dem Schießstand wo keiner mit mir hin will.
Erstmal trinke ich morgends so ein Aktimehl, aber natürlich erst nach dem Stuhlgang, weil da ist ja Darmflora drin. Aber das bischen reicht mir noch nicht, deshalb reicher ich es noch etwas damit an, bis der weisse Jockurd wie Mussohschokola aussieht. Danach eine Tasse noch handwarmen Eigenurin. Lecker! Das ist schon so gesund, da braucht man gar nichts mehr essen. Mittags geh ich dann auf Klo und fixe mir etwas Olivenöl in die Vene, wegen die Blutfettwerte. Ungesättigte Fettsäuren, das macht nicht so schnell satt, da krieg ich Mittags zwei Currywuast rein. A Propo rein: letztenz hat meine Freundin gesagt ich merke gar nicht wieviel Kraft ich habe und dass das an den männlichen Hormonen liegt, also hab ich was unternommen und ihre ganze Monatspackung Pille auf einmal weggenascht. Seit dem hab ich ständig das Bedürfnis mit dem Finger im Po rumzulaufen. Aber das sieht ja nicht aus, also hab ich meinen Füller genommen, war mir zu klein, hab ich ne Salatgurke genommen, aber 'ne ungespritzte, weil klar, kann die noch in mir abspritzen.
Abends ziehe ich mir dann Phitamine und Amphitamine rein, damit ich nicht so viel schlafen muss, weil schlafen ist schlecht für den Kreislauf und damit ich im Büro nicht so viel auf meinem vergurkten Hintern sitze lauf ich doch so viel im Kreis. Das war das.
Und nächste Woche erzähle ich euch was über alternative Verhütungsmethoden.
Bis dahin bleibt gesund!
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 19.02.2008 - Lucky Man Band

An dieser Stelle möchte ich für ein paar gute Freunde werben. Die Lucky Man Band hat jetzt eine Homepage. Es gibt Lieder anzuhören und bei YouTube sogar Videos vo'm X-Mas-Gig im Knust. Sie spielten als erste von 3 Bands und hatten die meisten Fans am Start. Die Hauptakteure mussten, mit einem kleineren Publikum Vorlieb nehmen.  Hehe, das war fett!
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 18.02.2008 - Eintrag 150 seit dem Datenverlust

was ich hinter mir gelassen hab:

erstes Trauma: Einschulung
Lese- Rechtschreibschwäche
Ängste
Suizidgedanken in der 3. Klasse
intime OP
mobbende Schüler
herarchische Lehrer
Kleinstadt
kranke Beziehung (gibt es noch Gesunde?)
Komplexe
Dauerkiffen
Abitur
Zivildienst
in der Fremde versagt, zurück nach Hause
rumliegen und schweigen
Neuanfang
die Jugend

und viele viele Nerven.

"Ab 25 geht es bergab." sagte man mir.
Wo bleibt dann der Schwung frag ich mich?
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.02.2008 - noch da

01:16 Uhr; draussen ist es saumässig kalt
bin vor ein paar Stunden zuhause (HH) angekommen. nun bereitet es mir Schwierigkeiten zu schlafen, da ich seit über 2 Wochen weder vor 14 Uhr aufgestanden, noch vor 4 Uhr ins Bett gegangen bin.
Manchmal fahre ich gerne Zug. besonders heute war es eine geistesaufklährende Fahrt. vorher den Tag über keine Kippe geraucht, dann Zeit zum Nachdenken gehabt, von einem Ort zum anderen; zwischen den Situationen sich der Gesamtsituation bewusst werdend bzw. bewusst werdend, worüber ich mir nicht im klaren bin.
Ist Vernunft, Pessimismus, Desillusioniertheit oder einfach der Mangel an Hoffnung Schuld daran, dass ich nicht mehr ausgehe? Die Wohnheimpinte ist der Ort zum besaufen, Billard und Kicker spielen und die 50 Meter zu Penny ist meistens die längste Strecke, die ich freiwillig zurücklege. Werde ich alt? Zu bequem könnte man meinen, aber das ist es nur im Ansatz. Der Bauchansatz nämlich. Ich nehme einfach zuviel Zucker zu mir und zu wenig Vitamine.
Was soll nur werden? wohin soll das führen?
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 29.01.2008 -

28. Tag trocken
Heute erstmals erste Zweifel. Nicht ob ich das durchhalte, ich hatte nie die Absicht wirklich aufzuhören. Der Zweifel bestand darin, ob das Leben ohne Bier überhaupt annähernd die Wärme und Erfülltheit beinhalten kann. wenn sich nicht deutlich etwas ändert, wird auch nichts besser.
"Kein Alkohol ist auch keine Lösung" so siehts aus, aber es hilft mit dem Rauchen aufzuhören. Jedenfalls glaube ich, daß das mit diesem Zwischenschritt zu schaffen ist. einen - Schritt - nach - dem - Anderen
*BAUTZ*
ich glaube morgen trinke ich ein Bier
mal sehen
Kommentare ( 4 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 28.01.2008 - die Verblößung

Die Ernsthaftigkeit vieler Leute Taten zeigt deren manische Verrantheit auf eine Art und Weise auf, dass es einen geradezu widerstrebt deren Gesellschafts- und Weltbild anzunehmen oder gar darin zu leben. Von Freiheit reden sie alle gerne, aber wie frei sieht sich unser Gegenüber und was heisst das überhaupt?Tun können, haben können, geben können? oder doch nur bis zur Grenze gehen können?

Mein Grenzgängertum lässt mich Menschen immer schwieriger ertragen. Aneinander vorbeireden kann inspirativ sein, keine Frage, aber nur wenn man auch reflektiert. Nein, ich hab nichts gegen Bla und Blub, aber doch bitte lieber Nonsens als Schwachsens. Fremdbestimmt ist sogar die Welt im Kopf. Der Geist wird niemals frei sein, seines Strebens ewig unterworfen sorgt und erträumt er sich seine Ketten aus Hedonismus oder Wahn indoktriniert von den (vor)herrschenden Verhältnissen und deren Messzwänge. Früher hieß es noch das Glück liegt auf der Straße, heute fliegt es bestimmt schon in der Luft umher.
Los, fang'!

Schönen guten Tag.

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.01.2008 - gräm' dich nicht

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

lyrics sind in Arbeit
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 10.01.2008 - Ron Gilbert hat's rausgelassen

http://grumpygamer.com/8519854

"Monkey Island meets Diablo" sagt sein neuer Arbeitgeber.

http://deathspank.com

Die Erwartungen seiner Fans wird er nicht erfüllen können.
unmöglich.
dafür hängt da zuviel Sentimentalität dran.
"ach damals, DAS waren noch Spiele...."
Ich bin gespannt.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 8.01.2008 - wir sind wir und ihr seid ihr

Muss in den meisten Blogs immer so ein Scheiß stehen? Geht kacken, Leute! Ihr Spastmaten und Hole-up-bitches, was ihr Leben nennt, nenn ich Massenmenschhaltung!

Und redet mit Kindern mal wie mit Menschen. Die sind nicht doof, die haben sich nicht so verfahren wie ihr. Ein Baby würde im Arm von Roland Koch sofort losbrüllen. Die kleinen können nämlich gut von böse unterscheiden. Ihr habt ja bei Äpfel und Birnen schon Schwierigkeiten.
Verfluchte Sacksauscheisse!!
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 5.01.2008 - kLiMpEr

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 4.01.2008 - der Hamburger an sich

Er ist oft das, was er von sich glaubt nicht zu sein, grüßt nur wen er kennt und kultiviert Seinesgleichen, wie es sein begrenztes kulturelles Verständnis eben hergibt. Er zeigt gern, was er hat und versteckt es aber auch lieber schnell wieder. Fahrad fährt er nicht, es sei denn es ist gerade chic und er wohnt in einem der wenigen radfahrerfreundlichen Stadtteilen. Gut essen tut er nur, wenn er es sich leisten zu können zugesteht. Der Winter ist ihm zu kalt, den Sommer kennt er nur von Mallotze oder den Malediven. In die City kommt er nur zum arbeiten oder einkaufen. Richtige Kneipenkultur ist ihm fremd, weil igittigitt, er kennt nur die Reeperbahn.
Treffen einige der gennanten Merkmale nicht auf ihn zu, ist er womögich FC St.Pauli-Fan und/oder gehört zu der unteren Einkommensschicht. Südlich der Elbe sind die Verhaltensweisen den Niedersachsen etwas angpasst, dessen ungeachtet ist sein Gartenzaun ein Ausdruck perfidester Spießbürgelichkeit.
Natürliche Feinde sind Kommunisten, Anarchisten, Obdachlose und Bewohner anderer Stadtstaaten. Früher auch mal Bayern, doch seitdem man deren Idiologie übernommen hat, zeigt sich erst so richtig die hässliche Hanseatenfresse. Man schloß Frauenhäuser und Beratungsstellen, man vertrieb die Junkies vom Hauptbahnhof und setzt auf Prestige sowie bayrische Polizisten auf Harleys.

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 29.12.2007 - frohes Neues

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 29.12.2007 - 2007

Letztes Jahr sagte ich schon, ich wäre froh, wenn es vorbei ist. Dieses Jahr wieder. Es war kaum besser aber etwas ereignis- und lehrreicher. Zeitweise eine psychische Berg- und Talfahrt. Habe ein mir immernoch viel zu unbekanntes Hannover erschlossen, Alkoholismus wie zu Abizeiten, viel geraucht und nicht ein einziges mal gefickt. Dafür einige Freunde gefunden. Wenn ich so recht drüber nachdenke, war es vielleicht das turbolenteste Jahr in meinem Leben trotz altersbedingter Gemütlichkeit. Oder ist es Depression? How ever!
Ich fahre gleich nach Rostock. Werde mir das Feuerwerk in Warnemünde angucken, vielleicht 'nen schönen Räucheraal reinziehen, auf jeden Fall aber noch so einiges anderes.
Gute Vorsätze sind: nicht mehr so viel Saufen, keine Kippen mehr, nur noch Joints, Fleiß und Ordnung.
Allseits einen guten Rutsch und ein zwangfreies Neues!
40 Jahre '68! Das kommt doch hoffendlich Diskussionsbedarf auf.
Bis die Tage...
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 22.12.2007 - überweihnächtigt

Geschrieben in lyrics
Es duftet hier in allen Gassen,
die Kälte klirrt dort im Gebälk,
die Arbeit wird nun ruh'n gelassen
nur das Vieh wird noch gemelkt.

Der Ofen wärmt in all' den Stuben,
und die Familie erwärmt das Herz,
es singen Mädels und die Buben
Haupton, Quinte und die Terz.

'Drum lasset eure Sorgen fallen,
schaut die Lichter weit und breit,
hört ihr nicht die Glocken schallen?
es ist mal wieder Weihnachtszeit.

Doch das Glück erreicht nicht jeden,
so mancher windet sich in Qual,
es kämpfen heut' um's überleben,
die Menschen haben keine Wahl.

Lasst herrein den armen Menschen,
der dort auf der Straße lebt,
gedenket auch den fernen Fremden,
deren Blut am Gelde klebt.

Ob Intrigant, ob Hinterweltler,
es spreche aus, wer Lösung weiß,
ermahnt den Klerus und die Söldner,
macht dem Fürst die Hütte heiß.
Sprengt die Fesseln und die Knebel,
es ist aller höchste Zeit,
es wirktet unser langer Hebel
balde wird das Volk befreit.

Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 6.12.2007 - paar Jahre

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

alter Krach
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 4.12.2007 - was ich zu sagen habe:

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 4.12.2007 - wie man so sagen sollte

jeder ist sein' eigen Stresses Schmied

früh übt sich, was ein Arschloch werden will

Gutes zieht Gutes nach sich,
wenn du reinen Herzens bist, weisst du, wer sich schuldig fühlen sollte

segel hinaus und du merkst, dass solange du nicht sinkst nicht die Tiefen dir Sorgen machen, sondern die Untiefen

intellegere = erkennen, einsehen, wahrnehmen, verstehen
erst im Alter wird man(n) intelligent; was heisst schon IQ?

ein wahrer Held ist für sich selbst einer

lasst den Menschen Menschen sein, sein dasein bleibt doch immer klein
und ist sein Wissen noch so groß, er lässt doch nicht vom Antrieb los
es treibt ihn stehts das Ideal, ob Bild, ob Ton , ob Integral
seines Besitzes sein, oder Besitzer sein,
großes Herz oder Seele klein
sich klaren Blickes ganz zu lösen,
solange kann er eh' nicht dösen,
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 25.11.2007 - Die spröde Grenzschicht

Früher war im großen und ganzen alles viel beschissener. Keine Frage. Aber letztlich ist alles immer noch trist. Man müht sich, sogar die, die es nicht nötig hätten, um sein Glück zu finden. Angetrieben von der ästhetischen Indoktrination, die uns täglich bedudelt. Verquere Wertvorstellungen und ein verblendetes Weltbild können die Folgen sein. Völlig der Realitätsnähe entwichen in Manie ausgebrochen, oder depressiv durch die Entfremdung vom natürlichen Leben.
Der Irrglaube die Welle, auf der der "zivilisierte Mensch" reitet, sei irgend etwas Gutes, und der daß gesellschaftsbejaend lebensbejaend sei, ist das Reaktionäre, welches den Menschen in seiner soziokulturellenlen Entwicklung lähmt.
Es IST. Man kann der Meinung sein es wäre schön. Sich in Welke befindend zeigt sich die menschliche Evolution, doch der Verfall beginnt gerade erst. Sobald bedeutende Strukturen zefallen, wird's ungemütlich. Kann noch ein weilchen dauern. Also dampfen wir mal einen in der Zwischenzeit.
Kommt gut.
Aaaaaaahhh.
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 25.11.2007 - Abrieb

Wenn ich was sagen soll, fällt mir nix ein.
Wenn ich nicht gefragt bin, würd' ich am liebsten dazwischenplappern.
Wenn ich mich schlau fühle, benehm ich mich wie ein
Vollidiot.
Wenn ich mich dumm fühle, denk' ich zuviel.
Wenn es mir gut geht, bau ich mist.
Wenn es mir schlecht geht, tu ich nix dagegen.
Ich tue Dinge, die ich nicht kann.
Was ich kann, weiß ich nicht einmal so recht.
Tags bin ich nicht richtig wach
und nachts mag ich nicht schlafen,
ausgehen mag ich auch nicht mehr.
Sich lieber mit Freunden gepflegt anschießen
mit diversen Dingen,,,
Wenn ich mich in den Ruhestand begeben könnte,
wär das kein Problem,
aber ich bin Mitte 20 und habe nicht viel und
auch nicht viel zu erben.
Muß ich mich wohl aufreiben,,,
na schönen Dank
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 12.11.2007 - was ich in letzter Zeit begriffen habe

man sollte nicht zu viel Wasser in eine Waschmaschine nachfüllen

ein SM-Puffer ist nix unanständiges

Frauen haben grundsätzlich einen begrenzten Sinn für Humor, alles was nicht witzig ist fällt für die nicht darunter

Mann kann nicht ewig jung bleiben, aber für immer ein Kind

wer erhellt wird, sieht seine Staubschicht recht bald

zuviel süß schmeckt bitter

ehrlich währt am längsten... alleine
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 10.11.2007 - daheim geblieben


weil Kotzerei und Fieber.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 9.11.2007 - durchgekommen

Ik wollt' Euch allen nur ma' vertell'n, dat bei mir wieder allet tutti is'.
Der Stress hat nachgelassen, die Existenzängste sind wieder hinten angestellt. Es bleiben erstmal die anderen alltäglichen Luxusproblemchen im Vordergrund, die man ohne überzogene Erwartungshaltung gar nicht hätte. Da fragt man sich doch immer: bin ich so scheiße, oder wurd' ich scheiße gemacht? Der Blick für das Wesentliche wird einem hierzulande täglich auf's neue verschleiert und das von den konservativsten Kräften überhaupt.
Was für 'ne Welt!

Morgen geht's in den Solling. Schade, daß schon so viel Laub gefallen ist.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 3.11.2007 - kacken

Es gibt ja eine Menge zu stimulierender Körperteile und das auf ganz unterschiedliche Weise. Manche Körperteile lassen sich auch unterschiedlich stimulieren, z.B. der Anus. Auf die unnatürliche Art und Weise einzugehen erspar ich mir hier lieber, weil ich mir nicht mal sicher bin, ob es unnatürlich, geschweigedenn unvernünftig ist. Betrachten wir lieber das ganz alltägliche Geschäft.
So ein Schiß kann sehr variabel und sogar aussagekräftig sein. Er kann lästig sein, oder auch als mystisches Erlebnis erfahren werden. Auf jeden Fall ist er ein Indikator für die Lebensqualität des Körpers.
Die Regelmäßigkeit sagt meist etwas über den Lebensstils des dazugehörigen Arsches aus. Jeden Morgen zur gleichen Uhrzeit zeichnet einen ritualisierten Menschen aus, der seinen Alltag mit viel Routine begegenet. Ich hingegen kacke meistens zwischen 16 und 23 Uhr, manchmal sogar zwei mal täglich oder auf Festivals auch mal mehrere Tage nicht.
Der Gestank zeigt einem sowieso das Geschlecht des Menschen. Wenn es nicht nach frühlingsfrischen Blüten duftet, ist dort ein Mann am Werk gewesen. Hält sich die Geruchsbelästigung in Grenzen kann es nur ein Vegitarier gewesen sein, riecht es wurstig oder in Richtung Hundescheisse, wurde viel Fleisch verzehrt. Riecht es nicht 100% nach Kacke, sondern auch noch entfernt nach Lebensmitteln und sonst wie pervers, hat die Person eine GANZ besonders eingentümliche Darmflora (käsig --> viel Lactobacillus, schlimm --> viel Enterobacter) oder es handelt sich um Durchfall. Das weist meist auf eine Margen-Darm-Erkrankung hin, oder auf akute Leberinsuffizienz. Ich z.B. habe schon soviel Gesoffen und mit schmutzigen Drogen meine Leber gebumst, daß ich keine schön festen Würste mehr hinbekommme. Es gilt aber eine gleichmäßig feste, nicht allzu unanständig riechende Ausscheidung anzustreben. Nicht erst fest und dann einen haufen Gulasch hinterher, auch nicht Tiefszeitsuppe mit Klößchen, nein: homogen muß es sein. Und so fest, daß sich die Rosette auch anständig dehnt, sodaß man hinterher kein Klopapier benötigt. Doch soviel Ballaststoffe muß man erstmal in sich hineinbekommen. Vollkorn soll ja angeblich den Darm aufschlitzen. Kein Wunder bei einem so verweichlichtem Gastrointestinaltrakt. Über 100tausende von Jahren die Nahrung aufschließen und seit Jahrtausenden die fast reinen Kohlenhydrate durchjagen, da degeneriert doch jeder Organismus. Alle wollen zurück zur Natur, aber keiner Insekten fressen, weiches Toilettenpapier, daß alles so schön verschmiert, anstatt mit dem Altpapier die Poperze ordentlich sauber zu kratzen. Wieviel Hektoliter Trinkwasser habe ich wohl in meinem Leben schon verschissen? Und schon einen halben tropischen Baum hinterhergeschmissen?
Eins weiß ich jedenfalls genau: Die vielen Trockenpflaumen von gestern Abend sind Schuld daran, daß er vorhin so flutschig war.
Kommentare ( 5 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 25.10.2007 - immer wieder gerne

Gestern hab ich Tocotronic gesehen. Pünktlich um 21 Uhr ging's los und etwa 1 3/4 Stunden lang. Dirk mit einem Buffy-T-Shirt bekleidet und sich wie immer höflich für den Applaus bedankend. Alle noch erstaunlich volles Haar, schlank und fast etwas zu leise. Das Capitol war gut gefüllt, das Rauchverbot wurde durch Securitys durchgesetzt. Es waren keine Teenies da und nur wenig vergreiste Leute. 22,90 € im Vorverkauf. Die Vorband habe ich nicht gesehen.

Hier eine Liste der gespielten Songs (Reihenfolge nicht ganz richtig und vielleicht hab ich einen vergessen):

Mein Ruin
Ich bin viel zulange mit euch mitgeganngen
Luft
Die Grenzen des guten Geschmacks (klasse!)
Free Hospital (staun!)
Sailor Man
Aus meiner Festung
Pure Vernunft darf niemals Siegen
Aber hier leben, nein danke
Verschwör dich gegen dich
Sie wollen uns erzählen
mein Prinz
Sag alles ab
Imitationen
Hi Freaks
Kapitulation
Explosion (extra lang)
Jackpot
drüben auf dem Hügel
Freiburg (2te Zugabe)
- Dann ein Abgang mit viel Lärm und anschließender Verwirrung, weil es nahtlos in Musik vom Band überging, das Licht aber nicht an, was den tosenden Applaus dämpfte.

Fazit: Besser wie eh und jeh, sympathisch wie immer.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 4.10.2007 - FREE BURMA!

International Bloggers' Day for Burma on the 4th of October

Verschleppung, Folter, Zwangsarbeit
Repression, Gewalt und Schrecken

Schluss damit!
Kommentare ( 6 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 3.10.2007 - hehe

Monkey Island Film (deutsch)
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 2.10.2007 - 3D

Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 27.09.2007 - "Ich merke es genau, doch kann es kaum glauben...

...wir werden verwundet duch das was wir sehen." - Tocotronic


          -was mich an dem Trip Samstag Nacht so verwundet hat.
Durch das begreifen (verarbeiten) schleißen sich die Wunden und schmerzen nicht mehr. Sie haben Erkenntnisse gebracht, die mein Streben in diesem Leben auf etwas veränderte Ziele richten wird,. Ich habe Einsamkeit das erste mal richtig erfahren. Man hat üblicherweise bei starken Trips danch das Verlangen darüber zu reden um dadurch  das Erlebte zu verarbeiten.. Doch wusste ich, daß dieser Trip zu individuell und alkoholbedingt zu unklar war, als daß ich hätte viel in Worte fassen können so daß es auch jemand nur ansatzweise hätte verstehen können. Das tat ich bis heute ja nicht mal selbst. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit, der Einsamkeit gepaart mit der Angst nie wieder der Alte zu sein. Das war unschön. Jetzt weiss ich was mit Selbstauflösung gemeint ist.
Als ob man sich seine abben Arme und Beine selbst wieder ankleben müsste.
-da sieht man erst richtig wer und was man so alles ist.

Der Charakter ist in seine Einzelteile zerfallen und man muß ihn erstmal wieder in seine Seele einsortieren und sich auf die Welt neu einstellen und sich mit ihr auch wieder einlassen wollen.
Wenn man schwere Zeiten hat, sollte man so einen Trip also niemals fahren. Sonst liegt der Suizid einfach zu nahe. Und als Minderjähriger mit nicht gefestigter Persönlichkeit kann es einen sicherlich in ewige Orientierungslosigkeit befördern.

über Schicksal habe ich auch etwas erfahren. Wie ich mir früher schon mal dachte, verläuft die Zeit nicht nur vorwärts, sondern irgendwie auch rückwärts. Dachte ich mir. Was ich eigendlich erkannte, war daß uns die Kausalitäten zeitlich nur vorwärts bewusst sind. Es gibt aber auch Zusammenhänge, die rückwärts in der Zeit zu lesen sind. Wenn man diese zu fassen bekommt, hat man den Fatalismus bewiesen. Es gibt keine Zufälle. Die Unschärfe lässt zuviel zu, vor allem zu spekulieren.
Beispiel: Wenn man ein Pechvogel ist, ist das eben die zugewiesene Rolle, die einem im Leben zubestimmt ist. Es gibt eben auch Leute, die haben Glück, daß geht in keine Statistik und schon auf gar keine Kuhhaut. Was mir ewig anhaften wird, verrate ich aber nicht.
Das bleibt mein Geheimnis. Wer mich lesen kann, lüftet es vielleicht irgendwann.

EDIT: mit "lesen" war nicht das lesen dieses Blogs gemeint. um jemanden zu lesen sollte man ihm ganz tief ind die Augen schauen
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 25.09.2007 - Farbe bekennen!

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 23.09.2007 - cubensis

bis ich die welt wieder in meinem Kopf habe

EDIT: hui, hat gerade noch so geklappt

dort wollte ich eingendlich nicht hin, und ich will auch nie wieder dort hin zurück. aber ich war da. der Einblick war verwundent, Erkenntnis habe ich nicht gesehen, nur Wahnsinn und Quatsch. muß mich erstmal wieder richtig zusammenbringen, vielleicht verstehe ich dann irgendwas

EDIT AGAIN:
puh, 48 h um sich wieder halbwegs normal zu fühlen
damit hab ich nicht gerechnet
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 18.09.2007 - urologische Studien ergaben: mein Sperma schmeckt am besten

laut einer Studie, laut einer Studie...
wenn ich sowas schon höre...!

Laut einer Studie sterben Leute, die am Stock gehen 10 mal häufiger am Schlaganfall als andere.
Laut einer Studie haben 75% der Männer einen überdurchschnittlich langen Penis.
Laut einer Studie stinken 100% der Frauen aus dem Arsch.

Wo ist meine Klistierflasche?
Ich brauche neue KlisTiere für meine Studien. Die Ergebnisse sind ja eh für den Arsch, weil ja keiner was locker macht.
Kommentare ( 9 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 18.09.2007 - aber sag's keinem Engländer

Heute vor 37 Jahren verstummte einer der einflussreichsten Musiker des letzten Jahrhunderts. Am frühen morgen wurde Jimi Hendrix im Londoner Samarkand Hotel tot aufgefunden. Es wurde (leider zu spät) festgestellt, daß sein Erbrochenes die Atemwege blockierte.
Schuld war der Konsum von Alkohol und Schlaftabletten. Ein schreckliches Unglück. Die Kombination Alkohol und Barbiturate kostete damals Tausende das Leben. Doch war dies wirklich ein Unfall? Warum sollte jemand, der Unmengen von Rotwein getrunken hatte gleich acht Schlaftabletten nehmen? Daß man eine geringe Menge Amphetamin im Urin des Leichnams gefunden hat, hält als Grund nicht her. Schon gar nicht für einen so "Geübten". Und wieso hat Monika Dannemann, mit der er die Nacht im Hotel verbracht hatte, erst so spät den Krankenwagen gerufen? Auch Noel Redding (Bassist der Jimi Hendrix Experience) zweifelt noch heute an den Aussagen der Deutschen, die als einzige weiß, was in Jimi's letzten Stunden geschah. War es vielleicht wirklich der letzte Geniestreich eines verbitterten Superstars, der ihn unsterblich machen sollte?
Vieles spricht dafür. Nicht nur, daß er in zwei Interviews auf seinen Tod anspielte und in einem von denen entgegnete, daß er nicht wisse, ob er seinen 27. Geburtstag erleben werde. Selbst Jimi's Manager Chas Chandler sagte:"Eigentlich war ich nicht überrascht" "Es war, als ob er uns die letzten zwei Jahre darauf vorbereitet hätte. Es war eigentlich eine Nachricht, auf die ich gewartet hatte".
Es war bekannt, daß der große Virtuose seiner Form seit längerem hinterherlief. Daß er mit einer Lymphdrüsengeschichte zu kämpfen hatte wussten jedoch nur Jimi's engste Freunde. Sein Lebensstil zu dem Drogen, wenig Schlaf und unregelmäßiges Essen gehörte ließ nichts anderes zu als zu kapitulieren . In einem anderen Interview sagte er, daß er gehen möchte, wenn er der Welt musikalisch nichts mehr zu geben hat. Die Einsicht, daß er nie wieder zu seiner Form zurückfinden wird, hat ihn wohl nach dem Love-and-Peace-Festival auf Fehmarn endgültig zu seinem Entschluss bewogen. Doch war es ein einsamer Entschluss? Wir werden es nicht mehr erfahren können. Monika Dannemann wurde im April 1996 tot in den Abgasen ihres Autos gefunden. Was uns bleibt sind eine Menge grandiose Aufnahmen der wohl schillerndsten Figur der Rockgeschichte, ohne die es eine Reihe technischer Neuerungen wohl nicht so schnell gegeben hätte. Jimi hat der Musik eine neue Qualität gegeben ohne Noten lesen zu können und ohne einen Lehrer dafür gehabt zu haben. Er war Experimentalist, Songwriter, Entertainer, Rocker, Sänger und vor allem ein Bluesman. Und er IST eine Messlatte, die liegt.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.09.2007 - braune Zähne

Ich trinke heute schon den ganzen Tag nur Darjeeling (First Flush). Und das dank der Teekampagne unglaublich günstig: Nur 21 € für ein Kilo!!!
Versand: Deutschland 3.20 € Österreich 5.00 €, in andere Länder der EU und die Schweiz 10.00 €
Das wird mir wohl für ein Jahr reichen. Bis zur nächsten Ernte.
Leider ist das Wasser hier so hart, daß sich das Aroma nur unvollständig entfaltet. Ich glaub ich kauf' mir  Aqua dest. und verdünne das Leitungswasser ein bischen.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 15.09.2007 - heute Abend

Nudeln, Knoblauch, Buttter
ist echtes Studentenfutter.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 14.09.2007 - dein geheimer name (tocotronic cover)

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

mal wieder besoffen in den MP3 Player geklampft
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 14.09.2007 - Prokastination

Die meisten wollen ja einen Job, wo an sich die Zeit selbst einteilen kann. Ich auch, nur bin ich dessen nur vermindert fähig. Alles vor sich herschieben ist bequem, aber auf dauer belastend. Unschön. Gerade als Student. Der Bummerang kommt. Und wenn der einen trifft ist man K.O. und schafft gar nix mehr. Ich weiß wovon ich spreche, ich habe bereits ein Studium in den Sand gesetzt. Das ist nicht lustig. Danach war ich so down, daß ich mit niemanden freiwillig ein Gespräch angefangen hätte. Ich hab mir lieber ein paar Joints reingezogen und mich ins Bett gelegt. "Die Welt im Kopf ist zum verkriechen da", las ich gestern in einem Blog als Headerspruch. Wie wahr, wie wahr. Nur wenn ich THC-Entzug habe, (jetzt fast 2 Wochen) ist die Phantasie flach wie ein Köpper im Nichtschwimmerbecken. Es gibt den berühmten Spruch: Smoking Shit & driking Beer is like pissing in the wind.

JETZT weiss ich was damit gemeit ist. Nicht die Kotzgefahr. Wenn man das öfters macht leiert man sein Hirn noch weiter aus, als man es durch Kiffen sowieso tut. Wie Ein Ballon, den man aufbläst und der nachdem man die Luft rausgelassen hat nicht wieder in die ursprüngliche Kleine zurückschrumpft. Der Normalzustand liegt dann irgendwann dicht am volltrunken & stonedsein. In der Anflutung hat man dann einen Moment, in dem man Genial ist, der ist aber nach ein paar minuten vorbei. In diesen paar Minuten merke ich, daß ich eigendlich wie ein Vollidiot durch die Gegend laufe. Ob sich dieser Ballon jemals wieder zusammenzieht? Ich bezweifel das.

Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 13.09.2007 - Wohnklo

sooo klein ist mein Bad
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 9.09.2007 - a hard days night (beatles cover)

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

für Blackbird
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 9.09.2007 - just 4 fun

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 7.09.2007 - wo führt das hin?

der Besuch von Terrorcamps soll in Deutschland in Zukunft unter Strafe gestellt werden.
Ich finde die Zugehörigkeit zu einer terroristischen Bundesregierung sollte auch unter Strafe gestellt werden. Und deren Persönlichkeitsrechte sollte man beschneiden, nicht die der Bürger. Lobbyismus und Korruption sollte man überwachen.
Ich finde, daß eine Regierung, die die Persönlichkeitsrechte ihrer eigenen Wähler einschränken muß um sich zu schützen, ihre Legitimation verloren hat.
wer kontrolliert denn bitte die Kontrolleure. ist man nicht ruckzuck als Linksradikaler gebrandmarkt, wenn man so ein Zeugs in seinen Blog schreibt. Gut, daß ich kein Lehrer werden will, sonst würde ich mein Maul halten, aus Angst vor Berufsverbot.
Pillermannfotzesacksauarsch.
In Deutschland gibt es auch Terrorcamps. Nicht so abgeschieden und radikal, wie in Vorderasien, und nur im Sommer, aber die machen auch ihre kleinen Kriegsspielchen; an der schönen Brandenburger Seenplatte, im Erzgebirge oder an der Müritz.
Mensurfechten zu üben ist doch auch irgendwie eine terroristische Ausbildung. Ein Jurastudium eigendlich auch. Und Kampfsport. Darts spielen, ja sogar Liegestütze.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 6.09.2007 - alles Mist

da das Leben so ungerecht ist, rufe ich dazu auf es zu boykottieren.

man muß da nicht mitmachen!

vor allem kommt man sowieso an der selben Stelle an

je früher desto besser
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 4.09.2007 - weideä geids

Blog funzt wieder einwandfrei. Nur wenig Zeit dafür. Arbeit ist ungewohnt, früh aufstehen auch. Das schlaucht. 2ter Tag nichtrauchen. gleich erstmal Dr.House gug'n. Glotzen tu' ich ja sonst nich', aber das kann man schau'n. Auch wenn es sonst nur 2 Sender gibt, die schlimmer sind als RTL:
RTL2 und SuperRTL

Zitat aus der Serie:
"Sonst irgendwelche psychischen Auffälligkeiten?"
"Ja. Sie hat Bush gewählt. Zwei mal!"
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 29.08.2007 - neuer Auftritt

http://www.myspace.com/blauglut

Ye-Year
Kommentare ( 4 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 27.08.2007 - wieder zurück

Am Samstag hatte ich das Vergnügen auf einer Feier das virtuose Spiel von Joey Albrecht zu bestaunen. Ein weiterer zeitweise verarmter Musiker, der sich in den 70ern mit seiner Band Karthago von Plattenfirmen hat über den Tisch ziehen lassen. Der spielt als würde er nicht erst 50 sondern 100 Jahre Gitarre spielen.

Kathago - Queen of the night
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 25.08.2007 - weg

bis Montag Abend in Berlin und nur per Handy zu erreichen.
Für Beifall, Lobpreisungen und Liebeserklärungen steht die Kommentarfunktion zur Verfügung.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 23.08.2007 - es giebt nur ein Leben...

Nu' habich endlich gerafft, wie man hier Videos einbindet.

Hab se dieses Jahr schon 2 mal live gesehen, aber dieses Video noch nie richtig gesehen. Voll Panne dat Ding, aber passt.
Kommentare ( 5 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 20.08.2007 - Aaaaaaah!

Boah, hab ich Rückenschmerzen. Hab mir vorhin mein Rechtes Filet gezerrt, aber frag nicht nach Sonnenschein. Kann kaum noch kriechen. Nach einem heissen Bad is' schon besser, aber trotzdem, Gartenarbeit ist erstmal nicht drin. Und vor dem Rechner sitz' ich krumm wie 'n Flitzebogen. Alter! Was'n Scheiß!
Kommentare ( 6 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 13.08.2007 - neue ufer

http://www.free-blog.in/uploads/b/Blauglut/40397.wma
Kommentare ( 8 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 12.08.2007 - :

wie lange braucht eine Neoconny um ihren Müll runter zu bringen?


















9 Monate
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 10.08.2007 - kein Tripbericht

Gestern 45g frische "Psilocybe cubensis Mexican" eingenommen. "Planten un Blomen" ist ein echt schöner Park zum trippen und dazu die Sounds vom Hamburger Dom. Lustig! Schon komisch wenn man sich in einer einem eigendlich vertrauten Umgebung fragt: Wo sind wir eigendlich? Jeder weitere Versuch einer Beschreibung des Erlebten wäre vergeblich. Ich könnte einzelne optische Hallus beschreiben, dennoch würde es nichts über die erzielte Spiritualität aussagen. Wäre ja auch anmaßend.

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 7.08.2007 - na toll

Vorgestern hat man mich noch 24 geschätzt. Da fühlte ich mich geschmeichelt.
Heute habe ich mein erstes graues Haar entdeckt und gleich noch ein paar weitere. Geheimraatsecken sind ja halbwegs ok, aber graue Schläfen, näh! Nicht mitte 20!
Kagge! Scheisndreck! Schweinekot!
Muss ich jetzt in's Cafe Keese?
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 3.08.2007 - noch 200 Meter...

Kettcar - Landungsbrücken raus

Ich fahr jetzt nach hause und lasse alle Sorgen hier.
Zuhause ist es immer noch am schönsten. Warum also in den Urlaub fliegen?
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 28.07.2007 - NI

Naturwissenschaftlich Inkompetent

krumme Vektoren
fröhlich durch 0 dividieren
Formeln vergessen
Einheiten vertauschen
in die Hose titrieren
Nomenklatur neu erfinden
sich an Stichproben pieken
alles kontaminieren
Fisch aus der Petrischale essen
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 26.07.2007 - Auslaufverbot

Es gibt unendlich viele andere Gründe etwas zu spenden. Die meisten davon werden sogar bessere Gründe sein. Einige dieser Spenden können sogar Leben retten.

Trotzdem sage ich egoistischerweise: Rettet die Thor Heyerdahl!

Ich will da nämlich auch mal mitfahren.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 20.07.2007 - jetzt ist angesagt:

Semester abgrillen
vorlesungsfreie Zeit ansaufen
derbst abchillen
in der Sonne brutzeln
sich morgends nach dem Aufstehen erstmal einen schleudern
den Intellekt mal ruhen lassen
völlig sinnfrei leben
die Seele baumeln lassen
die Leber maltretieren
und bald nach Hause fahren
hortie culture daheim
endlich!
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 19.07.2007 - burning disease blues

Geschrieben in lyrics
Autschi in the mornig
autschi -late at night
autschi in the afternoon
and nothing's gonna be all right

autschi in the shower
autschi in -my bed
autschi sucks my power
I gonna get really mad

Ref.1
that struggle makes me crazy
how long will I pay
I gonna fuckin' lazy
autschi hurts me every day

autschi in the lunchroom
autschi -at the bureau
autschi in the disco
it's pushing my libido so

Ref.2
this burning disease
and everything that bothers
avoid my release
from all the others


autschi all the days
autschi -without caution
autschi all the ways
setting my mind's distortion

autschi sucks my head
autschi -and confusion
autschi's all instead
and I got no solution

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 18.07.2007 - KlaGEsang

Seit 3 Wochen begleitet mich jetzt die neue Scheibe der Tocos jeden Tag ein Stückchen. Als ich erstmals bei Youtube das Video zu dem Song, der diesem Album seinen Namen gibt, sah, war ich zunächst sehr enttäuscht. Damals wusste ich noch nicht, wie dieser Stuff zieht. Noch 2 weitere Male in anständiger MP3 Qualität gehört und der Anker saß. Natürlich gehörte eine ordentliche Portion Depression dazu, um sich auf diese emotional doch recht tief liegende Musik einzulassen. Glücklicherweise haben die sich auf das Wesentliche beschränkt, so blieb dieser krampfhaft  (un)psychedelische Synthklang aus. Man muss in dem Alter ja nicht mehr die Sex-Drugs-Rock'n'Roll-Schote neu erfinden. Immerhin haben die uns gezeigt, wie man nahezu talentfrei zu einer der wichtigsten deutschsprachigen Bands werden kann. Der neue Sound hat deutlich starke aber nicht übertriebende Halleffekte, die diesem Retrorock seine Tiefe verleihen. Es klingt nicht mehr so steril und glatt, wie das weiße Album. In die Texte haben sie viele Anspielungen auf ihre Bettlektüren reingebracht, die den meisten Hörern entgehen. Alles lässt viel Interpretation zu, nur darf man diesen Kram nicht zu konkret deuten. Sonst wäre Kapitulation ein Aufruf zum Suizid.  Es ist eben einfach Rockmusik.

Nicht gerade das perfekte Album, aber mit Abstand das Beste, das sie je gemacht haben. Wenn also mal an einem Tag Wehleidigkeit, Selbstmitleid und Resignation angesagt ist:

  • nach Hause gehen
  • sich einen wickeln
  • Tocos anmachen
  • ins Kopfkissen heulen

http://www.myspace.com/tocotronic
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.07.2007 - (><)

    |IIII
  Coo)  Let's junk, man!
  ( YX )
   O  O
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 10.07.2007 - den Berg hinunter, Amplitude unbekannt

Es gibt Tage, an denen möchte man sich selber am Arsch lecken. Leider ist das noch schwieriger, als sich selbst auf den Arm zu nehmen.
Sich selbst verarschen geht wiederum leicht. Jedenfalls unbewusst.
Möchte ich wirklich lieber Norddeutsch leben? Nicht über Berg und nicht durch's Tal, lieber gleichmäßig cool und bestimmt. Das Meer spühlt alles mögliche an, aber nichts was man wirklich braucht. Dafür muss man doch wieder über den Deich. Ohne Blabla und Zettel hier, Scheinchen da kommt man nicht voran. Und wer nichts hat, der wird auch nichts. Nur Nieten haben nichts zu bieten, das große Los ziehen die wenigsten. Drum heisst es drauf los bescheissen und Ellenbogen raus, bis man sich selbst nicht mehr im Spiegel sehen mag. Wer das aushält ist vorne mit dabei.
Zu dumm um zu verstehen - schlau genug um zu funktionieren. Die vermehren sich tapfer, bis der nächste Krieg sie wieder dahinrafft. Freigekaufte, Schreiberlinge, Sesselpuper, Brillenschlangen und Drückeberger kommen dann aus den Löchern. Weniger degeneriertes Volk? Ost-West-Verschiebung hin oder her. Zucht und Ordnung zerstört alles. Projeziere ich oder reflektiere ich? Bin ich wirklich einer von denen?
Mir auch egal.
Lecken sollen die mich!
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 10.07.2007 - so ein Tag

Geschrieben in lyrics
Es ist so einer - so ein Tag
andem ich mich frag' warum ich nicht schlafen mag
obwohl wachsein mich so quält

es ist so einer - an dem ich weiss
was passieren wird ist der größte Scheiß
- und doch es stählt

es ist so einer- es ist soweit
heute tu' ich mir selber furchtbar Leid
-ich Id'iot

mein Herz so voll - der Kopf so leer
mein Leben macht heut' überhaupt nichts her
-weche Not

es ist so einer - wo ich mich frag'
woran es denn nun eig'lich wirlich lag
-lag's an mir?

es ist so einer - an dem ich sag'
daß ich mich hier echt verfahren hab'
-oder lag's an dir?

Ref.:
die Strahlen warm - die Luft so kalt
heut' bin ich sowas von  tierisch alt
ohne Kraft
ich hab's geschafft
keine Ruh' - und kein Vertrau'n
keiner hört mir  zu - denn...
...ich hab's verhau'n

es ist so einer- doch ich kann nicht wein'
und mach mich selbst so seltsam klein
und seh' scheisse aus

dieser Tag - er geht vorbei
warum geht es mir so schlecht dabei
-es kommt nicht raus

es ist so einer - wo ich mich frag
wann wird mein Glied endlich wieder hart
-mit Grund

es ist so einer - ich will's mir geben
das einzig treue in meinem Leben
-Bier im Mund

es ist so einer- von den Vielen
ich weiss man wird es immer wieder spielen
-doch der Sieg bleibt aus

es ist so einer - an dem ich weiss
echtes Leben heisst nun mal Verschleiß
-doch ich bleib' zuhaus'
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 6.07.2007 - auf zu neuen Ufern

Geschrieben in lyrics
C Fmaj7
es hebt sich sanft der Bug
die Flut ist endlich da
es lichtet sich der Trug
die Sicht wird plötzich klar
der Anker wird gehoben
die Segel aufgespannt
heut' woll'n wir Neptun loben
bald seh'n wir neues Land

Bridge:
Em G
Auf - zu neuen Ufern

Refrain:
Dm7 C G
Die Takelage repariert
der Sturm ist längst vorbei
Das Messing glänzt wie ein
frisch gekocht gepelltes Ei
das Flickzeug wieder eingesteckt
so kann es weiter geh'n
klar Schiff.-.

'ne frische Briese, Sonnenschein
Delpfine begleiten uns
der Smut hat gute Laune
sein Essen wird zu Kunst
ein' Schnaps in den Ozean
und einen für die Crew
der Käpt'n erzählt alte Storys
und alle hören zu

[Bridge]

schau' da ein grüner Streifen
am Horizont so klar
zuhaus' werden wir begreifen
wie schön die Reise war
'drum lieben wir die See
bringt der Sturm auch Pein
doch ganz ohne Wellen
kann's kein Leben sein

[Bridge]
[Refrain]
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 23.06.2007 - ...wie kostbar und wichtig unsere Anonymität ist.

http://eckpfeiler.net/panopticom/swf/index.htm

Schlafen sie gut.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 20.06.2007 - wie lebte man früher ohne Youtube?

Parasitärer Befall kann selbst nach monatelanger Abstinenz plötzlich wiederkommen. Besonders Ohrwürmer! Blöd, wenn der letzte Datenverlust die Lieblingssongs mitgenommen hat.
Aber gut, daß es Youtube gibt!

Die Sterne - Nüchtern

Schade, daß diese Band so abgenommen hat. Die waren mal so Spitze.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 15.06.2007 - ich hör's immer wieder gerne


Monkey Island Piano Video

Die Karibik ruft!
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 15.06.2007 - letzter Traumfetzen

... daß für mich seit Entdeckung der Welt, nur ein einz'ger Apfelbaum steht,
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 4.06.2007 - nur nicht den Humor verlieren

Radikale vorsorglich in Gewahrsam nehmen
wie soll das gehen?
Gesichtskontrolle?
Outfitkontrolle?
Meinungskontrolle?

Fragebogen:
Haben sie schon mal einen Stein aufgehoben?
Haben sie schon einmal bunte Haare gehabt?
Haben sie einen Hund?

Jetzt haben sie ihre Legitimation für alles, was sie wollten. Haben sie es selber angeheizt? Warf ein Zivilpolizist den ersten Stein?
Schon Stalin wusste, daß wenn man härtere Gesetze haben will, man nur den Terror stärken muß. Dann schreit das Volk von sich aus danach.

Heute hat uns "Schnittlauch" kontrolliert, weil mein Kollege eine falsche Handbewegung gemacht hat.
Nicht mal grüßen darf man mehr!
War eigendlich lustig.
Die haben extra gewendet und vor uns gehalten.
"Allgemeine Personenkontrolle!"
"Was sollte denn diese Handbewegung?"
"Vielleicht haben sie ja eine Krankheit, die behandelt werden muß."
Also ehrlich!
Ist der Arzt oder was?
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 31.05.2007 - gestern wie heute?

Wann hat der Mensch eigendlich angefangen sich nachts zu paaren?
Mehr oder weniger liegend schlafen könnte zu diesem evolutionären Vorteil verholfen haben. Da ich davon ausgehe, daß wir Steppentiere sind, ist es logisch: Tagsüber ist es viel zu heiß zum Pimpern. Das ist Kraft- und Flüssigkeitsverschwendung.
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 31.05.2007 - heute wie gestern

die Einschränkung der Pressefreiheit ist kein Bagatelldelikt
nicht unter diesen Umständen
nicht unter anderen
überhaupt nicht
der nächste Schritt wäre umlegen
wo sind wir hier überhaupt?
vielleicht noch schnell ein Paar Notstandsgesetze durch Tag und Rad jagen?
die zeigen uns auch noch, was unsere Demokratie für eine ist
schämen sollten sie sich
PaH!
weil ja es auch noch überall steht, findet es jeder normal
so funktioniert unsere Propagandamaschine
dabei ist Stimmen verstummen lassen kein Zeichen für einen starken Staat
das zeigt, daß er Angst hat; vor der Wahrheit und was passieren wird
Schäuble machte nur Werbung für die Proteste, damit die radikalen Lager etwas mit Demotouristen durchmischt werden
damit nicht nur der militante Kern in der ersten Reihe steht
geschickte Strategie
CDUler bei Attac
da lachen ja die Hühner!
Propagandisten!
Heuchler!
Lügner!

Mörder!!!
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 30.05.2007 - Für den Gegenpapst

Geschrieben in lyrics
Am Anfang war das Wort.
Am Ende wird es stumm.
nichst bleibt am Ort
alles wird ganz krumm.
keine Gerade hat Bestand
wir alle sind doch so verwandt.
Heute in der Taufe
morgen schon verbrandt

Drum lasset uns lieben,
was Liebe verdient
und lasset uns schieben
was Triebe bedient.
Gott hatte nicht nur EINEN Sohn
Viva! Viva la ejaculation!
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 29.05.2007 - rainy day

diese Luftfeuchte
macht mich feddich
scheußlich
8 Uhr morgends
and I can't stop sweating
dabei ist es gar nicht so warm
Schiet am Bohm!
diese Woche: Blockpraktikum

nein, leider nicht Blogpraktikum
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 26.05.2007 - Aufstieg

Eine Leinwand auf dem Spielbudenplatz, die
Reeperbahn für Autos gesperrt, menschliche
Verklumpungen auf dem Hamburger Berg und
Schlangen vor den Fressalienläden. Es hatte
was vom WM-Sommer, nur die Fans waren, sind
und bleiben anders. GANZ anders.
In manchen Momenten liebe ich Hamburg, doch
wenn ich nicht dort bin oder gerade
wiederkomme, merke ich, daß es mir gar nicht
gefehlt hat. Und wenn ich genauer hinschaue,
hasse ich es wieder. Eine richtige Hass-Liebe
zu einer heißkalten Stadt. Gestern hörte
ich jemanden im Metronom sagen: "Hamburg ist
eine schöne Stadt, weil sie an der Elbe
liegt." Was dieser jemand damit sagen wollte,
bleibt mir schleierhaft.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 25.05.2007 - nachgezogen

Ich will auch bunte psychoaktive Süßigkeiten.
Chuck Norris pimpert nicht, er wird gepimpert.
Green Corn doesn't make a Spring.
Linke Lümmel lutschen leicht lieferbare Lipppenlumpen.
                                                                     T _r
Um den Baum steht die Grützpuppe.  O--O


Blutbereiert abgekotzt, in die Eimer reingerotzt. Viel verschlissen und verbockt, sich persönlich abgezockt.
Unverdrossen plattgerieben, bis ins Jenseits abgetrieben.
So verglüht das bischen Streben
nicht viel wert, so ein Leben.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 24.05.2007 - schnell und unspektacoolär

Inlineskater sind Skater, die nicht skaten können.

So ähnlich ist es mit mir. Ich bin ein Blogger, der nicht bloggen kann.
Mir fällt dafür nicht mal ein Name ein.
Ist das nicht jämmerlich?
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 23.05.2007 - wie Gestein

Nicht alles, was aus dem rechten Lager kommt, sind Lügen.
Sie sagen, die Erde ist keine Scheibe. Das ist natürlich wahr.
Sie sagen, die Erde ist eine Kugel. Das ist gelogen.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 21.05.2007 - bookmarks aufgeräumt

Hab's wiedergefunden.
Wenn mir mal so richtig übel ist und ich unbedingt kotzen will, dan schau ich mir das an:

http://www.peta2.com/takecharge/swf/fur_farm.swf

Ich hab es noch nie zuende angesehen, weil mir speiübel wurde.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 18.05.2007 - Die Geschichte des Pflanzenbaus

ist die Geschichte der Seßhaftwerdung und der zivilisierten Lebensweise, Grundlage für Verstädterung, Bevölkerungswachstum und neue Ernährungskrankheiten. Hier einige Eckdaten:
Erste bekannte Anfänge fanden vor etwa 10.000-8000 v.Chr. im sogenannten "fruchtbarem Halbmond" statt. Zwischen Euphrat und Tigris und auf einem Streifen an der östlichen Mittelmeerküste wurde angefangen Gerste und Weizen zu kultivieren und Tiere zu domestizieren.
Ab ca. 5000 v.Chr. fand im vorderasiatischen-nordafrikanischen Raum der erste Bewässerungslandbau statt. Zu dieser Zeit begann man auch in Mexico und Peru mit dem ersten Ackerbau, ab 4000 v.Chr auch in China.
Wenden wir uns Mitteleuropa zu: Dort gehen die Schätzungen stark auseinander. Seit dem Fund der Himmelsscheibe von Nebra wird dieser Teil unserer Geschichte neu überdacht.
Also zwischen 5000 und 2000 v.Chr. wurde der Ackerbau vermutlich über die Mittelmeerländer hierher gebracht. Angebaut wurde Einkorn, Dinkel, Hirse, Erbsen, Linsen, Lein.
Im römischen Reich wurde die Landwirtschaft entscheidend weiterentwickelt mit Obst- und Weinbau, Bewässerung und systematische Flächenaufteilung bis hin zur Dreifelderwirtschaft , womit sie ihrer Zeit weit voraus waren. Erst gegen 750 n.Chr. hielt diese Art des Anbaus in anderen festen Siedlungen Einzug. Hafer, Gerste, Weizen, Roggen, Dinkel, Wicken, Hirsen, Hanf, Lein, Mohn. Waid und Wau als blauer und gelber Farbstoff. Gurken, Zwiebeln, Sellerie, Mangold, Kohl und Rüben. Ab 1000 n.Chr. auch Raps, Rübsen, Safran (gelber Farbstoff) und Krapp (roter Farbstoff).
Das Hauptproblem war natürlich die Bodenfruchtbarkeit. Man versuchtre es im Mittelalter mit Brache und den Import von Pflanzennährstoffen aus anderen Ökosystemen zu lösen. Man streute Laub auf die Felder oder belegte sie mit Plaggen .
Im 16. Jahrhundert begann der spezialisierte Gemüsebau. Treibende Kräfte für diese Entwicklung war das rasante Wachstum der Städte, das gesteigerte Bedürfnis nach abwechslungsreicher Kost und die Entdeckung Amerikas. Artischocken, Gurken, Melonen (Gemüse, weil Kürbisgewächs), Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Rosenkohl, Kohlrabi, Blumenkohl, Kopfsalat, Phaseolus-Bohnen, Gartenkresse und Meerrettich kamen ins Spiel.
Ende des 18 Jahrhunderts wurde die Besömmerung der Brache mit Klee populär. Die Einführung von Mais, Kartoffeln und Tabak aus der neuen Welt waren neben der Verbesserung der Bodenbearbeitung (Streichblechpflug) weitere Neuerungen. Erste Feldversuche wurden betrieben. 1804 erkannte Theodore de Saussure, daß die Pflanze Kohlendioxid aufnimmt, Sauerstoff abgibt, und daß Salze über die Wurzel in die Pflanze gelangen.
Am Anfang des 19 Jahrhunderts löste de Fruchtwechselwirtschaft die Dreifelderwirtschaft ab. In der 2. Hälfte ermöglichte der Dampfpflug eine größere Bearbeitungstiefe des Bodens. Mineralische Düngung mit Guano, Chile-Salpeter, Superphosphat und Kalisalzen wurden unersetzlich, denn die Saatgutqualität wurde durch systematische Pflanzenzüchtung entscheident verbessert und deren Nährstoffbedarf erhöht.
Im 20. Jahrhundert ermöglichte dann die Ammoniaksynthese synthetische Stickstoff-Düngemittel.
Heute haben wir Zugmaschinen mit Verbrennungsmotor, synthetische Pflanzenschutzmittel und die Hybridzüchtung, die uns zur Überproduktion verhelfen. Trotzdem gibt es noch Menschen auf diesem Planeten die Hungern. Das logistische Problem lässt sich lösen, doch was macht man gegen einen Mangel an Solidarität?
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 18.05.2007 - Schau'n s'e hier:

Nicht lustig:
Dafür gab's keine Anhaltspunkte.

lustig:
Mushiflo - G.F.D.N.



Die B-Day feier war schon um 4 zuende. Ich glaube wir werden alt. Sonst sind wir um 7 nochmal Bier holen gegangen. Was sind wir doch für Lappen. Wären Frauen da gewesen, hätten sie hechelnd ausgeharrt. Aber es ging ja in den Herrentag rein. Schlafen kann ja so herrlich sein!
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 12.05.2007 - Börsdäi

vor 40 Jahren wurde das Album "Are You Experienced?" veröffentlicht. Ein Meilenstein!

Vor 25 Jahren wurde ich in die Welt gesetzt. Ein Glücksfall!

Zum feiern hab ich keine Zeit, bin verschnupft und muß pauken. Ich hol' es Donnerstag nach. 25 Jahre selbstständiges atmen.
auch gut, ne?


Ich möchte noch auf einen Dichter hinweisen. Der hat genug gemacht für die nächsten Jahre, selbst wenn er täglich 3 veröffentlicht.

Vorhang auf für Jim Jambus!

Kommentare ( 7 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 10.05.2007 - schaut doch einfach weg

http://peta-pan.myblog.de/peta-pan/art/154046000/PETA_fordert_Sichtschutz_vor_Fleisch_in_Supermarkten


Ein Sichtschutz vor wolligen Damenbeinen und -achseln sollte her. Ein $ Schutz vor Pizzafressen und auch vor Armut in der Optik. Ein Sichtschutz vor blen
dentweißer Veganerhaut und staatlich verabreichte Eisenpräparate. Und wenn wir schon dabei sind ein' Gehörschutz, gegen verbal esohysterische Menstruation, sowie Babygeschrei.

Ich esse extrem gerne Sachen die Augen haben. Ich suche mir sogar die Kartoffeln danach aus. Auch meinen Fischhunger kann ich nicht mit Fotzelecken stillen. Ich brauch ordentlich Eiweiß, damit ich auch morgen noch kraftvoll abspritzen kann.
Oder ist Ejakulation inzwischen Mord?

Vegefaschisten in die Fresse spritzen
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 7.05.2007 - Na, Deutschland? Alles Klar?

Ist hier ein politischer Mord böser als ein Habgieriger?
Ist das Motiv für die Allgemeinheit zu kämpfen verwerflicher als Rache?

Na logisch!
Mit dem Abschlachten von Menschen werden hier Milliardensummen gemacht. Völlig legal und wertfrei.
Und etwas auf sich sitzen lassen ist ja auch völlig undeutsch.
Das Weltverbessertum wird nur auf dem Papier toleriert, wenn auch nicht gern gesehen.
Schließlich ist die Ordnung das höchste deutsche Gut.
Nicht die Ordnung liegt im Chaos, nein!
Das Chaos liegt hier in der Ordnung.
Wie hoch darf mein Rasen sein?
Ist meine Fensterscheibe zu dick?
Bin ich im Bett zu schnell?
Irgendwo wird es schon stehen.
Wer länger als zwei Monate nicht wichst, wird zwangsmasturbiert.

Deutsche, kauft nicht bei Deutschen!
Ausländer, haltet euch fern. Es droht seelische Unterkühlung.
Schwer elitär oder arrogant prikär.
Es gibt keinen, der nicht auf die Fresse verdient hätte.
Wer hier nicht säuft hat schon verloren.
Die meisten Gewinner tun mir auch schon Leid.
Die sind genau so bieder wie der ganze Rest.
Und jeden Tag wird es schlimmer.
Schneeeeekoppe!

Wenn es einen spirituellen Ort auf der Welt gibt, ist Hamburg Greifswald am weitesten von ihm entfernt.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 7.05.2007 - schon wieder reiben

An das gute im Menschen zu glauben, obwohl man schon viel Scheiße gesehen hat, ist nicht realitätsfremd, wenn man an die Evolutionstheorie glaubt. Eigendlich müsste man sich bei der Stärke des Bösen wundern, daß es noch so viele gute Menschen gibt.
Oder wird man doch erst böse gemacht?

Böüüüse! Gaaanz böüse!

Liebe Schwänze wedeln nur - böse kommen überall rein.

Zu viel Freiheiten lassen rächt sich. Mann soll doch immer sagen wo es lang geht.
Aber das würde frau ja niemals zugeben.
Noüüün!!

Vielleicht sollte man eine neue Strömung bilden. So wie diese bescheuerten Neoconblogger. Einfach das westliche Matriarchat herbeireden. "Kuk ma' hier und da und da haben sie uns schon überrannt: Studentenzahlen, Hochschulabschlüsse, Frisösen, Krankenschwestern, Arbeitslosenzahlen, Putzen, Tippen, Kinder kriegen...
Morgen kriegst vielleicht schon im Waffenladen Nudelhölzer!
So knnas doch nich weidergen!

Ma wieder aufm Tisch haun!
Jawoll!
Dann waggelt dat ma wieder in die Möar'n.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 5.05.2007 - 1 week left

Die Hoffnung stirbt, sobald man sie als solche entlarvt. Dann bleibt nur noch bangen.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 30.04.2007 - new anarchron

Die Blogverdrossenheit der Deutschen muß an der Schärfe ihrer Worte liegen. Britisch ist wie ein Dolch, damit schneidet man sich nicht so leicht aber man sticht trotzdem punktgenau zu. Flach aber definiert. Den Schinken angeschnitten hat wer ander's. Aus Dolchen wurde Pulver, aus Zahnrädern MChips, heute ward nichts unvergessen. Rohre unter Gleisen, piepen unter Meisen, Mensch unter Strom, Leben heißt jetzt woh'n. Der Müll wird platziert, der Geist konserviert, Blumen im Gelände, Glanzgegenstände, nichts bleibt unversehrt, niemand wird je belehrt, alles nur begehrt, die Frage auf die Antwort stets verweht. Niemand ist inert.
alles bleibt wie Pudding auf dem Mond, unüberschaubar
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 29.04.2007 - Komjunetie ßax

Das StudiVZ ist ja echt eine praktische Sache, wenn man bereit ist einer sich ständig umorientierenden Community persönliche Daten zur Verfügung zu stellen. Ich hab da schon Leute wiedergefunden, die ich wahrscheinlich nie wiede gesehen oder gehört hätte. Bei manchen ist es aber auch besser so. Ich habe vorhin mal meine Sichbarkeit eingeschränkt und suchte ein paar Arschlöcher aus meiner Realschule. Und gefunden hab ich die. Manche sehen verändert aus (ist ja auch 9 Jahre her) andere noch genau wie früher. Die haben nach ihrer Lehre Fachabi gemacht und studieren jetzt an Fachhochschulen. Ich klicke mich also durch der Spacken Seiten und sehe unter Verbindung eine über 3 Ecken Bekanntschaft. Oha. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis einer dieser Vorstadtproleten meine Pinwand vollkacken wird? Die Welt ist zu klein, als das man unbemerkt im Studiverzeichnis nebeneinander existieren könnte. Vielleicht wurde ich auch schon gefunden aber die Kontaktaufnahme unterlassen. Meine Seite ist jetzt erstmal nur für Freunde sichtbar.
Es gibt ja die nette Funktion namens Gruscheln. Eine Mischung aus grüßen und kuscheln. Für manche Leute hätte ich aber gerne Schlubsen. Mischung aus schlagen und schubsen. Für solch elende Radfahrer, dreckige Mobber und pseudoelitäre Vollpfosten. Warum die ihre politische Richtung dort nicht angeben ist mir schon klar. Speckgürtelkinder. Ich kann mich nicht erinnern, daß ich in meiner Klasse und eine über sowie darunter noch ein männliches Wesen(außer mir) mit langen Haaren gesehen habe. Baggys, Cappys und Skaterzeug haben "die Coolen" getragen, der Rest Einheitswumpe. Bis zur 10ten wurden dann noch ein paar Punks, die aber leider zum geistigen Bodensatz verkamen und ihre mittlere Reife nicht schafften oder nicht schaffen wollten.
Oh, Mann! Über 10 Jahre habe ich in diesem dreckigen Kaff verbracht. Als Kind wars ok. Naja eigendlich nur bis 1988 der große Schock. Einschulung. Die ersten Klassen müssen einer der bekacktesten Zeiten in meinem Leben gewesen sein. So ganz erinnern kann ich mich nicht. Ich habe mit niemandem von dort mehr Kontakt. Als ich 1998 nach Hamburg ging ließ ich den Dreck hinter mir und fand mich selbst.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 27.04.2007 - Sonnenbrandt

Die Hoffnung stirbt zuletzt
der wahnsinn bleibt zum Schluß

Wäre gestern mal heute und nicht übermorgen gewesen

die Unordnung findet seinen weg

Sonne scheint für den, der sie sucht
finden tut man sie erst nach dem wahnsinn

das zweite selbst suche ich jetzt skeptischer
aus unwissenheit
fragen kostet ja doch

Rasen wächst drüber
Schande ist ein Schwermetall (Sd)
und stinkt

delta S (Schande) ist gleich IQ minus Introvertiertheit durch genetische Lasterhaftigkeit mal Suchtstärke

Hoffnung ist gleich Wissen minus Optimismus durch Fröhlichkeit
Naivität unberücksichtigt

Schatten im selbst helfen der Blendung zu widerstehen

UND SIE SCHEINT DOCH
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 27.04.2007 - geistreicher Eintrag

Year Year Year Year yay YEAR

No no no no noh NO
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 25.04.2007 - Ah, so ja?

jawollja, es geht in die Vollen.
Am Sonntag hab ich Revolte Springen gesehen. Es war knüppeldicke voll nach mir kamnen nur noch 2 rein. KleinStattLeben. Lustig autonomes Theater und Songs. Eintritt 3 bis 7 € (Spende)
Ansonsten bin ich von den Pflanzen wieder voll vereinnahmt.
So viel zu tun und auchnoch irgendeine Trojanerscheiße in der Krücke. Müsste ja eigendlich Grieche heißen und nicht Trojaner, die haben das ja schließlich gebaut. Schande den Hetitern!

IT-Kurs am Institut
Ich steck mein USB-MP3-Player im Computerraum rein
sofort Virusmeldung
mache leises "oops"
sofort rausziehen
wenig später verabschiedeten sich die hälfte der Rechner
*pfeif*
*unschuldheuchel*

Das erklärt natürlich dieses fiese ruckeln
AntiVir bringts nicht
scheisendreck!
Ik hab Seusche!!
Hat jemand einen Rat? (kostenfreies desinfizieren?)
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 19.04.2007 - 2 tiefe Einblicke

es ist viertel nach 6. Bin gerade aus der Wohnheimpinte gekommen. Habe 0,75 L Grauburgunder und so einige Bier zur Volumenvermessung meines Torsos benötigt. Nach abendlichem grillen und kickern, blieb nur noch eine mir relativ flüchtig bekannte Bulgarin. Wir billardeten in der sonst menschenleeren Pinte stundenlang. Zum Glück hat sie den Schlüssel zum Biervorrat, den wir deshalb langsam dezimieren konnten. Dann schüttete sie mir ihr Herz aus, wie scheiße Deutschland doch sei und daß sie nur Bekannte hätte und keine Freunde... wir sprachen über die Kälte, die hier herrscht, die Oberflächlichkeit, Familie und wo es schöner sein könnte, äääh... IST. Als wir schon fast zu Bett gehen wollte, kam ein mir deutlich flüchtigerer Bekannter rein und erzählte uns beiden etwa 3 Stunden lang (wirklich!) von seiner Verflossenen. Nach viel Schmerz, hin und her und hast du nicht gesehen gab er ihr endlich den entgültigen Laufpass. Er erzählt es überall rum um sich selber unter Druck zu setzen, damit er nicht doch noch schwach wird und auf ihre Nachrichten antwortet und boah... Diese schrecklich verwirrte und besitzergreifende Frau hat ihn gequält, doch er hat es geschaft den Schlußstrich zu ziehen. Manche Deppen laufen ja Jahrelang ihrer Peinigerin hinterher. Gutherzig, nur in wir-Begriffen denkend von einer alleswollenden Egotyrannin vereinnahmt. Doch er hat die Abstoßung initialisiert.
Das war die facettenreichste, anstrengenste aber auch interessanteste Loverstory, die ich je gehört habe. Eigendlich der blanke Horror. Aber schon so furchtbar, daß ich öfters lachen musste. Hat mich ganz schön nachdenklich gemacht. Zum Abschluß redeten wir noch über Filme, Onanie und Pornos.
Lange nicht soviel ehrliche, tiefgründige und aufgeschlossene Gespräche geführt. Schon gar nicht mir mir so unbekannten Personen. Jetzt sind sie es jedenfalls nicht mehr.
Jetzt will ich Heia machen. Um 12 is' Biomathematik. Zum glück hab ich noch ein Conterbier in the fridge.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 14.04.2007 - Pornowetter

Ist das ein Tag. Es roch erst mediteran, jetzt ist etwas in der Luft, das mir sagt, daß diese Nacht eine besondere wird.

Extra dafür besorgt: (um 21 Urh ist Rewe schön leer, ich glaub dann geh ich immer dann)
Havana Club 3 Jahre
3 Flaschen Sinalco Zitrone
und
Luckies
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 14.04.2007 - Soma

Geschrieben in lyrics

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)


das hätte eigendlich der Text werden sollen:

d G d C

endlich komm' ich zuhause an
jetzt mach ich mich an dich ran
die Vorfreude belebt den Tag
eben so, wie ich es mag
erstmal will ich dich abwiegen
genug kann ich von dir nie kriegen
dein Antlitz macht mich geil auf dich
bist du noch so widerlich

A / A  A C\G
Sooomaaa ha ha hi ho hu....

werd ich auch stets nur beschissen
das kratz nicht an mei'm Gewissen
ich kauf' dich immer wieder ein
ist der Dealer auch ein Schwein
aus fernen Landen zu mir gebracht
bringst du mich durch die Nacht
du Grund für meine Wahnsinnsgier
du bleibst stets ein Teil von mir



wie ich ohne dich doch zitter
Nerven, Synapsen und Transmitter
sie rufen deinen Namen aus
Soma komm' ins Irrenhaus!
ich kann es selber nicht verstehn
du darfst niemals mehr von mir gehn
meine Seele gehört dir ganz und gar
ich mach' sogar deine Lügen wahr!
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 14.04.2007 - ich kann aber auch B bloggen

B

wer
A bloggt
muß auch B bloggen

m hmmmh
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 12.04.2007 - Was bin ich?

A

ok, es ist ein doof einfaches Rätsel. Es kam mir aber gerade irgendwie genial vor.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 11.04.2007 - Eine Frau für mich!

Geschrieben in lyrics
Hauptriff:
E C/G D A (nicht Bareé)

die Luft ist klar, das Wetter schön
wir werden um die Häuser zieh'n
wir trinken Bier im Sonnenschein
könnt das Leben schöner sein?
alle sind total gut drauf
das Leben nimmt so seinen Lauf
doch eine Sache die mich quält
es gibt da etwas, was mir fehlt

short bridge:
A

refain:

h                              C/G
Es ist keine Frau da, die mich halten kann (neineinein)
h                  C/G             D
keine Frau da, für einen Mann wie  mich

2x Hauptriff, dann weiter im Text:

manche gehen auf die Sonnenbank
die sind meist ernährungskrank
sie kennen jeden Kosmetiktrick
und kleiden sich so furchtbar schick
In der Achselhöhle die Handtasche
und Alcopops aus der Flasche
blonde Strähnchen in den Haaren
viel Gequassel doch nichts zu sagen

[short bridge; refrain; 2x Hauptriff]

dann gibt's noch Tierschützerinnen
und Esotheren die rumspinnen
die einen werden abgezockt
die anderen erstmal angelockt
abgedreht und hirngewaschen
dann der Griff in die Taschen
arme Opfer, selber schuld
man hat euch einfach eingelullt

[short bridge; refrain; 2x Hauptriff]

Doch was sehe ich da in der Pinte
da zielt doch gleich meine Flinte
Springerstiefel, bunte Haare
jung und zierlich, keine Frage
süß und nett und ungeblendet
sie hat mir gleich was zugesendet
Ende mit der Einsamkeit
jetzt gehen wir den Weg zu zweit

[short Bridge]

Refrain 2:

Es ist eine Frau da, die mich halten kann (jajaja)
eine Frau da, für einen Mann wie mich (juhu)

Hauptriff!!!
Laaa la la la la lalalala lalaaaaa....


Wann wird mein Song endlich wahr?
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 9.04.2007 - jump

Ich hab die gans'n Oschtan noch kein Ei 'gess'n.
Aber datt is' auch legger: Nudella mip'm Löwwel fratz'n. Dazu Pils und Drum'n'Bass. Danach eine rauchen und einen schubban. So lässt's sich aushalten.
Wärend ich das hier schreibe, juckt mir die linke Hand. Das sieht verdächtig nach Flohbiss aus, wegen dem roten Punkt. Wo hab ich den denn nun wieder aufgegabelt? War doch mit keinem Pelztier in Kontackt! Kommt bestimmt aus dem verwarztem Metronom (Regionalzug). Der war völlig Bierveklebt und so. Damit fuhr bestimmt ein Autonomer mit seinem Köter vom Ostermarsch nach hause, der sich die regelmäßige Flohkur nicht leisten kann. Ich hoffe der Drecksfloh krepiert an den ganzen Metaboliten in meinem Blut. Wenn er aber tatsächlich bleiben sollte, kann es sich nur um ein Menschenfloh handeln. Dann werd' ich den versuchen zu fangen. Mein alter Klassenlehrer hat uns damals 50 DM versprochen, wenn wir einen echten Menschenfloh lebend fangen. Den wollte er dann weitervermitteln. Die sind auf unserem Kontinent nämlich ausgestorben. Da könnt man doch glatt überlegen ob man nicht Flohzüchter wird. Der eigene Körper ist der Stall, Futter ist genug da, man braucht nur regelmäßig zu ernten. Das wär ein Job. Den ganzen Tag in der Bude ranzen, sich kratzen und mit der Lupe die Haut filzen. Nur mit den Freunden wird's 'n bischen problematisch.
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 4.04.2007 - Merry Easter and a happy new spring!

Warum RTL Zwergwidder zu Ostern zeigt, versteh ich nicht so ganz. Sind das die kleinen Helfer vom Osterhasen? Sowie Santas little helper Knecht Ruprecht? Wenn nicht ist das ein riesen Skandal!

 

Falscher Hase: Osterhase ist ein Karnickel

Größter Dopingskandal Mitteleuropas: Osterkaninchen nahm Wachstumshormone

Er strich sich die Ohrenspitzen schwarz und unterdrückte seinen Fluchtreflex um still im hohen Grass liegenzubleiben. Dies und noch andere Tricks benutzte Oster Hase um seine Arbeitgeber hinter's Licht zu führen. Hätten die gewusst, daß er nackt und blind zur Welt gekommen ist, hätte er den Job niemals gekriegt. Die große Lücke in seinem Lebenslauf, die von 1678 bis zu seiner Geburt reicht, ist...

 

Ich bin dann mal für ein paar Tage fort. Gleich werde ich Muttis Corolla nach Rostock treten um dort noch ein Stückchen Verstand zu verlieren. Heißt ja nicht umsonst OSTern.

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 3.04.2007 - Paul wer?

Das hat vielleicht gedauert, bis mir einfiel woher ich den Namen Watzlawick (kürzlich verstorben) kenne. Gestern Nacht hat's dann *pling* gemacht. Ich hätte ja googlen oder wikin können aber das wär' zu einfach gewesen. Seine Kommunikationstheorie der 5 Axiome beschäftigten mich im Deutsch-LK. Über 5 Jahre ist das her. Damals fand ich diese Theorie ziemlich übertrieben, wenn man sie im täglichen Leben anwendet. Von wegen man kann nicht nicht kommunizieren, oder den Beziehungsaspekt sehen, wenn die Aussage nur den Inhaltsaspekt übermitteln sollte. Jedes Wort auf die Waagschale legen! Eine wissenschaftliche Bestätigung für die esohysterischen Schlampen, denen man nichtmal den Weg zur Apotheke erklären kann, ohne daß die sich diskriminiert, angebaggert oder verarscht fühlen. Auch die analoge Kommunikationsebene zu messen, als wenn wir Nanogestik draufhätten. Wenn ich meine Arme vor dem Körper falte kann das auch nur aus bequemlichkeit sein, es muß keine Abwehrhaltung sein, verdammt. Naja, heute seh ich es als einfaches aber richtiges Modell um einen Teil der Wahrheit zu beschreiben. Für weite Teile der Kommunikation gibt es leider noch kein wissenschaftlich anerkanntes Modell. Warum sich manche Leute umdrehen, wenn ich ihnen auf den Hinterkopf schaue, vermag auch Dr. Sheldrake nicht schlüssig zu erklären. Sogar Remote Viewing kann man weder verifizieren noch falsifizieren, obwohl der CIA solange damit rumgemacht hat und das kollektive Bewustsein sowie das Gedächnis der Natur inzwischen wissenschaftliche Beachtung erlangt haben. Solange keine physikalische Messung möglich ist (oder doch?), wird es im Schatten der Esotherik bleiben. Selbst wenn Beweise und Klarheit vorhanden wären, müsste sich die Menschheit wahrscheinlich weiterhin mit Relegionen und deren strenggläubigen Gesoxe rumschlagen. Doch Unwissenheit ist sicherlich genau das, was bestimmte Mächte brauchen. Man stelle sich vor: ein stoffliches und/oder wellenförmiges Medium für die Seele. Das hält man doch im Kopf nicht aus.

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 1.04.2007 - mein Schleuderstift

Ich habe da ein Steifftier, ihr wisst schon wo. Vielleicht sollt' ich ihn Knut nennen, aus Popularitätsgründen.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 31.03.2007 - Schall um Rauch

Gestern hatte ich das Vergnügen mich mit dem Author dieses Buches, ein bischen zu unterhalten. Er fuhr uns sogar noch vom Schulterblatt zum Kiez. Sein Erlebnisbericht viel mir schon kurz nach der Erscheinung in einem Buchladen auf und ich hatte so meine Vorurteile. Bisher haben die sich bestätigt. Er gab zu, er wisse keinen Grund, warum man sein Buch lesen sollte, außer vielleicht als Mutter, die glaubt ihr Sprößling könnte in solch eine Falle geraten. Ähnliches las ich eben auch in Rezensionen. Ab der 9. Klasse wird es für Präventionszwecke empfohlen.  Dafür taugt es wahrscheinlich auch. Für mich wäre es eher Trivialliteratur ohne Neuigkeiten. Unterhaltsam soll es wohl auch nicht sein, also werd' ich mit Amon höchstens einen kleinen Erfahrungsaustausch machen, wenn sich mal wieder die Gelegenheit ergeben sollte. Er sagte, als ich ihn auf die Wellen ansprach, die das Buch schlug: "Entweder liebt man mich, oder man hasst mich." Ich will eigendlich beides nicht. Ich finde es zwar gut Menschen einen Einblick zu geben, die meist nur Klischees und Desinformationen ausgeliefert sind, doch fragte ich mich gestern wirklich, was ihn dazu prädestinierte dieses Buch zu schreiben. Nur die Tatsache, daß er nix anderes nahm und nach der Therapie noch zusammenhängende Sätze schreiben konnte? Es gibt Tausende im deutschsprachigen Raum, die dies durchgemacht haben. Irgendeiner musste ja der erste sein. Reichlich spät wie ich finde.
«In Wirklichkeit gibt es nur die Alternative: entweder kiffen – oder kreativ sein: malen, schreiben, Musik machen. Beides zusammen geht nicht.» wird von Rowohlt als Amons Lebenserkenntnis angführt. Für sein Leben mag das vielleicht gelten, doch ein echter Künstler, der sein Handwerk beherrscht wird unter Umständen seinen nutzen daraus ziehen können. Es fängt ja nicht gleich jeder an zwanghaft zu hyperinhalieren.

Ich habe schon mehrere Leute kennengelernt, die nur wegen Kampfrauchen in einer Psychatrie waren und die haben nicht alle schon mit 14 angefangen. Es gibt auch Leute, die haben mit 13 angefangen und ziehen ihr Studium in der Regelstudienzeit dauerstoned durch. Es ist eben eine sehr individuelle Sache mit verschieden ausgeprägten Leidenswegen. Inzwischen empfehle ich jedem Jugendlichen möglichst nicht vor dem 21 Lebensjahr damit anzufangen, da dies die Gefahr psychischer Probleme verringert und die Persönlichkeitsentwicklung vom Alkohol genug beeinflusst wird.
Ich glaube ich geriet ans Kiffen, weil ich so war und wurde nicht so, weil ich kiffte. Natürlich wird es meine Persönlichkeitsentwicklung in vielerlei hinsicht verlangsamt und nur wenig bereichert haben, doch abnorm wurd' ich geboren bzw. durch die dabei herrschenden Umstände und die der Tage danach. Heute ist mein Verlangen nach Dope deutlich geringer geworden. Gute 10 Jahre hab ich gebraucht um von der Glorifizierung über Sucht bis zum Gelegenheitskonsum zu kommen. Ehrlich gesagt langweilt mich ein reiner THC Rausch inzwischen, wenn ich nicht vorher 2 Wochen pausiert habe. Ein halber bis ganzer Liter Bier dazu bringt mich erst in den gewünschten Zustand. Früher hab ich öfters tierisch abgekotz, wenn ich besoffen ein paar Züge vom Joint genommen habe. Heute vertrag ich die Kombination recht gut, die ich manchmal mit einer weiteren Komponente erweitere. Wenn ich den THC Rausch mit den meist banalen Räuschen von anderen Drogen vergleiche, finde ich die Wirkung schon enorm. Das erklärt wahrscheinlich auch das verdammt starke Abhängikeitspotential. Es ist nun mal ein echtes Vergnügen. Es macht so vieles interessanter und verstärkt so manche Eindrücke. Die Phantasie und Kreativität kann gesteigert werden. Wenn ich nach längerem Kiffen pausiere, bekomme ich sogar ein ein Phantasiedefizit. Das kleine Reich im Kopf wird klein und unflexibel. Einfallslosigkeit. Nach ein paar Tagen kommt es zu gelegentlich heftigen Traumerlebnissen (die ja vorher fehlten) und Schweißausbrüchen in der Nacht. Nach 2-3 Wochen ist der Spuk vorüber. Nach 5 Wochen soll ja angeblich die Durchblutung im Hirn wieder Normalwerte zeigen. Ein Zustand den ich nur 2 mal in den 10 Jahren erreicht habe.
Es ist gekommen, wie es kam. Ich brauchte weder einen Psychologen noch einen Entzug. Es brachte mich manchmal in Bedrängnis, doch meistens hatte ich's unter Kontrolle. Manchmal bereue ich es etwas, meistens jedoch nicht. Wirklich schade finde ich nur, daß die Lachflashs sich so schnell bis auf 0 reduzierten. Der letzte muß so um die Jahrtausendwende gewesen sein.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 29.03.2007 - 10 Menschen in dessen Gesichter ich gern' mal reintreten würde:

Ronald Pofalla (der braucht das mal)

Kai Diekmann (der mag das nicht)

Ole von Beust (der will das sogar)

Schorsch Dabbelju Bush (der merkt das nicht)

Stefan Herre (da hilft es nicht)

Tom Cruise (da vielleicht schon)

Mahmud Ahmadinedschad (da mit Stahlkappen)

Dieter Bohlen (Blauglut sucht die Superhackfresse)

Holger Apfel (da bringt's auch nix mehr)

Roland Koch (er wird sich für einen weiteren Schmiß bedanken)

Man könnte diese Liste mit 'ner Menge Spitzenpolitiker, Multimilliadäre und Topmanager füllen, mit Blendern, Jasagern und Hilfeleistungsunterlassern, doch einige Gesichter von denen sind einfach nur Pedophil (Fußliebend).

Ich werf' das Stöckchen, wie 'nen Brautstrauß: Wer will, der fange. 

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 26.03.2007 - trainblogging

Ich hätte mir ja niemals vorstellen können, daß Bloggen einen solch starken Einfluß auf die Persönlichkeit und das Seelenleben haben kann. Daß man abhebt oder abdreht, wenn einen tausende täglich lesen und auf die Schulter klopfen verwundert mich nicht. Doch die kleinen Blogerfahrungen haben mir gezeigt, daß es nicht nur ein Indikator des selbst und ein therapeutisches Freischreiben ist. Der persönliche Weblog wird zu einem Teil von einem und ist Ausdruck der Identität, die man in seiner gewählten Rolle erforschen und bereichern kann. Je nach Neigung ein Medium für Exhibitionismus, Freundschaft, Publikation, Selbstfindung, Freakout, Hobby, Personenkult oder dem Erhaschen von Anerkennung. Die Anonymität lässt einem ein Doppelleben führen, wenn man denn will.

Es gibt mir Hoffnung, daß mit verhältnismäßig geringem technischen Aufwand ein so breites Wirkungspektrum von einem Einzelnen erreicht werden kann. Auch wenn die Pionierzeit vorbei ist, ist die Macht des Wortes, der freien Meinung und der Gemeinschaft mit einem Schwert ausgestattet, dessen Klinge täglich schärfer wird. Wenn die herarchischen Strukturen so minimal wie möglich gehalten werden und genügend Transparenz gegeben ist, werden sich die Lügen in Grenzen halten und vielleicht führt der Weg irgendwann zu der allumfassenden Hauptlüge, dessen Enthüllung die Menschheit aus ihren Ketten befreien und in ein neues Zeitalter führen wird. Doch das ist noch ein langer Weg und wahrscheinlich ist die Menschheit schon viel zu degeneriert . Niemand würde die Wahrheit verstehen, weil nur wenigen einzelne das Glück haben ansatzweise etwas damit anfangen zu können.

Als ich mich von myblog verabschiedete kam ich über einen jetzt nicht mehr existierenden Link bei Wikipedia hier her. Potcasting und Werbefreiheit waren die bestechenden Argumente. Es begann ein neuer Lebensabschnitt für mich. Meine Lebenskriese, in der ich Kontakte und verbale Kommunikation weitestgehend vermied und die Traumwelt in meinem Kopf der Realität vorzog, wollte(?) ich damit überwinden. Ich wählte in einem lichten Moment den Titel Wissensschlichter, der in viellerlei Hinsicht zu deuten ist. Doch mit lichten Momenten war sonst eher schlecht. Wie jetzt auch gerade.
Aber gut geht's mir. Relativ.
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 26.03.2007 - ein paar kleine Moleküle, ein kleiner Schalter im Kopf

Ich bin mit einem guten Freund iranischer Abstammung in einem Park. Es ist Nacht. Wir sitzen im Auto und haben keinen Platz, wo wir sonst in Ruhe etwas "ziehen" könnten. Wir sind "drauf" durch die Gegend gefahren und seine normalerweise Scherzhaft gemeinten Äußerungen wurden immer konkreter, bis es sich zu einer absolut nervtötendem bitte-nein-Konversation zuspitzt in der er über eine Stunde versucht das Undenkbare Realität werden zu lassen.

Er sagt u.a.: Och, warum f***** du mich nicht einfach? - Laß mich deinen Sch**** nur ein bischen blasen. - Hier siehst du meinen geilen A****? Gefällt er dir? - Mach die Augen zu, ich bin auch ganz still, wenn du willst. - Och, bitte! - Mach meinen Traum heute Nacht wahr. - Steck nur den Kopf rein, dann wichse ich und komme auch ganz schnell. - Mach jetzt nicht meinen Abend am Arsch! - Hohl ihn doch einfach raus!- Das kannst du mir nicht antun. - Dann hau mir wenigstens ein bischen auf den Po. Geht das? - Ich will von dir benutzt werden - Oh, wie schön wäre es, wenn du deinen geilen Sch**** in mein Puploch stecken würdest...

Nachdem er irgendwann gemerkt hat, daß es keinen Zweck hat, packt er seinen Beschnittenen weg und bekommt ein schlechtes Gewissen, muß an seine Frau und seinen kleinen Sohn denken und beteuert, daß er nicht schwul ist, daß es bei mir etwas anderes wäre.etc
Er fährt mich nach hause.

So war das letztes Jahr im Sommer. Seit dem hat er es noch 2 mal probiert, was mich doch recht wütend gemacht hat. Aber es war immer auf übertrieben viel nasal aplizierten pastösen Substanzen, weshalb mich  meine Wut mal in einen einer Panikatacke ähnelnden sehr unangehmen Zustand brachte. Doch nun hat er es eingesehen. Er will nix mehr ziehen, doch das Opium wird er weiterhin täglich rauchen müssen.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 20.03.2007 - Zensur bei MySpace

MySpace hat viele User, doch die meisten der Accounts werden nicht genutzt. Ich habe meinen schon vor Monaten gelöscht, es war mir dort ein zu stark US-amerikanischer Geist präsent. Doch mit solchen Negativschlagzeilen werden sie die guten Geister weiter von sich lenken, als es sowieso schon der Fall war. Ob es jetzt das Wort "Cockwolves" war oder nicht ist fraglich, oder ob es nur der ersehnte Grund war um der schwulen Band "Kids On TV" den Account zu löschen. Sie hatten dort immerhin 14.000 Freunde, die für ihre Mundpropaganda der wichtigste Bestandteil waren.

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 20.03.2007 - Arschloch-Blogger

        Ich werde...
  • manchmal D-Blogger (< 10 Besucher/d)
  • manchmal E-Blogger (Ego-Blogger)
  • oder auch F-Blogger (Fuck-You-Blogger)
  • seltenst G-Blogger (Geile-Ärsche-gehören-nicht-in-Hosen-Blogger)
        ...sein.

        Da kannich garnix gegen tun.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 19.03.2007 - Das Bloggen ist eine Geschichte voller Mißverständnisse.

Bei den meisten Blogs kann man recht schnell vom Design auf das Betreiberalter und -geschlecht schätzen. Es zeigen sich mehrere Typen, die durch ein unterschiedliches Selbstverständnis (und) der Funktion eines Blogs abzugrenzen sind.

Unübersichtlich, bunt, vollgestopft, und oft scrollbedürftig mit kleiner Schrift zeigen sich die Teenieblogs mit meist trivial-exhibitionistischen oder Gruppenbezogenen Inhalten von meistens weiblichen Authoren. Die Bezeichnung Weblog wird oft wörtlich genommen. Ich nenne sie die Konsumgestörten.

Am anderen Ende der Altersskala befindet sich die (noch) kleinste und recht heterogene Gruppe der über 50 Jährigen, die ihr fehlendes Know-How in Sachen HTML und Design selten verbergen kann (und will), oder doch vorhandene Kenntnissemit mit nicht wenig Stolz vorzeigt. Die Themen gehen vom alltäglichen, politischem, erinnertem bis zum abstrakten und zeigten ein breites Spektrum mit erwartungsgemäß hohem Niveau und großer Schrift. Das Geschlechterverhältnis ist anscheinend ein wenig ausgeglichener als bei den Teenies. Ich nenne sie die Konsumbelehrten.

Die Altersgruppe dazwischen trennt sich stärker in pro und antiavantgardistische Strömungen und zeigt ein weniger kontinuierliches Interesse am Bloggen. Da in dieser Lebensphase das RL einen geradezu ziehenden Druck ausübt, sind hier die Studenten eine auffallend große Untergruppierung. Die Themenfelder sind weit gestreut, Blogs oft unithemal und zeigen eine hohe Diversität der Nutzung und eine kaum erhöhte Femininverblogtheit. Ich nenne sie die Konsumgeschädigten.

Für weitere Differenzierungsmuster oder Ummodelierungsmethoden wäre ich dankbar. Ich versuche hier nämlich meine Inkompetenzkompensationskompetenz zu schulen.

Kommentare ( 4 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.03.2007 - Schamanenfeindlichkeit bis zur unterlassenen Hilfeleistung

http://derstandard.at/?id=2806146

Wer Drogen verbietet ist nicht besser als jemand, der das beten verbietet.
Dabei ist es neben dem Spirituellen eigendlich nur Sport: Man belastet seinen Körper, wodurch dieser darauf trainiert wird. Bei  falscher Anwendung kommt es natürlich zu  ernsthaften Verletzungen.  Es gibt genug Leute, die kommen vom Fallschirmspringen nicht los, aber würde man es deswegen verbieten?
Verbietet doch gleich den Kaffee, dann könnt ihr aber bald dichtmachen.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 14.03.2007 - Scheiiiise

Es ist kurz nach 6 und ich muß um 10 Forsythien ernten, kleinschnippeln, das Substrat durchkneten und alles schön verpacken. Und das ganz alleine, weil der eine unseres Trios auf Mallorca ist und der andere nördlich der Elbe seine Herz-Dame beglückt. Dabei bin ich gerade ziemlich strunz aus der Wohnheim-Pinte gekommen. Da habich eine Bulgarin, einen Tunesier und einen Ex-Bullen, der Jura macht, kennen gelernt. Haben nett geplaudert.
Die Bulgarin schätzte den Tunesier auf 30. Darauf ich: neee, der ist doch... naja vielleicht 26. Naja, ich hatte Recht. Dann fragte ich sie: Und? Bin ich 30?
Sie: DEFINITIV
Oh, Mann. Aber ich habe sie auch älter eingeschätzt, nur wurd ich nicht gefragt.
Aber "definitiv"...
d.h. soviel, wie "mindestens"
Und das war keine dumme Antwort auf eine dumme Frage. Das war voll ernst gemeint. Dabei seh ich doch ohne Bart noch genau wie 16 aus. Naja fast. Ich bilde mir einfach ein das wär 'ne Anmache gewesen, jaaa, so fühlt sich das schon besser an. Die hat einen der geilsten Ärsche im ganzen Wohnheim. Wenn ich nicht so besoffen wär', würd ich mir glatt noch einen schleudern.
Aber 30. Oh scheiße mann, dabei werd ich doch erst mitte 20!
Ich leg mich jetzt hin, denn schlaf macht ja bekanntlich schön und hält jung. Ich bau mir am besten ein Bett mit Formalin-Wanne, damit ich nicht verwese.

Definitiv 30!
Dafür wird sie meinen Namen schreien.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 13.03.2007 - Gewerbeordnung

Es gibt Leute, die stecken einen Menschen erstmal in eine ihrer zwei Schubladen: Die Islamophilen und die Islamophoben. Um einen Menschen aber vernünftig einzuschätzen, sollte man sich einen größeren Aktenschrank zulegen. Wenn dafür kein Platz in dem Zimmer ist, kann man es eben nicht als Büro benutzen.

Quelle: Vorschrift für Gewerbeflächen $ Arschauf, Abs. Pipapo
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 12.03.2007 - ahhhh...

Hannover 19 Grad, keine Wolke
Ist tolles Reisewetter, bin gerade angekommen und habe festgestellt, daß ich hier endlich Inder-nett habe. Danke liebes Studentenwerk. Aber 3 GB im Monat sind etwas weeenig. Aber bei dem Preis will ich nicht meckern. Erstmal testen wie fix datt is'. Die 500Mhz-Gurke mal in Schwung bringen.
Werd nun meine Ruhe haben, keiner der mich stört. Ahhh! Solange im Bett liegen, wie es mir passt. Saufen, surfen und mir einen schleudern, wenn ich es für richtig halte. Year, year. Erstmal einen wickeln. Dann Bier kaufen und im Sonnenschein spazieren gehen. Sind die Frauen eigendlich generell bei Sonnenschein schöner, oder kommen die dann nur aus den Löchern? Ach, ich will's eigendlich gar nicht wissen.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 11.03.2007 - Die Geburt eines NeoCon

Ich frage mich immer, wenn ich mal aus Neugierde und Unverständnis mal beim PIPI-Blog vorbeischaue, wo dieser grenzenlose Hass herkommt. Die hervorragenden Artikel von Bastian Engelke im Telepolis(eiskalt als das entlavt, was es ist LINK1 LINK2) haben mich mal wieder dort hingeschickt. Es bewegte mich zu einem Gedankenexperiment: Ich versetze mich in deren Köpfe rein, was ja eigendlich nicht geht, WEIL DIE JA DIE SIND, UND ICH ZU DEN ANDEREN GEHÖRE, aber egal, is ja mein Blog, kann ich ja reinseiern was ich will und muß keinem Rechenschaft ablegen, der nicht von der VorRAATSdatenspeicherung proitiert. Also ich schließe von mir selbst auf andere, von meinen Emotionen auf die der NeoCons. Das nennt man Projektion, soweit ich weiß. Nur weiß ich, daß ich projeziere, also trifft das nicht in dem eigendlichem Sinne zu.
Nochmal also: Einem eisernem hasserfüllten sich auf der Seite der Aufklärung glaubenden NeoCon, wird schlecht, wenn er auf der Straße eine beispielsweise türkische Mama mit Kopftuch sieht. Wie kommt er zu einer solch heftigen vegitativen Verstimmung? Wenn ich mit der Bahn durch Hamburg-Ciddy fahre, oder in Hannover-Linden(klein Istanbul laut eines Arschloches, in dessen Kneipe ich höchstens noch auf die Theke pissen würde, ich wohn' da gerne und brauche kein bekacktes Mitleid) einkaufen gehe, sehe ich viele kopftuchtragende Frauen. Auch wenn ich das schon tausende male gesehen habe, ist es irgendwie befremdlich. Also: Gefühl der Fremde, DIE SIND ALSO DIE UND ICH WER ANDERES. Der erzeugte Brechreiz muß also mit Abneigung gegenüber Fremden zu tun haben. Wenn jetzt noch der Glaube dazukommt, daß das Gegenüber genauso fühlt {Projektion der Projetion} entsteht das Gefühl einen Gegner, einen Konkurrenten, einen Feind vor sich zu haben. Und was macht man am liebsten mit seinen Feind? Man HASST ihn! Also bin ich jetzt bei Fremde und als Konsequenz(???) bei Hass angelangt. Und das nur beim Anblich dieser Mutti. Es brennt also eine gerade entzündete Flamme das Hasses. Ein kleiner frischer Frühlingshauch, und sie wäre wieder aus, doch dann kommt eine kleine Gang Jugendlicher mit Migrationshintergrund, gehen auf zwei hübsche, blond, blauäugig, deutsch, reinrassige Schl... äh Damen zu und sagen/fragen/bedrängen/beleidigen etc. (Beispiele wären die Pixel nicht wert) die aufs derbste. Der NeoCon sieht das, traut sich aber nicht sich einzumischen. Das Gefühl der Ohnmacht befällt ihn, ausgelöst von Leuten, die zu DEN ANDEREN gehören. Die Flamme des Hasses lodert auf. Eine Kaskade verschiedener primitiver bis minderintelektueller Gedanken wird in Lauf gesetz: Diesen Assitürken-Lümmeln sollte man die Ohren abschneiden, ey, die Alten will ich bumsen, die könnten meine Töchter sein, wir brauchen Abschiebeknäste für sowas, geht Teetrinken ihr scheiß Achmets, die haben Arbeit und ich nicht, früher hätt's sowas nicht gegeben,....and so on.
Und so kommt es dazu, daß jemand mit einem Flammenmeer des Hasses im Herzen auf einen Blog klickt, der genau sagt, was er denkt und sogar lauter, radikaler und kompromisloser, als er es sich jemals getraut hätte. Je länger die Blogroll wird, desto bestätigter fühlt er sich in der Meinung, daß es einen Feind zu bekämfen gilt und Integration Hippiescheiße ist. Er weiß nichts über ihn, denn er hat nie teetrinkend auf einem handgeknüpften Teppich gesessen und den kulturellen Austausch gesucht. Er weiß nur bei DENEN gibt es sowas wie Ehrenmorde, Alkoholabstinenz, Schächtung, Patriarchat, Verbot von Alkohol und Schweinefleisch  und auch nur, weil er es gelesen hat, denn er gehört ja zu dem Volk der Dichter und Denker und lässt andere für sich denken, er lebt ja in einer freien Gesellschaftsordnung aber verschließt seinen Geist, er hetzt gegen die Krummsäbel und zieht sein Schwert, denn er gehört ja zur Achse des Guten und handelt im gutem Sinne böse.

Wenn es doch alles nur SO einfach wäre, aber Abstraktion ist ja (fast) immer eine Vereinfachung.
Kommentare ( 4 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 8.03.2007 - kurz vor 3, Schlaf abgebrochen



Danke erstmal für die aufbauenden Worte. Sollen sie mir doch alle ausfallen, ich sah ja schon immer älter aus, als ich bin. Warum sollte das auch anders werden? Is' mir eigendlich auch ziemlich Wumpe. Nur hat man ja immer Angst vor Veränderungen, auch wenn man sie eigendlich sucht.

Ich las gerade bei dem alten, dreckig, hässlich Gemeinen, daß heut' Internationaler Frauentag ist. D.h. mein Farbbeutelanschlag auf ein Burschenschaftsgebäude ist fast auf die Minute genau ein Jahr her. Wir waren eine Frauenbewegung von drei Männern. Wir kauften bei Praktiker verschiedene Farben, füllten sie in Luftballons und mit etwas Wasser auf und gingen um eins zu der rechtsextremen Burschenschaft. Es brannte noch Licht, also sind wir erstmal wieder abgezogen. Um viertel vor drei kamen wir wieder, alles war dunkel. Platsch, platsch, plitsch, platsch, paltsch und plotz zerplatzten die Beutel und ab dafür: weggestratzt zu einem Mitstreiter, der nicht weit wohnte. Am nächsten Morgen, die Sonne schien und es war mild, fuhren wir jeder für sich mit dem Fahrrad und einem Lächeln daran vorbei. Ein paar Burschis hingen an der Fassade und schrubbten, aber es ging nicht richtig ab. Es war ein voller Erfolg. Wenige Tage später wurde ein glänzendes Schild angebracht, das einen der Flecken nicht ganz zu verdecken vermag. Ein paar Wochen später war eine Anti-Burschi Demo. Ich war leider nicht dabei, aber meine zwei Mitstreiter standen mit dem Demozug vor dem Gebäude und freuten sich, daß der doch recht geringe Aufwand eine doch ganz akzeptabele Wirkung hatte. Die Fassade war uralt und irgendwie rauh verputzt. Ich weiß nicht wie das heisst, aber es scheint zum streichen nicht geeignet zu sein. Also schimmert es noch heute bunt durch, besonders wenn unser aller Mutter, die Sonne, lacht.

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 6.03.2007 - au weia

Als ich mich vorhin für ein Mittagschläfchen hinlegen wollte, staunte ich nicht schlecht. Gestern legte ich mich in ein frisch bezogenes Bett und nun lagen über 30 Haare auf dem Kopfkissen. Die Geheimraatsecken sind schon fortgeschritten, doch jetzt geht's richtig los. Sie wollen sich begegnen und gehen unaufhaltsam aufeinander zu. Mit 30 werd ich nur noch einen Kranz haben. Verd.Sch. Sag mir doch bitte einer, daß Glatze sexy ist. Ich werd's nicht glauben, doch mich irgendwie besser fühlen. 
Kommentare ( 5 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 6.03.2007 - new post

Technorati Profile
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 28.02.2007 - stöhn

Ein paar Tage krank und schon ist wieder das ganze Design im Po!
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 19.02.2007 - Uuuaaaaah!

Kurz vor 3. Gerade aufgestanden. Hab diese Nacht Second Life ausprobiert. Naja, naja. Hat irgendwie 'was, andererseits scheint's noch rumpelig und unausgegohren. Für einen 3D-Chat ist es super, wer mehr erwartet könnte jedoch enttäuscht sein. (Ich will ein Skateboard!) Aber gut Ding will ja keine Keile haben, und Rom wurde auch nicht von Hand erbaut. Ich habe Gespräche belauscht, in denen es um das Spiel ging, daß es doch kein Spiel sei, weil es keinen Sinn und kein Ziel hat, daß es bevor die Medien darüber berichtet haben so schön spielbar war...Gejammer und Früherwarallesbesser-Gehabe...jeder will nur noch ficken und Geld verdienen...etc

Es ist also doch ein Spiel, denn es gibt ein Ziel. (L$ = Linden-Dollar)

Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 17.02.2007 - so

Auf die Piste!

Heute: Reaggae Pardy!

Jip! Jip! Gut Suff!

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.02.2007 - Terror früher; Terror heute

Wenn diese Mohnhaupt Ende März rauskommt, könnte es zu einer Repolitisierung in den Medien kommen. Angenommen sie entscheidet sich durch die Talkshows zu ziehen und dort ordentlich auf die Kacke zu hauen, dann kann hier so einiges hochbrodeln. Es drängen sich Vergleiche zum islamischen Terror auf, die alle hinken werden, wie Kapitän Ahab im Etherrausch. Lüge, Legende, Wahrheit und Erinnerung werden verschwimmen und die bösen Roten wieder am Pranger stehen. Wir werden seh'n.

1/3 Heizöl, 2/3 Benzin, dann gehn wir zum G8-Gipfel hin.
Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.02.2007 - so

Nu geht wieder. Design überarbeitet.
Wie können sich denn in einem HTML-Code Zeichen, wie < > oder ' einfach in mehrzeichige Gebilde umwandeln? Seltsame Sache das. Offensichtlich sind noch mehr bei free-blog.in betroffen.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.02.2007 - Test

Irgendwie geht das hier nicht mehr. TEST TEST
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 9.02.2007 - Freitag geht der Pöbel aus

Dit schneit und schneit und allet sieht voll legger aus. Mit Puderzucker dick bestäubt, Minzfüllung, Zuckerwatte, Kokserparadies. Aber zu warm. Wo man rumläuft wird's gleich schlammiger Dreck, den man in die Läden trägt. Zum Zerdruß der Raumkosmetiker. Die rote Zierquitte, die schon seit Wochen fleißig blüht sieht voll weihnachtlich aus. Bestäubt, doch ohne Hoffnung auf Nachwuchs. So traurig schön und dekorativ. Ach hätt ich doch ne Digicam.

Ich pack mich jetzt recht dicke ein, Wochenende, suff muß sein.
Astra ist ein feines Bier, das trinkt man hier, das trinken wir.
Dann geht's zum Kiez zum Hafen runter, saufen, quatschen, kickern munter
in der Hausbesetzerkneipe, da trifft man autonome Leute.
Ist Hamburg auch der letzte Kack, dort ist es so, wie ich es mag.

Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 9.02.2007 - wiedergefunden:

Geschrieben in lyrics

Blauglut - Wunde Stellen

Ais F Gm
Ist der Himmel wolkenlos
und das blau so warm,
vergisst man morgen und verliert
alle seine Scham.
Wenn es wäre, daß die Sonne
wirklich immer scheint
ränne man hell geblendet
in's Unglück hinein

BRIDGE 1:
F         Gm
nur mit gesengtem Haupt
    F              Ais
und mit verklärten Blick
F                 Gm
kommt man auf der Boden
    Ais
der Tatsachen zurück

REFRAIN:
    Gm         F        Ais               C
die Dunkelsten Stunden können den Geist erhellen
Gm              F         Ais              Gm
nur des Geistes Schatten, zeigt die Wunden Stellen

Ais F Gm
Wenn du mal nicht weiter weißt
sieh nicht alles schwarz
erkenne all' die dunklen Flecken
und denke nicht: das war's
Fehler hat ein jeder Mensch
keiner ist perfekt
ein schlauer Mensch hat seine Schwächen
bereits entdeckt

BRIDGE 2:
F         Gm
wo der Wurm drin ist
F                 Ais
sieht man nicht sofort
   F            Gm
an irgend einer Stelle
    Ais
hat er sich reingebohrt

REFRAIN

SHORT BRIDGE

Ais F Gm
Hast du die Selbsterkenntnis
selber erlebt
den Trugschluss entschlüsselt
dich selber belebt
ist mal etwas gewesen
und nun längst vorbei
dann weißt du was ich meine
dann bist du jetzt frei

BRIDGE 1
REFRAIN
SHORT BRIDGE

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 7.02.2007 - vorlesungsfreie Zeit

Endlich wieder auf der richtigen Seite der Elbe. Aus der Küche ströhmt der Duft von Grünkohl und ich kann hier ungestört surfen. Nicht diese PC-Pool Atmosphäre, wo jeder flüstert und Kopfhörer benutzen muß. Aber Ende Februar bekomm ich endlich einen Zugang. Dann werd ich wieder rockbloggen und bockrocken, sowie zockfoppen und schmocklocken.

Kommentare ( 6 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 1.02.2007 - Verballert in der Vorlesung

PLAY: Auftrag vor

 

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 1.02.2007 - Don't think twice it's alright (Dylan cover) JETZT GESCHLUPFT! [2/3 | 8]

An Dylan kommt man nicht vorbei. Auch nicht die blauen Pilzbewohner. Die haben Psylocibin in der Blutbahn, deswegen die blaue Hautfarbe. Lecker Schlumpfeintopf!

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 28.01.2007 - alter Streit neue Hoffnung (unplugged)

Geschrieben in lyrics

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Schlechter Ton, Text verrafft, versungen und verdaddelt, aber nach dem zehnten Anlauf hatte ich keinen Bock mehr eine bessere Aufnahme zu erstreben.

Blauglut - alter Streit neue Hoffnung

Lang genug habt ihr geschlummert
wir brechen auf in dunk'ler Nacht
wir kennen jetzt deren Führer
bald stürzen wir die dunkle Macht
mit den Beweisen und der Wahrheit
ist unser Handeln legitim
die Aussicht auf ein bess'res Leben
haben wir schon längst verdient
und sollten wir nicht wiederkehren
der Nachschub ist schon auf dem Weg
aus vielen Teilen dieser Erde
sind Waffen bereitgelegt
die Medien sind auf uns'rer Seite
die Polizisten auch zum Teil
und die Leute aus der Bildung
sind dialektisch auch schon geil
denn weil...

Refrain:

Endlich geht es auf die Reise
wir ziehen in das weite Feld
für die Nachwelt und deren Zukunft
weil uns hier nichts mehr hält.
Endlich Sturm auf die Zentrale
für Freiheit und Gerechtigkeit
Universelle Ideale
erneut entfacht der alte Streit.

2. Strophe:

Heute ist es noch zu früh
morgen ist es längst zu spät
der Gestank ist der selbe noch
doch hat sich der Wind gedreht
Demokraten Liberale
was ist bitte deren Zweck?
Die Bonzen schützen Finanzspritzen
krieg'n s'e in den Arsch gesteckt
hohe Kosten leere Kassen
wo wälzt man es am besten ab?
auf der Masse den armen Schluckern
glücklich ist wer Schmiergeld hat
Das gilt es zu überwinden
ist dich Chance noch so klein
Zusammenschluss der Subversiven
jeder für jeden nicht allein
oh nein

[Refrain]

3.Strophe:

Die Religion spielt keine Rolle
nur Glaube an die bess're Welt
Völker steh'n vereint beisammen
Jeder ist für sich ein Held
Selbstzerstörung woll'n wir entflieh'n
Ist die Menschheit dazu bereit?
verantwortlich für den Planeten
bevor er sich von selbst befreit
wir gehen in die Offensive
war's dafür nicht längst schon Zeit?
kämpfen gegen die Ausbeutung
und der Unterdrückten Leid
Vieles gilt es zu erstreben
ist der Weg auch nicht so klar
selbst wenn wir's nicht mehr erleben
uns're Träume werden wahr
oh ja

[Refrain]
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 21.01.2007 - Tierarztsprüche

Kranker Katzen Tatzen kratzen. Kratzen kranker Katzen Tatzen?

Meines Mopses Möse muffelt mächtig mies!

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.01.2007 - Wochenende

Bin Freitag wieder nach Hamburg gefahren, weil mein Vater eine Bluehair-Birthdayparty schmiß. Das war eine gute Gelegenheit endlich eine Konzertgitarre mit jemanden zu kaufen, der schon über 40 Jahre klampft und der endlich wieder in einem seiner manischen Lebensphasen steckt. Wir haben nach rumfahren und rumklampfen auch ein relativ preisgünstiges Modell gefunden, das taugt. Von 7 auf Lager befindlichen Hoyer Girona haben wir eine gefunden, die besser klang als die anderen und besser als viele teure Modelle. Endlich keine Daumenkrämpfe mehr! Die Western bleibt dann für Country Roads und ähnliche Kamellen, die eh keiner spielen und hören will. Ich wollte ja eigendlich eine mit Tonabnahme- system, aber die klingen unplugged einfach kacke, weil die für einwandfreie Tonabnahme ausgelegt sind und nicht für's Lagefeuer.
Dann kam die Party. Es gab Grünkohl. Habe das erste mal in meinem Leben Bremer Pinkel gegessen. Gab auch Bregenwurst und Kanadagans. Ich frage mich, warum Pinkel noch bis über die Landesgrenzen hinweg bekannt ist. So'n grützkram! Die Bregenwurst schmeckt viel besser, aber die kennt keine Sau.
How ever.
Nach 5 Stunden schlaf, total ferdigen Kater und keiner Möglichkeit weiterzuschlafen, verabschiedete sich nach dem Frühstück der Rest, der Feiergesellschaft. Ich fuhr bald darauf einen Freund besuchen. Im Therapiezentrum für Psychose und Sucht. War schließlich für 15 Uhr angemeldet. Kam mit einen anderen Freund dort an. Uns wurde aufgeschlossen. Nach der Ansage, warum wir antanzen kamen die Fragen: "Haben sie Drogen dabei? Haben heute Morgen Alkohol getrunken?"  Wir verneinten.  Wir hätten ihn aber "heute  Morgen" definieren lassen sollen. Naja. Begüßung, Freude, umschauen. Zaprunder hat ein Apartment, das ist fast doppelt so groß, wie meine Studentenbude! Dafür darf er vieles nicht. Keine Drogen, kein Suff und nur 2 Tassen Kaffee oder Tee pro Tag!!! Selbst die Nahrungsergänzungsmittel haben sie ihm abgenommen. Keine technischen Geräte, außer Kasendreher und CD-Spieler. Er darf nur eine Stund pro Tag raus und kann dann ins Internetcafe. Er bekommt nur eine Stunde pro Tag sein Handy und ständig werden Drogentests gemacht. Und das ein ganzes Jahr lang. Selber Schuld, wenn man sein Aufenthaltsbestimmungsrecht freiwillig abgibt.
Die Rückfahrt: Verkatert durch Bahrenfeld mit dem Bus, mit ordentlich Lärm in den Ohren, dachte ich über Psychosen und Depressionen nach, über das, was ich von Erzählungen kannte und an die Zeit, in der es mir beschissen ging und an unschöne Drogenerfahrungen. Ich analysierte, was es für Gedanken und Emotionen es sein müssen, die einen  in schwierigen Lebenssituationen in Angstzustände bringen. Die Ratlosigkeit; nicht zu wissen, wie es weitergeht; das Gefühl auf sich allein gestellt zu sein und hilflos; das Gefühl den Boden unter den Füßen zu verlieren; total versagt zu haben und Gesellschaftsunfühig zu sein. Ich Bohrte da so in meinem Kopf und fand so einiges. Auf einmal: PENG! Die blanke Angst packte mich! Ich überlegte sofort: "Wo bin ich? Steig' ich hier aus? Oder nächste Haltestelle?"
Moment mal. Ich sitze im Bus nach hause. Kein Grund panisch den Bus zu verlassen. Als dann dieses furchtbare Gefühl nachließ, kapierte ich, daß ich die Panikatacke selbst ausgelöst hatte. Ich dacht nochmal nach wie das kam, fand den Gedankengang sogar wieder und PENG. Schon wieder die reine Angst packt mich mit voller Gewalt, sodaß ich mich behrerrschen mußte um nicht sofort  wegzulaufen. Nur durch das Denken an die Panik, bricht sie in mir aus. Ich habe wohl das Angstzentrum in meinem Hirn gefunden. Ich versuchte krampfhaft wegzudenken und befürchtete nun endgültig durchgeknallt zu sein, was diesem Zustand nicht gerade entgegenwirkte. Nach ein paar Minuten beruigte sich die Stelle im Kopf. Das waren lange Minuten. Minuten voller Existenzangst und Zweifel. Ein Gefühl der Verlorenheit und dem Drang sich ganz schnell irgendwo zu verkriechen. Ich dachte an das Fläschchen Diazepam im Keller. Ich habe noch nie Benzos genommen. Hätte das Gefühl angehalten, wäre ich zuhause sofort an das Medizinschränkchen getürzt. Ich kenne keine unangenehmere Emotion. Es war die reinste unbestimmte Angst. Ähnlich aber schlimmer wie bei einer Überdosis Amphetamin. Ich beschloß nicht weiter in diese Richtung zu denken. Des weiteren beschloß ich erstmal trocken zu bleiben. Ich schob die Schuld auf den recht schmerzfreien Psychokater und dei einstzenden Entzugserscheinungen. Ich sehe mich jetzt als trockenen Alkoholiker. Wenn ich erstmal 1,5 L drin hab gibt's nur noch eine Richtung: Rinn bis datt nich' mer gaid. Und ohne Restalkohol komme ich sowas von schwer aus dem Bett. Gestern war ich auf einem SkaKonzert: Firebug aus Sao Paulo. Ich trank nur Bluna, was mir sogar echte Probleme machte. Meine Kommilitonen tranken lecker Bier und ich hatte Brause in der Hand. "Wie lecker wäre es jetzt, wenn der bittere Gerstensaft mir die kehle runterrinnt. Boah!!", dacht' ich.
Aber ich bleib lieber standhaft. Dann passen mir bald auch wieder ein paar Hosen mehr. Die Dehydrierung wird bei mir auch immer stärker. Die Sportwaage zeigt mir ganz schön die Schwankungen. Manchmal trinke ich am nächsten Tag erstmal über einen Liter, der aber Stundenlang nicht wieder rauskommen will. Erst nach weiterem Nachschütten. Die Enzymausstattung ist bei mir wohl schon etwas durcheinander. Besonders die des Vasopressin. Erstmal laß ich diese scheiß Droge, bei der einem die meiste Scheiße passiert. Wenn auf Partys Katastropen geschehen, echte oder zwischenmenschliche, liegt's immer am Suff. Böse Unfälle passieren oder man schämt sich im Nachhinein. Vor sich selbst und den anderen und verliert unter umständen die besten Freunde. Aber das kennt ihr sicher alle. Vielleicht auch schon selbst erlebt? Das Leben ist der beste Lehrer aber die Schwänzer bekommen die Einser.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 6.01.2007 - NEU

Mein verzweifelter Versuch auch mal etwas Sinnvolles zu schreiben:

TROPANIC - Das INTOXIKATIONSJOURNAL

 

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 5.01.2007 - Hast du Problem, Alder?

Machnmal sitzt' ich vollkommen nüchtern und entspannt in der U-Bahn, denk mal wieder: "Ach, ist Hamburg ein Kaff.", dann steigt so 'ne Gruppe Jugendlicher ein. Hauptsächlich Deutsche und auch Türken oder andere Orientalen. Kapuzis mit Markenaufschrift, Weite Hosen tiefgehängt, Baseballcap auf oder Gel in den Haaren, manchmal sogar Ölmütze und Cappy! Und dann geht das Gebrabbel los. Mit viel "Ey" und "Digger" und "Alter" und manchmal sogar "Diggaalta" und "Ey, du Spast" etc. Naja, vonmiraus. Aber wen wundert's, wenn man so keine Lehrstelle kriegt? Nagut, ich hab früher auch oft Alter gesagt und tu' es unter starkem Drogeneinfluß auch heute noch. Was ich aber eigendlich im höchsten Maße seltsam finde, ist das diese deutschen Kids die türkische Aussprache samt Akzent und Betonung übernehmen. Artikel weglassen gehört genauso dazu, wie deren Mimik. Eben diese Dragan und Alder Geschichte. Ein Deutscher, ein Türke, aber beide können kein richtiges Deutsch. Diese beiden Witzfiguren laufen im Original ungeschauspielt zu Tausenden auf deutschen Schulhöfen rum, hören HipHop, rauchen ihre ersten Joints mit 12 und ziehen auch mal Leute ab. Dragan und Alder sind keine Satire. Eine Satire ist immer überzogen. Was die machen ist eine schlechte nachmache, das gibt's noch viel krasser! Wenn die dann in der Bahn so plappern, und ich kann so schlecht weghören, dann frag ich mich wohin der Weg führen soll. Ob die immernoch krasser werden? Als ich noch in der Schule war, war's so. Die Siebtklässler waren schon die ferdigen Gangstar, da kam die Zehnte schon nicht mehr mit. Gasknarren und XTC auf dem Schulhof verticken und nach der Schule klauen gehen. Die Tussis werden immer früher immer tussihafter, wie ich hörte. Allesamt mit 13 schon sowas von aufgetakelt, legen sich unter den Assigrill, nehmen die Pille und sind Frech wie Rotz. Ist das der Anfang der schönen neuen Welt? Das ist auf jeden Fall ein Faktor, der unsere Bildungschichten weiter klaffen läßt. Unsere Bildungsminister sollten sich mal mit solchen halbstarken Türkdeutschen unterhalten. Oder der Stoiber. Der würd' doch vom Glauben abfallen. So ne Schulklasse, einer sagt was, worauf gleich einer "Hal's Maus, du Spast!" antwortet. Zurück kommt: "Fick deine Mudder!" ,dann: "Dein Pabba hat nur ein Ei und deine Mudda kann nich' blasen!" Und dann knallt's! Das wäre lustiger als Tokiohotel bei Kurt Krömer und Mundstuhl zusammen. Wenn man denn drübersteht.

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 4.01.2007 - 10 tolle Dinge an mir und was ich so kann und was gut ist

Ich...

kann schweigen, wenn ich will

brauche keinen Fernseher

kann auch im stehen pissen

kann auch mal einen Tag nichtrauchen

kann recht gut zuhören

kann sehr lange liegen

kann Drogen aufstellen

darf auto- und bootfahren

koche gerne, wenn ich Zeit hab

kann über Sex, Fäkalien und unangenehme Krankheiten frei sprechen

geklaut von http://station57.net

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 3.01.2007 - schade, Genick gleich durch

Das Exikutionsvideo, daß Sadam am Strick zeigt, hat mich sehr Nachdenklich gemacht. Die erste Frage, die ich mir gestellt habe ist, warum man ihn nicht ganz in Ruhe gehängt hat, sondern so eine unanständige Show daraus gemacht, die offensichtlich absichtlich komplett und mit Ton veröffentlicht wurde. Das leuchtete mir aber schnell ein: 1. Der massenwirksame Beweis des Todes und 2. Der Konflikt muß geschürt werden. Wer Waffen produziert, muß auch dafür sorgen, daß sie benutzt werden. Wer Menschen kontrollieren will, muß sie dumm halten. Wer eines nicht so gut kann, muß das andere besser können. Anscheinend können die Amis beides relativ gut.

Doch die folgende Fragenkaskade, brachte keine befriedigende Antworten.

Warum sind Menschen in ihrem Glauben so beschränkt? Läßt Glaube keinen Platz für Fantasie? Wie ist Glaube und Bildung vereinbar? Wie können naturwissenschaftlich gebildete Menschen mit hohem IQ tatsächlich der Meinung sein, es habe jemals wirkliche Propheten gegeben? Macht Glaube blind? Warum hört man lieber auf misanthrope Patriarchen, als auf die Sprache der Natur? Die würden es ja nicht einmal merken, wenn Gott persönlich ihnen die Stirn küsst!

Bildung ist nicht gleich Wissen, denn auch viele Forschungsergebnisse sind Mythen. Aber ist wissen das Gegenteil von glauben? Wie soll ich einen Menschen ernst nehmen, der sich als so gläubig/weltfremd outet, daß er nicht nur die dazugehörigen, veralteten Werte vertritt, sondern auch jeden Zweifel an der Bibel/Tora/Koran etc. ausschließt, sogar verbietet? Wer wegguckt, ist Mittäter! Ob im Namen von Jehova, Allah oder sonst eines fiktiven Gebildes. Hass bleibt Hass und Mord bleibt Mord.

Resümeh: In dialektischem Verhältnis zur Religion steht Bildung, Offenheit, Tolleranz, Frieden und Planwirtschaft.

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 2.01.2007 - so war mein Silvester (glaub ich)

Hamburg - Eidelstedt
guter Freund aus Rostock zu Besuch
lange geschlafen
nassgeschwitzt voll fertig aufgewacht
Schuld auf's Tilidin geschoben
gleich wieder Havanna Club Sprite
Muttis Auto genommen
Frühstück bei Burger King
wieder nach haus
dann Nasenpulver (3. Tag in Folge)
Eltern zur S-Bahn gebracht,
dann Stadtrundfahrt
1. Halt: St.Pauli - Balduinstrasse
Hafenstraße entlangspaziert
zur Reeperbahn gegangen
Hamburger Berg 19:00
noch das meiste ungeöffnet
irgendeine Kaschemme betreten
Bierchen
angeschnackt worden
Musikbox
zurück zum Corolla
auf dem weg Römische Lichter gekauft
nächster Halt: Schanzenviertel - Schulterblatt
umgeschaut
wieder abgehaun
zuhaus
Musik und TV
losgebechert
mehr gezogen
Bong und Nasenpulver
wie kontraproduktiv
gepackt und in den Bus
von Dammtor zur Binnenalster gelaufen
scheiß Regen
angestoßen und Feuerwerk
dann  wieder zum Schulterblatt
in die Rote Flora G8 Soli-Party
froh gewesen noch 'ne gute Party gefunden zu haben
auf Klo noch was gezogen
zu Drum'n'Base abgespackt
bald wieder weg
noch 'n Döner für 3,20!!!
wieder zuhaus gebechert, gezogen, gedampft
7:00 ins Bett
Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 31.12.2006 - Einen Guten Rutsch!

Auf daß nächstes Jahr vieles Besser wird und manches anders.

 

Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 24.12.2006 - EIN FROHES FEST ALL DENEN, DIE ES VERDIENT HABEN!

Trauer, Verzweiflung, Elend und Pestilenz all denen, die das Leid dieser Welt täglich mehren und kein Erbarmen oder Reue zeigen.

All denen, die sich mit oder durch anderer Menschen Abhängigkeit bereichern, sie ausbeuten und keinerlei Solidarität an den Tag legen.

All denen, die die Unmenschlichkeit mit ihren Lügen stützen, das Böse am Leben halten und das Blut auf den Geldscheinen leugnen. Möge Einsamkeit diese verlorenen Seelen beschleichen und das mittwinterliche Fest ihnen versagt bleiben.

 

00:16

Aaaah. Endlich zuhaus'! Endlich wieder Internet, ohne sich wie auf dem Donnerbalken fühlen zu müssen. Aber was viel wichtiger ist: Endlich wieder gutes Essen!  Vorhin erstmal dickes Käsefondue. *mjaaam* Heiligabend ist ein besonderer Tag für mich. Es ist der einzige Tag im Jahr, an dem ich regelmäßig Tradition pflege. Familienfresstradition: Abends gibt's schlesische Weißwürste, nach der Beschehrung dann den Nachtisch: schlesische Mohn-Kliessla [Mohnklöße muß man nicht probiert haben, genausowenig wie den Schlesiern ihr Himmelreich.] Den Rest des Abends trinken die Männer dann Grog bis zum lallen. Der Ostpreußische Teil der Familie fällt dabei leider unter den Tisch (nicht der Trinkfeste wegen), doch feiert der höchstens noch jenseitig mit uns, d'rum kann's dem egal sein. Der muß auch nicht dien ganzen Abend christliches Liedgut hören. Da zieht sich mir schon die Körperbehaarung glatt, wenn ich nur d'ran denke.

...drum laß uns froh und munter sein, die Englein lutschen mein drittes Bein...

Ich werd soviel Mürbgebäck essen, daß es beim Kacken nur so staubt!

...den dicken Sack hat der Weihnachtsmann, weil er nicht mehr abspritzen kann...

Ho la hi ah holahiahooo . . .

ho ho hoo...

 

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 19.12.2006 - Franook

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Elektrojunk zum durchspacen und abknicken
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 12.12.2006 - süße Biotechnologin

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

(vorläufige Electro-Version)

Ich freue mich euch meinen neuen Song vorstellen zu dürfen und bin mir im klaren, daß ich mit meiner markant männlichen Stimme, die stets jeden Ton trifft, Maßstäbe setze, die ihrer Zeit hinterher hinken und ihresgleichen entbehren.
Kommentare ( 4 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 11.12.2006 - HAAA! HIHIII!

Dieter Bohlen in seinem Haus überfallen

Pop-Titan von Maskierten bedroht und gefesselt


Wie geil! Hat man diese Hackfresse von Produzenten mal richtig gedemütigt. Sie hätten noch seinen Schwanz abschneiden und bei eBay verticken sollen. Aber die guten Ideen kommen ja oft erst hinterher.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 8.12.2006 - auf geht das

Mach mich auf die Heimreise. Aber bitte heute nicht mehr nerven. Der Adventstrunk steckt mir noch im Leibe.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 6.12.2006 - ballern is' geil

Ich war ja nie so der große Fan von Egoshootern, obwohl ich öfters welche gespielt habe. So 'ne tage- und nächtelange LAN-Party kann einen auch ganz schön verballern und in strange Zustände bringen.
Fand ich auch ganz nett, aber ein Hobby ist es nie geworden. Konnte dem einfach nicht so viel abgewinnen.
Doch wenn ich sehe, welch ein Aktionismus und was für ein politischer Nonsens zur Selbstlegitimierung auf dem Rücken dieses netten Zeitvertreibs betrieben wird, kann ich nur Shooter-Fan werden. Welch verlogene Aktionen realitätsfremder Politiker dieser Amoklauf mit sich zieht mit bewusster Ursachenverleugnung um die Hilflosigkeit zu verbergen. Als ob nur die Shooter schuld wären, wenn die Kinder konsumgestört sind. Als ob man das Fernsehen nicht als dritten (oft nur zweiten) Elternteil missbraucht hätte und das Konsum-Status-Besitz-Prinzip nicht als ungeschriebenes Gesetz akzeptiert und in die kleinen Köpfe eingebrannt hätte. Als ob man die Gesellschaftszwänge auf DVD kaufen könnte und Half-Life, Doom, Postal, Max Payne und Unreal unsere Kinder verdorben hätte.

Hunderttausende Jugendliche spielen "gewaltverherrlichende" Spiele; ab und zu läuft jemand Amok und alle sind schockiert.
Hunderttausende Männer saufen jeden Tag und zichtausende schlagen im Suff ihre Frauen/Kinder/Enkel bis zur Unkenntlichkeit oder Unlebendigkeit, ohne allzugroßes Medieninteresse.

Was gehört wohl eher verboten?
Gehört überhaupt etwas verboten?
Macht das Verbotene nicht erst den Reiz aus über diese Grenze zu gehen. Ist man erstmal über eine, ist die nächste auch nicht weit. Geheimnisse und Rituale schaffen erst die subkulturellen Strukturen, die in "Orgien" ausarten können und auch andere illegale Kreise miteinander verbinden. Ein Verbot würde "Zocker-Clans" stärken, radikalisieren, polarisieren und illegalisieren. Ein Verbot würde ebenso ein weiterer Schritt zur Gleichschaltung der Medien bedeuten und ist nicht akzeptierbar.

Ich geh' gleich nach hause und spiel' etwas Counter-Strike. Natürlich spiele ich auf Seite der Terroristen und stell mir vor die Counter sind die Parlamentarier.
Jaaaa! Hahahahaaaaaa!!! *ballerballerballerballerbamm*

Die töten mit ihren Lügen mehr Menschen, als Munition in den Bundestag passt. Nicht aufmal. Gaaaanz langsam. Auf raten. Sie lassen rauben, hungern, foltern, morden...
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 25.11.2006 - 1 Glas Honig = 25.000 Orgasmen

Gestern ging's in einer Vorlesung um die Sexualität der Pflanzen. Da dacht ich mir natürlich sofort, ob man nicht Pflanzenpornos drehen könnte. Da bräuchte man aber sicherlich spezielle Objektive, weil die Pollen ja doch recht klein sind. Da Pflanzen leider keine Augen haben, kann das ja doch nur in eine Komödie ausarten. Hier schon mal ein paar Titel für Pflanzenpornos:


Bedecktsamer lassen die Hüllen fallen

Hilfe, meine Narbe juckt!

Reife Pollensäcke lassen's krachen

Dicke Bienen, engen Blüten

Nacktsamer in Strapsen

Feg' mir die Karpelle, baby!

Steile Griffel

Perigone brauchen's hart

Die Pollenschleuder

Summ mir einen, du Bestäuber!

Blüten auf...Pollenschlauchvergleich!

Kätzchen im Sturm

Laß' die Osterglocken läuten!

Hungrige Nektarmäuler

Es rumpelt auf dem Blütenboden

Veronica der Lenz ist da!

Anemogame am Lüftungsschacht

Megasporen auf Abwegen

kleine Knospen aufgesummt
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 23.11.2006 - Haaa...

*nies*schnief*rotz*schneutz*

Scheiß Rhinoviren, gehen mir auf den Sack!
Jedes Jahr das selbe. Brauch mich ja nicht zu wundern, wenn ich denen Tür und Tor sperrangelweit aufreiße. Ich frage mich, wie die sich in einer Umgebung reproduziern, wo sowieso fast keine Schleimhaut mehr ist. (siehe Eintrag Horst) Erstmal dauert es ca. 8 Wochen bis das Epithel wieder hergestellt ist, bevor sich wieder was schleimen kann. Aber scheint ja noch genug für den plöden Schnuppen übriggeblieben zu sein.
Nächsten Winter zieh ich alle 8 Wochen soviel Paste, daß sich keine einzige Vire reproduzieren kann, verdammt! Oder besser gleich Abfluß-Frei, dann kann ich mir gleich die ganze nekrotische Nase wegpopeln. Ist vielleicht spaßiger als so'n blöder Infekt. Da ich dann eh nix mehr schmecke kann ich mir das Essen gleich abgewöhnen und die Kugel mal etwas wegverstoffwechseln. Das bischen was ich dann noch brauche, trink ich dann. Vitamin C aus dem Caipi. Vitamin B aus dem Bier, Vitamin A aus dem Alkohol...
...ne das letzte stimmt nicht so ganz, aber die Buchstaben passen so schön.

Jetzt ist aber im Moment Grog saufen angesagt!
"GROG! GROG! GROG!"

Dann hat die Nase wenigstens einen vernünftigen Grund rot zu sein!


Zutaten für Grog a la Ron Gilbert

Kerosin
Propylen-Glykol
Künstliche Süßstoffe
Schwefelsäure
Rum
Aceton
Rote Farbe
Scumm
Schmierfett
Batteriesäure
und/oder Pepperonis

das ätzt sogar Türschlösser auf.

Kommentare ( 1 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 23.11.2006 - blauer Tee

Podcast anhören (Podcast Feed abonnieren)

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 21.11.2006 - newer noise

Podcast anhören (Podcast Feed abonnieren)

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 21.11.2006 - old stuff

Podcast anhören (Podcast Feed abonnieren)

von 2000 oder 2001
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 17.11.2006 - aufgeheizt

Es ist schon wieder viel zu warm für die Jahreszeit. Fuffzehn Grad! Wir hatten hier erst zwei mal leicht angefrohrene Pfützen. Die Bäume sind noch viel zu belaubt! Bald ist Niedersachsen auch ein Gebiet für Weinanbau, wenn das so weitergeht. Dattelpalmen in Bayern und die Sahara kommt über das Mittelmeer.
Das kann ja heiter werden. Heiter bis wolkig.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 16.11.2006 - spät gerafft

Heute morgen, bevor ich zum Bodenkunde-Testat gewackelt bin, hörte ich zur Auflockerung ein Livealbum von den Ramones. Eine Aufnahme aus dem Jahre 1976. Moment mal, dachte ich mir dann. '76 ist das Startjahr des Punkrock und inzwischen 30 Jahre her! Ein Jubiläum das es zu feiern gilt und es fällt mir erst Mitte November ein! Ich war beim 10. Force Attack Festival ohne zu wissen, daß es ein noch viel größesres Jubiläum zu feiern gibt. Auch gut! Da habe ich noch einen weiteren Grund gefunden mich noch vor Weihnachten hemmungslos zu besaufen!
Aber was mach ich heute? Fahr ich für die Aeronauten nach Hamburg? Oder spar ich mir den Stress und verpasse keine Vorlesung? Oder schau' ich sie mir morgen in Bremen an? Fuck! Ich kann mich nicht entscheiden.


http://devianthead.blogspot.com/2006/10/30-years-of-punk.html

http://www.drs.ch/...

http://magazin.zitty.de/553/magazin_-_30_jahre_punk.html


30 Jahre Punkrock Festival

25.11.2006 OSNABRUECK @ OSTBUNKER

18.11.2006 BIELEFELD @ FalkenDOM

17.11.2006 LUEDENSCHEID @ Alte Druckerei

Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 13.11.2006 - Heizdeckenparty

Nachdem ich am Freitag(!) den restlichen Horst weggespühlt habe (Alter, mein Myokard!), ging es am Samstag mit leichtem Hang-down zu Oma (85) im Stift Geburtstag feiern. Sowas ist ja bekanntlich reine Nervensache. Familienmitglieder kommen aus allen Teilen der Republik zusammen, jedenfalls wer dazu noch im Stande ist oder meint es aushalten zu müssen.
Noch vor ein paar Jahren war es ein Getratsche sondergleichen und ich musste mir jedesmal anhören wie groß ich doch geworden bin etc,  doch inzwischen ist es viel entspannter: Trauerfälle dämpfen die Stimmung, es können aufgrund Gebrechen nicht mehr so viele kommen und auch die Demenz bzw. Nebenwirkungen von Medikamenten (Oma bekommt 9 versch. Medis!) und Schlaganfällen zeigen ihre Wirkung. Die Nachteile sind: nur dünner Kaffee und Torten, kein Freibier(!), nicht mal Sekt(!!!), kein Alll-you-can-eat... Naja, dafür ist man schnell wieder weg und muss nicht die Dummdreisten und Schwachsinnigen aus der Familie ertragen.(hat doch bestimmt fast jeder welche)
Das ging echt noch. Abends hab ich mit meinen Ältern noch ein paar Bergbräu (bestes Pils Deutschlands) gezischt und war Mittags wieder daheim. So unkompliziert und nervenschonend war's noch nie. Da hätten sich meine Cousins ruhig mal hinbequemen können und legger Torte fratzen! Aber ich bin ja nicht umsonst der Lieblingsenkel.
Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 8.11.2006 - gehorstet

Es war einmal ein Horst. Dieser ging am Samstag Abend auf einer Goa Party (Human Traffic). Der war schon gut dabei, denn er hatte eine halbe Flasche Havanna Club und zwei Bier drin als er da ankam. Das ist für ihn nich undbedingt viel, deshalb klinkte er sich ausnahmsweise mal ein Teil. Das ging solala ab. Deshalb ging er auf die Herrentoilette, wo es wie auf einem Bazar abging. Man ging nur zu zweit oder dritt auf den Eimer. Dort wurde um etliche Potenzen mehr gedealt, als gerade ausgeschieden wurde und kacken war da kaum einer. Naja, dieser Horst holte sich 'was Pep und zog dieses prompt mit seinem ihn begleitendem Freund fröhlich in die Nase rein.
So weit so gut, die Party ging ab.(Von den Mankos mal abgesehen) Horst entdeckte irgendwann eine sitzgelegenheit auf dem Sofa. Dort tauchten irgendwann junge Gestalten auf, die sich auch was reinzogen, so weißes Pulver eben. Einer dieser Leute sah Horst und dachte wohl: "Das ist ein richtiger Horst, den...usw!" Es war nähmlich noch 'was Pulver übrig, was dieser dem Horst anbot. Jener Horst dachte: "Oh, geil! Noch mehr Speed!" Und zog genüsslich den dicken Rest von dem Blatt Papier in sein rechtes Nasenloch. "Ui, das brennt aber gut dein Pep!" sagte er dankbar zu seinem Peiniger, denn dieser sagte: "Das ist Cristal, hast du das nicht gemerkt?" Und Horst schaute richtig dumm aus der Wäsche.

Erst so:                       Dann so: 

Trotzdessen, daß er gleich sein rechtes Nasenloch kräftig auf dem Bazar ausgespühlt hat, hatte er die nächsten Tage einige Zeit mit existenzängsten und unwohlsein zu kämpfen. Seltsamerweise gelang es ihm irgendwann am nächsten Abend zu schlafen, doch die früh morgendliche Dusche feuchtete seine Nasenschleimhaut wieder so schön an und schickte ihn erneut auf die Reise. Die Einnahme ist jetzt etwa 70 Stunden her und der Puls will sich immer noch nicht gänzlich berruhigen. Schlafen kann, muss aber immer noch nicht. Ich hoffe es gibt nicht sowas, wie ein Herzmuskelkater!


Und was hat Horst daraus gelernt?

Zieh nicht irgendwas, was dir irgendwo auf einer Goa angeboten wird! Schon gar nicht ohne zu fragen, was es überhaupt ist.
Und wenn es Methamphetamin ist, lass es bloß sein!

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 3.11.2006 - Stand der Dinge

Den Schreck hab ich jetzt verarbeitet. Mir wurde klar, dass nix wichtiges weg ist. Die Songtexte hab ich gesaved und die MP3s auch, nur ein paar Gedichte fehlen. Doch ob ich hier wieder richtig in Fahrt komme, weiss ich noch nicht. Internet habe ich erst wieder im Februar, aber ich kann ja den Computerraum in unserem Institut nutzen. Das Layout muss ich mal wieder zurechtbasteln, sobald ich Zeit habe. Der Counter ist jetzt nicht mehr versteckt und auf 0 gesetzt worden. Ich spioniere meine Besucher aus, ich geb's ja zu!

free-blog.in kommt nur langsam wieder in fahrt (185 user, vorher mehr als 1000), kann ich auch gut verstehen. Manche haben ja wirklich viele gute Sätze verloren, nicht so ein Quark wie ich. Von der Ausstattung ist dieser Bloganbieter trotzdem Top: bis zu 5 Blogs mit RSS feed, Tags, Trackbacks, Multiuserbloging, man kann Kategorieen anlegen, pingen und mobil bloggen, Bilder hochladen und podcasten bis 50 MB. Auch ein interner mp3-Player ist jetzt drin. Und all' das WERBEFREI!
Ich gebe Xeomueller eine zweite Chance, die hat fast jeder verdient. (ab jetzt macht er monatliche Backups) Aber ob er auch PC ist, weiss ich immer noch nicht. Aber wer ist schon wirklich PC?

 Ich nicht.

Ich danke meinen Lesern fuer die Treue, beehrt mich bald wieder.

Keep on moving and beat that bastards!
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 1.11.2006 - Neuanfang

Krasser Tag! Neue Bude, eingezogen und jetzt ein neues Blog. Ich werd nicht mehr! Da quält man sich geschaffterweise vom Sofa zum Rechner und denkt, mal gucken ob das Update fertig ist. Aber es ist ein Downdate zurück zum ersten Tag.

Uff!

Machen wir das beste draus. Jedes Ende ist auch ein Anfang.
Ich muss erstmal drüber schlafen.
Ich kann nicht mehr.

Uff!

Kommentare ( 3 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 1.11.2006 - 8-O

AAAAAAAAAAAAAhahaaa!!!
*heul*schluchtz*kreisch*jammer*
Scheisendreck!!!

Es ist alles Weg. Alles an selbstgeschriebenen Text.
Die MP3s hab ich noch und die Bilder bekomm' ich wieder.
Mehr als 1000 Seelen trauern.
Ich bleibe trotzdem hier.
Xeomueller! Das wird wieder....
...aber leider nie vergessen.

Kommentare ( 2 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

• 31.10.2006 - ---VOR DEM UPDATE --- (nicht zu kommentiern)

• 23.10.2006 - Ohhhh....

Geschrieben in lyrics
offline-Zeit, so garstig du bist,
wie online-Zeit, die wird vermisst.
kommunikativ wie ein Sack voll Nägel,
dringst du mir durch meinen Schädel,
nichts zu tippenn, nichts zu rippen
nicht mal eine mäil verschicken!
Das Rechenzentrum oh, so weit
stiehlt mir meine Heiterkeit,
ich möchte mich jetzt voll verlinken,
ein Kabel ragt aus meinem Zinken
ein anderes steckt in mei'm Po,
mein Joysick macht mich tierisch froh!

(Ich muss weg sonst wuerd' ich weitermachen.)
Kommentare ( 0 ) :: Kommentieren :: Seitenansicht

• 21.10.2006 - Seid ihr denn alle Blogomanen?

Oder ist der Hype endlich abgeflaut?
Jeder, der nix zu sagen hat, meint was schreiben zu muessen. Ebenso wie ich: Legastheniker, Lanzeitstudent und versoffen, aber kacke ins Netz texten. Bis vor kurzem hab ich mich ja noch gescheut so wahlloses Gesuelze von mir zu geben und Exibition zu betreiben, aber nu' is' mir Latte! Mich kennt hier ja keiner aus dem RL! Und wer's doch tut  kennt mich eh zu gut.
Also dann! Ich oute mich als:
  • Anarchist
  • Sitzonanierer
  • Hetero
  • Kaffee-ohne-Milch-aber-mit-Zucker-Trinker
  • Wut-an-Gegenständen-Auslasser
  • selektiver Polytoxikomane
  • und Single bin ich auch
  • (also los ihr Schnitten zwischen Göttingen und Flensburg zwischen Meppen und Frankfurt(Oder) mäilt mir!)
  • (Jura und BWL-Studentinnen sowie andere der Handtasche in der Achselhöhle tragenden Gattung bitte Abstand halten)


Das duerfte fuers erste langen. LmaA verd.

Kommentare ( 3 ) :: Kommentieren :: Seitenansicht

• 21.10.2006 - figs un ferdich

Es ist 9 Uhr abends und mein Kater ist immer noch nicht ganz weg. Und dabei habe ich nur Bier getrunken!(Bis 7 Uhr morgends) Da fällt mir echt nix mehr zu ein. Immer wieder der selbe Konflikt: gemässigten Konsum könnte man gleich weglassen und aus dem Vollen geschöpft rächt sich meist. Jede Lampe wirft einen Schatten und auch ein Pegasus macht braune Äppel.
Die Frage ist jetzt: Conter-Bier ja oder nicht; Kiez ja oder doch; oder doch nicht einfach seinlassen?
Vielleicht seh' ich nach der Dusche durch.
Kommentare ( 0 ) :: Kommentieren :: Seitenansicht

• 14.10.2006 - fragt euch selbst

5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
1. E-Gitarre (vernünftig)
2. Freundin (noch vernüntiger)
3. ein Haus/Wohnung, wo es warm ist, wenn's hier Kalt ist
4. finanzielle Unabhängigkeit
5. einen Wunsch frei

5 Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte:
1. einen Leberschaden
2. eine Varikozele
3. Vergesslichkeit
4. worum geht's nochmal?
5. dunkele Augenringe

5 Dinge, die ich nicht habe, und auch nicht haben möchte:
1. Aids
2. XX Chromosomen
3. Ehefrau
4. Lieblingsverein
5. Klumpfuss

5 Dinge, die ich habe und auch behalten möchte:
1. Pessimismus
2. Objektivität (ist eigendlich das selbe)
3. Weitsicht
4. Offenheit
5. Freunde
Kommentare ( 3 ) :: Kommentieren :: Seitenansicht

• 14.10.2006 - Monkey Island music day

Ein' Tag  zu spät, aber was soll's?

http://www.joystiq.com/2006/10/13/happy-monkey-island-music-day/

Wird es jemals wieder ein Videospiel schaffen mich dermaßen zu fesseln oder mich überhaupt ohne Action zu unterhalten oder zum lachen bringen?

Wird es nochmal einen richtigen 3. Teil geben
?

Sind die goldenen Zeiten des Adventures f
ür immer  vorbei? 0 Kommenatare | Kommentar hinterlassen | Link
Kommentare ( 0 ) :: Kommentar hinzufügen :: Link

Intro


Avatar
"Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß." - Immanuel Kant

Auswahl


HOME
ARCHIVE
LYRICS
AUDIO
PROFILE
RSS FEED
Pimpingen

«  February 2010  »
MonTueWedThuFriSatSun
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728




1 VON 1
ZURÜCKBLÄTTERN | VORBLÄTTERN