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Die Niederlage der Pläne des Kapitals zu vollenden und die Tür für eine andere Zukunft aufzumachen28.02.2007
Die Niederlage der Pläne des Kapitals zu vollenden und die Tür für eine andere Zukunft aufzumachen".Das war der Satz der hier die Blödzeitung und die etablierten Parteipolitiker aufheulen ließ. Das es aber hier und anderswo, hunderte von Millionen Menschen gibt, die diesen Satz ebenfalls als Gebetbuch tragen, hat sich wohl noch nicht rumgesprochen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Der Staat, der Terrorist und die späte Rache!

Nach 24 Jahren Vollzug richtet der ehemalige RAF ,,Terrorist’’ Christian Klar zum einen, ein Gnadengesuch an den amtierenden Bundespräsidenten, zum anderen ein Grußwort an die in Berlin stattfindende Rosa-Luxemburg Konferenz.
Beides sind von einander getrennte Dinge und doch passen sie nahtlos ineinander.

24 Jahre ununterbrochene Gefangenschaft,  haben  Christian  Klar bewogen, zum zweiten mal ein Gnadengesuch zu schreiben. Das erste erhielt noch der damalige Bundespräsident Johannes Rau, der obwohl nach allgemeiner Auffassung, bekennender Christ, es ablehnte Gnade zu erteilen. Bruder Johannes sah nach eigenem Bekunden nicht das Leuchten der späten Reue auf Klar’s Gesicht und folglich gab es auch keine Unterschrift.  Manchmal glaube ich wenn Jesus Christus noch einmal diesen Planeten besuchen könnte und sehen würde, mit welcher unchristlichen Härte seine Jünger hier ans Werk gehen, der Meister würde an sich selbst verzweifeln. Nun aber tat Klar was andere auch machen, er schrieb ein zweites Gesuch in der Hoffnung auf den Nachfolger von Rau der auch praktizierender Christ ist und folglich dessen Gebote kennen sollte.  Danach setzte er sich in seiner Zelle hin, nahm den Kugelschreiber oder was auch immer und  richtete das Grußwort an die Menschen auf oben genannter Konferenz, in dem er zur Überwindung des Kapitalismus aufrief und auf eine bessere Weltordnung hofft. Das dann zu allem Überfluss auch noch von Prof. Fink verlesen, der als der Stasi Freund schlechthin beschimpft wird, galt nun als das non plus ultra der nicht auf Knien getätigten Reue. Das reichte um alle Rachegeister blitzschnell auf den Plan zu rufen. Von Bosbach (CDU) Söder (CSU) Thierse(SPD) bis hin zu Westerwelle (FDP) schienen alle nur darauf gewartet zu haben das so etwas passiert. Nun jault die gesamte politische Elite auf  und ruft im Chor nach dem Scharfrichter. Meinungsfreiheit ja sicher, aber nicht für Knackis über 54 Jahre. Freiheit in Wort und Schrift, na selbstverständlich, hat das Bundesverfassungsgericht ja heute bestätigt, aber bitte nicht für einsitzende ex- Terroristen. Alles schreit und geifert und die Blödzeitung gibt wie immer dabei die Marschrichtung an. Nur wenn man das Grußwort als Maßstab für seine Gesinnung nimmt, was kommt eigentlich dabei heraus. Den Kapitalismus abschaffen, ja wollen viele, darunter auch ich. Eine andere politische Ordnung, ja wollen ebenfalls viele, darunter auch ich.  Und ich gehe da noch weiter als Christian Klar. Bei einer neuen Weltordnung kann ich mir gut vorstellen dass diejenigen die jetzt  am heftigsten nach Rache schreien, in Bruchsaal und Moabit sitzen würden und  dann  aus ihren Zellen Gnadengesuche  z.B an mich richten müssten. Ich bin aber kein praktizierender Christ, ich bin und das macht den Unterschied, getaufter Katholik und somit nicht zur Barmherzigkeit meinen Feinden gegenüber verpflichtet.

Zum Schluss noch folgende Bemerkung. Ich will hier weder die Taten eines Christian Klar en beschönigen noch Mord und Totschlag legalisieren. Ich will ganz einfach dass ein Mensch nach einem vierteljahrhundert im Gefängnis die Chance erhält seine sich dort bewahrte freie Meinung auch fürderhin in Freiheit auszuüben. Wenn er in seinem Grußwort zu Mord und Totschlag aufgerufen hätte, dann dürften die jetzigen Schreier noch lauter schreien, aber nur weil einem populistischen Boulevardblatt und einigen ProvinzpolitikerInnen die Abschaffung des Kapitalismus nicht behagt, hier gleich eine weitere Karriere im Terrorgeschäft zu vermuten , geht entschieden zu weit. Nun dürfen wir aber alle gespannt sein wie Herr Köhler sein praktizierendes Christentum sieht und entscheidet. Jesus hätte ohne auch nur einmal zu zögern zu Gunsten des Sünders entschieden. Bei Herrn Köhler habe ich da jetzt so meine Zweifel.

K.H. Strohmeier, Gelsenkrichen

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Das neueste zum Thema Klimaschutz20.02.2007
Am 19.Februar wurde bei S.Christiansen wieder gelogen dass sich sogar die KfZ Abgase vor Scham rot einfärbten.
Die Automobilbranche vernachlässigt weltweit seit Jahrzehnten den Umweltschutz und setzt stattdessen auf Luxus. Immer stärkere Motoren und immer mehr Bezin, das war von Anbeginn das Credo bei Mercedes.Nun aber in einer Nacht und Nebel Aktion will uns die Politik incl. der Automobilbranche weismachen sie hätten beim Klimaschutz das Rad neu erfunden. Von neuem kommt die Mär vom 3 Liter Auto und Toyota verkauft den Hybrid wie warme Semmeln.

Auch Dank der Werbung von Renate Künast, die das aber natürlich vehement abstreitet. Was Frau Künast aber nicht sagte, die deutsche Autoindustrie zockelt einer Studie zufolge beim Klimaschutz hinterher und muß deutlich mehr tun als die europäische Konkurrenz. Gerade beim Dieselmotor setzt sie ihren technischen Vorsprung aufs Spiel und nutzt ihn zunehmend für schwere Luxuskarossen und Spaßfahrzeuge statt für Sparmobile.  Aber allen Dreckschleudern und Geländewagen zum Trotz, in immer neuen Programmen werden die AutofahrerInnen auf immer höhere Steuern und Abgaben vorbereitet. In London hat Bürgermeister Livinstone die zweite Stufe der Maut Rakete gezündet und vier Jahre nach Einführung der Auto-Maut in der Londoner Innenstadt ist die Gebührenzone auf die doppelte Fläche ausgeweitet worden. Autofahrer müssen nun auch in den noblen westlichen Stadtteilen eine Tagesgebühr zahlen. Auch Touristen sind von der neuen britischen KFZ Steuer betroffen. Wobei es aber da um den Umweltschutz gehen soll , hat der clevere Bürgermeister noch nicht gesagt.

Wie es in Deutschland gehen soll, davon gab es Sonntag abend bei S.Christiansen schon mal einen Vorgeschmack. Kfz-Steuer-Umstellung belastet Autofahrer angeblich nicht stärker. Das war die frohe Botschaft von Minister Tiefensee und gleichzeitig die erste von mehreren Lügen aus der illustren Runde von Politik, Wirtschaft und ADAC. Die KFZ Steuer soll an den Schadstoffaustoß angepasst werden und niemand soll mehr zahlen müssen. Mit Tränen in den rot verfärbten Augen schwor Minister Tiefensee beim Barte seines Parteivorsitzenden dass auch die Armen im Land weiterhin ihre Stinker fahren dürfen.Was er dort nicht zum besten gab, das war die nüchterne Pressemitteilung aus dem Hause Tiefensee am Montagmorgen. Es geht los bei Euro Norm 1 die soll mit 20% mehr zur Kasse gebeten werden und Euro 2 noch mit 15%.

Was die richtigen Stinker kosten sollen, wird vorsichtshalber noch gar nicht gesagt. Das wird wohl so teuer das nur noch die Schrotthändler ein Geschäft dabei machen werden. Also alles von vorn bis hinten schon gelogen. Im übrigen ist es aber so und das sagen alle seriösen Klimaexperten: Wir in Deutschland könnten ab sofort jegliche Umweltbelastung stoppen, die Klimaveränderung ist dank der Politik in den USA, China und Großrussland nicht mehr zu aufzuhalten. Wir müssen uns damit abfinden dass wir im Namen der Klimapolitik hier zwar immer rabiater zur Kasse gebeten werden, sich am Niedergang unseres Planeten aber nichts ändern wird. Das wissen von Merkel über Tiefensee und Olaf Henkel alle, aber solange wir nicht in der Lage sind die wirklichen Umweltverbrecher zu bestrafen, solange müssen wir eben immer neue Abgaben für die neu erfundene Umweltpolitik der großen Koalition zahlen.

Demnächst werden nach Angaben der CDU noch mehr Steuern für weitere Dreckschleudern eingeführt, auf das jeder sein Maß voll bekomme wie es einmal in grauer Vorzeit ein ägyptischer Pharao zum besten gab.Wer noch mit Kohlen heizen muß, der zahlt eine Abgabe darauf. Wer Holz verheizt der wird ebenfalls zur Kasse gebeten. Wer aber den politischen Müll der uns momentan regiert , verheizt , der bekommt den Orden der total gesundeten  Umwelt am grünen Bande, mit einer saftigen Steuerermäßigung pünktlich zum Weihnachtsfest.

Karl-Heinz Strohmeier, Gelsenkrichen
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Der Aufschwung ist da !?15.02.2007
Jubel, Beifall und knallende Champagnerkorken verkünden das es den Deutschen so gut wie schon lange nicht mehr geht. Ja er ist wirklich da der Aufschwung. Die Wirtschaft brummt, die Börse winkt mit fetten Gewinnen und unser Privatvermögen ist nur noch in Billionen zu messen.

Ach dieses doch so schöne Frühlingsmärchen hätte durchaus Wahrheitscharakter und trifft auch zu. Nur einen Fehler hat das ganze dann doch.

Den die Hälfte des Volksvermögens teilen nur 10 Prozent der Deutschen unter sich auf, während fast sieben Millionen Menschen auf Hartz IV angewiesen sind!

Die Kluft zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Und während einige in Champagner baden, haben viele andere nicht einmal mehr die Chance auf Arbeit, auf ein geregeltes Einkommen.Entvölkerte Landstriche im Osten, Slums in den Vorstädten der Ballungsräume sind dadurch nicht zurückzuholen in den Wohlstandsschoß der Gesellschaft. Arm müssten sie alle nicht sein, denn Geld ist genug vorhanden in unserem Land. Nur mit der Verteilung stimmt es nicht. Auch mit der Einsicht vieler Abgeordneter scheint es nicht weit her zu sein, einen Fehler gemacht zu haben und diesen korrigieren zu wollen. Aber sie sind ja auch nicht HARTZ IV!

Ein weiteres großes Problem das endlich angegangen werden sollte ist der Spitzensatz der Einkommenssteuer. Er ist ein besonderes Objekt von Absenkungsmaßnahmen und Dauerdiskussionen. Im Ergebnis der Einkommenssteuerreform hat Deutschland mit nur noch 42 % einen der niedrigsten Spitzensteuersätze innerhalb der Alt-EU, der damit zugleich erheblich unter dem Durchschnitt von 46,2 % liegt, und selbst mit der neuen „Reichensteuer" hat Deutschland einen im internationalen Vergleich niedrigen Spitzensteuersatz haben.1999 hatte der Spitzensteuersatz noch bei 53 % gelegen.

Auch die Unternehmenssteuer auch Körperschaftssteuer gennant ist in Deutschland viel zu tief angesiedelt.Gemessen am Verhältnis der Unternehmenssteuereinnahmen am Bruttoinlandsprodukt war Deutschland wegen der sehr löcherigen Bemessungsgrundlage nach dem jüngsten OECD-Vergleich schon seit Jahren Niedrigsteuerland.

Immer wieder wurde und wird die Forderung nach Steuersenkungen mit dem Versprechen verbunden, daß dies wirksam die Arbeitslosigkeit senken könnte, indem die begünstigten Unternehmen mehr investieren und begünstigte Einzelpersonen mit mehr Verbrauch die Konjunktur ankurbeln würden. Die historische Erfahrung ist allerdings umgekehrt. Trotz der Senkung der Spitzensteuersätze und Rückgangs des Anteils der Steuereinnahmen am deutschen Bruttosozialprodukt ist die Arbeitslosigkeit immer weiter gestiegen

Und von den Hedge Fonds wollen Wir erst gar nicht reden!

Wenn da nicht schnellstens eine andere, stabileres Wirtschaftssystem aufgestellt wird, dann erledigt sich die Nächste Wahl, und Deutschland von selbst!
Wir brauchen keine Parteien die nichts anderes mehr sind als Selbstfindungsgruppen von gescheiterten Personen, die ihre Selbstverliebtheit als wichtiger Erachten als konstruktive Lösungen umzusetzen, egal aus welcher "Theologischen Politecke sie kommen". Wenn es noch Pragmatiker in der Politik gibt, dann sollen sie sich zusammensetzen und neues schaffen, und die Parteien einfach links liegen lassen. Das ist die einzige Aufgabe die noch ansteht!

Steht unsere Gesellschaft vor der Zerreißprobe?

Hat das Soziale in unserer Marktwirtschaft ausgedient?

Zählt nur noch das Recht des Stärkeren oder des Privilegierten?

Kontakt:


Dirk Grund
Bgm-Horlacherstrasse.42
D-67067 Ludwigshafen
Tel.:0160/5952664
E-Mail:
[email protected]?subject=openPR.de%20Kontakt">[email protected]

Plattform für Interessierte und Betroffene des neuen Alg2 / Hartz4 Gesetzes

http://alg2-hartz4.de
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Leider... 4.11.2006
...wurden alle bisherigen Einträge aufgrund eines technischen Fehlers gelöscht!

Demnächst gibts wieder neue Infos und Nachrichten.
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