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Der Aufschwung ist da !?15.02.2007
Jubel, Beifall und knallende Champagnerkorken verkünden das es den Deutschen so gut wie schon lange nicht mehr geht. Ja er ist wirklich da der Aufschwung. Die Wirtschaft brummt, die Börse winkt mit fetten Gewinnen und unser Privatvermögen ist nur noch in Billionen zu messen.

Ach dieses doch so schöne Frühlingsmärchen hätte durchaus Wahrheitscharakter und trifft auch zu. Nur einen Fehler hat das ganze dann doch.

Den die Hälfte des Volksvermögens teilen nur 10 Prozent der Deutschen unter sich auf, während fast sieben Millionen Menschen auf Hartz IV angewiesen sind!

Die Kluft zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Und während einige in Champagner baden, haben viele andere nicht einmal mehr die Chance auf Arbeit, auf ein geregeltes Einkommen.Entvölkerte Landstriche im Osten, Slums in den Vorstädten der Ballungsräume sind dadurch nicht zurückzuholen in den Wohlstandsschoß der Gesellschaft. Arm müssten sie alle nicht sein, denn Geld ist genug vorhanden in unserem Land. Nur mit der Verteilung stimmt es nicht. Auch mit der Einsicht vieler Abgeordneter scheint es nicht weit her zu sein, einen Fehler gemacht zu haben und diesen korrigieren zu wollen. Aber sie sind ja auch nicht HARTZ IV!

Ein weiteres großes Problem das endlich angegangen werden sollte ist der Spitzensatz der Einkommenssteuer. Er ist ein besonderes Objekt von Absenkungsmaßnahmen und Dauerdiskussionen. Im Ergebnis der Einkommenssteuerreform hat Deutschland mit nur noch 42 % einen der niedrigsten Spitzensteuersätze innerhalb der Alt-EU, der damit zugleich erheblich unter dem Durchschnitt von 46,2 % liegt, und selbst mit der neuen „Reichensteuer" hat Deutschland einen im internationalen Vergleich niedrigen Spitzensteuersatz haben.1999 hatte der Spitzensteuersatz noch bei 53 % gelegen.

Auch die Unternehmenssteuer auch Körperschaftssteuer gennant ist in Deutschland viel zu tief angesiedelt.Gemessen am Verhältnis der Unternehmenssteuereinnahmen am Bruttoinlandsprodukt war Deutschland wegen der sehr löcherigen Bemessungsgrundlage nach dem jüngsten OECD-Vergleich schon seit Jahren Niedrigsteuerland.

Immer wieder wurde und wird die Forderung nach Steuersenkungen mit dem Versprechen verbunden, daß dies wirksam die Arbeitslosigkeit senken könnte, indem die begünstigten Unternehmen mehr investieren und begünstigte Einzelpersonen mit mehr Verbrauch die Konjunktur ankurbeln würden. Die historische Erfahrung ist allerdings umgekehrt. Trotz der Senkung der Spitzensteuersätze und Rückgangs des Anteils der Steuereinnahmen am deutschen Bruttosozialprodukt ist die Arbeitslosigkeit immer weiter gestiegen

Und von den Hedge Fonds wollen Wir erst gar nicht reden!

Wenn da nicht schnellstens eine andere, stabileres Wirtschaftssystem aufgestellt wird, dann erledigt sich die Nächste Wahl, und Deutschland von selbst!
Wir brauchen keine Parteien die nichts anderes mehr sind als Selbstfindungsgruppen von gescheiterten Personen, die ihre Selbstverliebtheit als wichtiger Erachten als konstruktive Lösungen umzusetzen, egal aus welcher "Theologischen Politecke sie kommen". Wenn es noch Pragmatiker in der Politik gibt, dann sollen sie sich zusammensetzen und neues schaffen, und die Parteien einfach links liegen lassen. Das ist die einzige Aufgabe die noch ansteht!

Steht unsere Gesellschaft vor der Zerreißprobe?

Hat das Soziale in unserer Marktwirtschaft ausgedient?

Zählt nur noch das Recht des Stärkeren oder des Privilegierten?

Kontakt:


Dirk Grund
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Tel.:0160/5952664
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