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Aping my soul
You stole my overture
Trapped in God's program
Oh I can't escape

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
Why, why, why?

I can't forgive you
And I can't forget

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we in here?

-----

Rise above the crowds
And wade through toxic clouds
Breach the outer sphere
The edge of all our fears
Rest with you
We are counting on you
It's up to you

Spread our codes to the stars
You must rescue us all
Spread our codes to the stars
You must rescue us all

Tell us
Tell us your final wish
Now we know you can never return
Tell us
Tell us your final wish
We will tell it to the world

-----

Let's start over again
Why can't we start it over again?
Just let us start it over again
And we'll be good
This time we'll get it
We'll get it right
It's our last chance to forgive ourselves



Wer auch immer das hier liest, sollte mich nicht auf Inhalte und Äußerungen fest nageln, die ich vor zwei, drei Jahren geschrieben habe. Ich weiß, daß vieles davon Blödsinn ist, aber zum Löschen oder Verbessern ist es auch zu schade. Das meiste davon sollte sich ja in Folgebeiträgen richtig gestellt haben.

I.D.

Es passierte am Abend des 4. April...


...nicht! Sondern es ereignete sich vom 4. bis 7. August 2005 in einem Städtchen namens Anröchte. Wo das liegt, ist jetzt egal. Der folgende Bericht entstammt dem Fettes Brot-Forum, wo ich ihn bereits am 7.11. gepostet habe, aber trotz über 350 Lesern noch kein Feedback bekommen habe. Na ja, mag wohl an der Ausführlichkeit liegen  Oder daran, daß wirklich niemand außer uns dort war Vielleicht sollte ich dazu sagen, daß ich auch Fettes Brot einmal im Vorprogramm der die ärzte gesehen habe. Diesen Satz versteht ihr dann im Laufe des Lesens schon, keine Angst  So, zur Sache:


War da eigentlich wirklich keiner oder habt ihr euch alle nur versteckt und seid zu feige, es im Nachhinein zuzugeben?! großes Grinsen

Also so mal zur Info: Das Big Day Out Festival fand vom 05. bis .06.08.2005 im nordrheinwestfälischen Anröchte (wer kennt es nicht? großes Grinsen ) statt.

Wir machten uns bereits am frühen Nachmittag des 04.08. mit dem Zug auf den Weg in Richtung Anröchte. Da Anröchte glücklicherweise keinen Bahnhof hat, mussten wir bereits in Lippstadt aussteigen, um von da aus mit dem Bus weiterzufahren. In Anröchte Rock City sind wir dann natürlich mitten in der Stadt ausgestiegen. Positiv war, daß wir somit gleich wussten, wo das Festival-Gelände war - mitten in der Stadt nämlich großes Grinsen Negativ war, daß der Camping-Platz ca. 2 bis 3 Kilometer entfernt lag. Schwer bepackt machten wir uns auf den Weg druch Anröchte in die grobe Richtung des Campingplatzes. Zum Glück wurden wir bereits ein paar hundert Meter weiter von einem Mitorganisator aufgelesen und mit dem Auto bis zum Campingplatz mitgenommen - das nenn' ich mal Service Augenzwinkern

Am Camping-Platz angekommen - es war mittlerweile schon leicht dämmrig - bauten wir unser Zelt aus und orientierten uns kurz. Wir gingen danach zurück in die Stadt, um den idealen Weg zu finden. Wir sind dann ein wenig auf dem Festivalgelände rumgelatscht, wo gerade die beiden Bühnen aufgebaut wurden. Als wir einen schlau aussehenden Typen fragten, ob wir unsere CTS-Tickets schon an dem Tag in Hard-Tix umtauschen könnten, guckte er blöd, weil er anscheinend kein Englisch konnte ("Siii-Tiii-Ess?!?"). Anschließend verneinte er unsere Frage und verwies uns darauf, daß wir ja einen Tag zu früh seien - ach was?! Augen rollen *bamm*
Schockiert von dieser Tatsache (sollten wir wirklich einen Tag zu früh sein? Wir konnten es nicht glauben... großes Grinsen ) wanderten wir zurück zum Camping-Platz. Weil sich vor dem Vereinsheim (der Camping-Platz war auf 'nem Fußballplatz stationiert) eine Schlange gebildet hatte und weil einige Leute bereits mit Hardtix in der Hand rumliefen, stellten wir uns einfach mal an großes Grinsen Tatsächlich konnten wir dort unsere Siii-Tiii-Ess-Tickets in Hard-Tickets umtauschen - und das, obwohl wir doch einen Tag zu früh waren geschockt

Erschöpft, aber glücklich gingen wir ins Bett - der Freitag sollte lang werden.
Gegen 9 oder 10 oder so sind wir am Freitag aufgestanden, haben schnell geduscht und sind dann auf dem schnellsten Wege ins Dorf. Vor dem Festivalgelände lauerte bereits ein (wirklich vernichtend geringer) Teil der üblichen Verdächtigen, der Rest bestand aus Dorfkindern - also keine potentielle Gefahr für den Platz in der ersten Reihe großes Grinsen
Um 14 Uhr sollte Einlass sein. Gegen 13:15 Uhr richtete sich die Masse auf, denn auch die Schleusen waren mittlerweile mal aufgebaut. Unser Vorteil war, daß wir bereits Hardticket hatten, die anderen mussten ihre Tix erst noch umtauschen. So konnte ich also gut argumentieren und stand letztendlich als erster in der Reihe. Die Secs waren unfreundlich, aber schlampig (Kekse + Tetras in der Hose, Tetras in der Jacke, Tetras in der Tasche, Tetras überall großes Grinsen ), sodass zumindest die Verpflegung gesichert war. Obwohl die andere Schleuse früher geöffnet wurde, war die Dorfjugend einfach zu langsam - erster!
Als ich vor der Bühne stand, war ich erst einmal einen Augenblick geschockt, wie hoch sie doch war... Nachdem der erste Schock verdaut war, setzte ich mich hin - glücklicherweise direkt in der Mitte und glücklicherweise direkt auf ein Tetrapack, daß meinem Gewicht nicht standhielt und platzte - toll!

Irgendwann so gegen halb vier begann dann die erste Band (Que Pasa!). Der Sänger erinnerte mich sehr an Josh Homme (QOTSA), die Band war trotzdem toll (Zitat: "Ihr alle dahinten! Ihr seid alle zusammen ein verrücktes Huhn!" großes Grinsen ). Danach folgte Exilia. Seitdem ich sie 2004 im Vorprogramm der die ärzte gesehen habe, definitiv eine meiner Hassbands Teufel Ich habe so gut es geht weggehört und es war dann Gott sei Dank schneller vorbei als erwartet.
Danach folgte Juli, die erste Band, auf die ich mich schon im Vornherein gefreut habe. Der Auftritt war anscheinend ganz okay, denn mir fällt grade nix negatives ein - postives allerdings auch nicht großes Grinsen

Nach Juli kam dann auch shcon der Co-Headliner des ersten Tages: Die H-Blockx! Nachdem ich sie 2004 im Vorprogramm der die ärzte gesehen habe (De ja vú? großes GrinsenAugenzwinkern ) - aber nur live, auf Platte sind die doof. Wie Henning uns mitzuteilen vermochte, war dies der 1000. Auftritt der H-Blockx - und wir waren dabei Freude In diesem Zusammenhang zu erwähnen sind wohl zwei "ältere Damen", die schon den ganzen Tag nach Henning gekreischt hatten. Als dann die eine die andere fragte, wie denn "das eine Album da, das du zu Hause hast" heißt, antwortete die Gefragte nur mit "Keine Ahnung, woher soll ich das denn wissen?" Augen rollen großes Grinsen

Nach den H-Blockx folgte dann der Hauptact des Freitags:



*spannungsteiger*



Na, schon gespannt?!



Wisst ihr, wer es war?



Sicher?



Ganz sicher?



Ja, genau, es war...



...der folgende Künstler



Es war...



*trommelwirbel*



Farin Urlaub!
großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

Lustig war, daß der Vorhang vom Wind in Richtung Publikum geweht wurde, was wir natürlich nutzten, um ihn uns eigen zu machen großes Grinsen Leider wollten die blöden Secs ihn wiederhaben böse Ich hätte zu gerne die Gesichter des Racing Teams gesehen großes Grinsen
Na ja, das Konzert an sich war jetzt nicht so der Bringer, die neuen Songs klingen imho live nicht besonders toll. Außerdem haben ein paar der besten Stücke gefehlt (allen voran "Wunderbar"). Froh, aber doch irgendwie traurig, daß der erste Tag bereits vorbei war, machten wir uns auf den Rückweg zum Camping-Platz - fest entschlossen, die durch die beschissenste Absperrung aller Zeiten entstandenen Knochen-, Knorpel-, Muskel- und Gelenkschäden am nächsten Tag zu schonen und ja nicht in die erste Reihe zu gehen.

Gesagt, getan, schliefen wir am Samstag aus - so gut, wie das (auch auf kleinen Festivals) halt so geht. Ich weiß nicht mehr genau, wann genau wir wach waren, aber es war ungefähr die gleiche Zeit wie am Vortag. Mit Rumgegammle, Spaziergängen über den winzigen Campingplatz und dem Genießen der Sonne (!!) vertrieben wir uns die Zeit, konnten es dann aber doch nicht lassen, schon zum Einlass am Festivalgelände sein. Wir schauten uns erstmal um - bei Festivals hat man da ja nicht unbedingt die Möglichkeit, wenn man den ganzen Tag in der ersten Reihe stehen muss großes Grinsen
Als wir so nichtsahnend am Sounds for Nature-Stand vorbeikamen, kam plötzlich ein aufgebrachter Organisator an und meinte, daß sie ihre Sachen festhalten sollen, weil es eine Sturmwarnung gäbe - jay, perfektes Festival-Wetter also großes Grinsengroßes Grinsen
Die erste Band, die wir uns an diesem Tag anguckten war Super Mercato. Irgendwie kam uns der Sänger bekannt vor. Letztendlich sind wir dann drauf gekommen, daß das Markus Sprengler, der ehemalige Sänger der Busters sein könnte. Als er dann was ins Mikofon sprach, war unsere Vermutun mehr als bestätigt großes Grinsen Die Band war ganz cool, war so Reggae-/Dub-Musik...
Danach folgte dann Mia und äh... nun ja, wie soll ich sagen... wir standen in der ersten Reihe großes Grinsen Mia sind ja musikalisch ganz okay, aber Mieze finde ich some kind of abartig... Überraschenderweise kannte ich mehr Lieder als ich eigentlich dachte. Ich war dann aber froh, als es vorbei war Augenzwinkern
Nach Mia sollten Silbermond spielen. Eine Band, die ich bis zu dem Tage eigentlich sehr mochte. Eigentlich war es ja auch ganz okay, aber die Frau redet einfach zu viel Augen rollen Aber die Darbietung von Farin Urlaubs "Porzellan" war amüsant anzuhören großes Grinsen Nachdem Silbermond fertig waren, verschwand plötzlich auf einmal ein großer Teil der bis dahin durchschnittlich 12- bis 15-jährigen ersten Reihe. Ein paar unentschlossen blieben noch...

Zitat:
Mama: Sollen wir dich mitnehmen oder willst du noch ein bißchen hier bleiben?
Kind: Ich weiß noch nicht, ob ich bis Oomph! - oder wie die heißen - bleibe, die machen ja so böse Musik. Und bei Fettes Brot bin ich mir auch noch nicht so sicher, weil die spielen ja erst so spät.

Was soll ich sagen?! Das Kind ging natürlich großes Grinsen Gut für uns, denn wir konnten weiter nach links in Richtung Mitte rücken. Ein Schichtwechsel schien sich zu vollziehen, denn es roch auf einmal ganz aufdringlich nach Gruft. Ein kurzer Blick verriet: Aha, die Oomph!-Fans sind angekommen großes Grinsen
Seitdem ich sie 2004 im Vorprogramm der die ärzte gesehen habe (*ähem* großes Grinsen ), mochte ich sie sehr - auch wenn mir damals aufgrund der doch sehr direkten Texte ab und zu mal richtig schlecht geworden ist großes Grinsen Oomph! überzeugten auch diesmal, eigentlich sogar mehr als 2004.
Nach dem Auftritt habe ich sogar noch ein Autogramm vom Schlagzeuger bekommen, obwohl ich nichtmal weiß, wie er heißt geschockt großes Grinsen Auch nach Oomph! war wieder eine akute Fluchtwelle zu erkennen. Wir hatten schon Angst, am Ende allein da zu stehen.

Gegen 23 Uhr erschienen dann die Brote auf der Bühne. Ein paar Sekunden später forderte ein doch sehr angetrunkener "Fan" nach Martins Lederjacke. Dies wiederholte sich bis zur Mitte des Konzertes ständig, obwohl Martin ihm immer wieder ein klares Nein gegeben hatte Augen rollen
Wie auf FB-Konzerten üblich, war der Sound (speziell von Martins Mikro) bei den ersten Liedern alles andere als optimal. Außerdem war es viel zu leise, aber das regelte sich durch die "Lauter, Lauter"-Rufe des Publikums dann glücklicherweise von selbst Augenzwinkern
Meinen auf dem Weg zum Festivalgelände gefundenen Flyer mit 'nem Blitz drauf hat Björn leider nicht gesehen, aber zumindest Martin hat gegrinst großes Grinsen
Alles in allem kann ich mich an das Konzert nur sehr flüchtig erinnern. Für immer im Gedächtnis bleiben wird mit jedoch der einsetzende Regen, der nicht aufzuhören schien und immer stärker wurde. Ich wünschte mir inständig das Ende des Konzertes - und einen starken Fön großes Grinsen Nach gut 1 1/2 Stunden hatte ich es dann auch überstanden. Wir hätten und jetzt also auf den Rückweg zum Camping-Platz machen können. Das Problem war nur, daß einerseits meine Klamotten so sehr an mit klebten, daß ich mich kaum bewegen konnte und zweitens war es so arschkalt, daß das die Körperstarre noch verstärkte großes Grinsen Glücklicherweise haben wir es dann aber doch noch zurück geschafft.

Sonntag sind wir gegen 8 aufgestanden, weil wir dachten, daß um halb zehn ein Bus nach Lippstadt fährt - denkste! Der erste Bus fuhr um halb zwölf Augen rollen Der Rest der Heimfahrt war dann nur noch Formsache.

Alles in allem ein sehr ereignisreiches Festival, das sehr familiäres Flair ausstrahlt und durch seine Unbekanntheit und das "Ich kenne niemanden hier, ist doch auch mal schön"-Gefühl sehr sympathisch und keinesfalls aufdringlich wirkt. Bei passendem Line-Up war dieses Jahr sicherlich nicht der letzte Besuch dort smile

Trotz allem war ich noch nie so tot wie nach diesem Wochenende. Ich habe noch zwei Wochen später 'ne Halskrause getragen, weil mein Nacken so verspannt war und so sehr weh tat großes Grinsen
) fand ich sie toll (zumindest toller als vorher Weil wir Schisshasen sind, sind wir vorübergehend in das Bürgherhaus gegangen. Ein Blick aus dem Fenster verriet jedoch, daß sich nichtmal die Bäume geneigt haben, also wirds ja wohl nicht so schlimm gewesen sein. Als wir nach draußen gingen, war der Platz fast leer, was ich ein wenig unfair gegenüber der ersten Band fand, die treffenderweise den Namen raindoesn'tmatter trug. Leider ließen sich aber die Silbermond-Hardcore-Fans nicht von dem Regen vertreiben


Wer das alles gelesen hat, ist doof! großes Grinsen

In diesem Sinne...
_________________
Listening to: Tocotronic - Gegen den Strich


Geschrieben am 4.04.2006 um 14:30 Uhr.
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