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Aping my soul
You stole my overture
Trapped in God's program
Oh I can't escape

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
Why, why, why?

I can't forgive you
And I can't forget

Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we?
Who are we?
Where are we?
When are we?
Why are we in here?

-----

Rise above the crowds
And wade through toxic clouds
Breach the outer sphere
The edge of all our fears
Rest with you
We are counting on you
It's up to you

Spread our codes to the stars
You must rescue us all
Spread our codes to the stars
You must rescue us all

Tell us
Tell us your final wish
Now we know you can never return
Tell us
Tell us your final wish
We will tell it to the world

-----

Let's start over again
Why can't we start it over again?
Just let us start it over again
And we'll be good
This time we'll get it
We'll get it right
It's our last chance to forgive ourselves



Wer auch immer das hier liest, sollte mich nicht auf Inhalte und Äußerungen fest nageln, die ich vor zwei, drei Jahren geschrieben habe. Ich weiß, daß vieles davon Blödsinn ist, aber zum Löschen oder Verbessern ist es auch zu schade. Das meiste davon sollte sich ja in Folgebeiträgen richtig gestellt haben.

I.D.

Hurricane-Festival 2007 - Scheeßel, Eichenring.


Nicht, daß sowas wichtiges verloren geht. Für alle, die es beim Stöbern im Archiv gefunden haben. Hier der Nachlass zum Hurricane 2007, eingefügt am 23.06.09:

Von State Radio habe ich leider nur zwei oder drei Stücke mitgekriegt, weil der Strom ausgefallen ist. Schade, schade. Die gefielen mir und ich hätte sie mir auch nochmal im Zelt angeguckt, wenn ich nicht was besseres vorgehabt hätte.

The Rakes fand ich gut. Wenn es backstage zu Beginn des Festival Umsonst-Drogen gegeben hätte, der Sänger der Rakes hätte sie ALLE alleine aufgebraucht. Er erinnerte mich ein wenig an Tom Cruise. Der Bassist erinnerte an Rick McPhail, der Gitarrist an Olli Koch. Der Sänger hat alle in Grund und Boden getanzt. So ein verrücktes Huhn.

Snow Patrol waren einfach nur öde. ÖDE!! Und die Zeit ging natürlich auch nicht vorbei.

Die Fantastischen Vier haben mich ein wenig enttäuscht, da hatte ich wesentlich mehr erwartet. Im kleinerer Rahmen würde ich sie mir nochmal angucken, aber Freitag fand ich sie relativ öde.

Die Beastie Boys fand ich sehr gut, auch wenn es mich nicht so extrem mitgerissen hat. Intergalactic hat alles rausgerissen, was irgendwie zu bemängeln gewesen wäre.

Queens of the Stone Age - ach, was soll ich zu dieser Band sagen... es ist definitiv eine gute Band, aber auch nur, wenn man die Songs kennt. Das hieß also: Am Rand stehen und immer zu den Singles in die Menge rein. Eine der wenigen Bands übrigens, bei der ich sowas wie einen Moshpit gefunden habe - oder ihn mir selbst geschaffen habe. Je nach dem, wie man das sieht.

Von Fotos habe ich nur ein Lied mitbekommen. Ich finde es schon etwas armseelig, mit Remmidemmi eine Band zu covern, die am gleichen Wochenende spielt und das nicht etwa zu tun, weil man die Band so gut findet, sondern einfach nur, damit man die Partymenschen auf seine Seite kriegt. Schade, daß sich Nino von Virginia Jetzt! dazu hinreißen ließ, bei sowas mit auf die Bühne zu kommen. Kein Vergleich zu dem, was VJ! selbst dann ablieferten. Einfach nur wow.

The Sounds habe ich dann im Vorbeigehen gesehen, hat mich aber weder musikalisch noch optisch angesprochen. An Mogwai kann ich mich nicht mehr erinnern.

Arcade Fire waren gut, aber ich war mehr damit beschäftigt, meinen Harndrang bis zu Bloc Party zu unterdrücken. Die waren nämlich toll, auch wenn die Stimmung wie so oft nicht so knallermäßig war. Super sympathische Band.

Danach Incubus von weitem. Viel zu leise. Hätte man laut mitgesungen, hätte man die Band nicht mehr gehört. Schade, schade. Würde ich sie nicht Donnerstag schon wieder sehen, hätte ich echt gekotzt.

Die Enttäuschung des Wochenendes: Marilyn Manson. Disposable Teens ist eines meiner Lieblingslieder von ihm. Er hat es als zweites oder drittes gespielt und ich habe es nicht erkannt. Jegliche Versuche, in der Mitte des Publikums einen Stimmungskern zu finden, blieben im Schlamm stecken. Sowohl showmäßig als auch musikalisch fand ich den Auftritt einfach nur schwach. Definitiv der schwächste Headliner, den ich in drei Jahren Hurricane gesehen habe.
Nach einer guten Viertelstunde und zu Anfang von Mobscene hat es mir gereicht und ich habe das Kontrastprogramm namens Bright Eyes angestrebt. Der war - verlichen mit der großen Bühne - ohrenbetäubend laut. Conor Oberst stand wie eine gottesähnlichen Erscheinung auf der Bühne und hat leider gerade sein letztes Lied gespielt. Rückblickend hätte ich Oberst ganz und Manson nur am Ende geguckt. Aber sowas weiß man ja leider vorher nie.

Zum Tagesabschluss gab es dann noch Interpol. Die waren eigentlich ganz gut, allerdings konnte ich der Musik teilweise nicht so richtig folgen, weil ich kurz davor war, im Stehen einzuschlafen.

Sonntag Mittag fing es mit Sugarplum Fairy an. Ich habe sie gestern zum dritten Mal gesehen und irgendwie... war es so mittelmäßig. War halt mal wieder keine Stimmung. Die Band war zwar gut, aber so richtig hat es mir nicht gefallen.

Danach bin ich kurz zu Juliette & the Licks, nur um Frau Lewis mal gesehen zu haben. Zum Glück haben sie dann auch prompt Sticky Honey gespielt, sodass ich mich erstmal auf den Zeltplatz verziehen konnte.

Von da aus habe ich mir um 17:13 überlegt, daß man ja mal zwischendurch Itchy Poopzkid gucken könnte, die um 17:30 im Zelt spielen sollten. Also schnell Sachen zusammen gesucht und gerannt. Ich war vom Sprinten dann so geschafft, daß ich bereits bei der Ankunft im Zelt völlig durchgeschwitzt war. Die Temperatur im Zelt hat auch nicht dazu beigetragen, daß sich das änderte. Die Band hat mich positiv überrascht, würde ich mir glatt nochmal angucken. Allerdings habe ich keine Lust auf dieses Punk-Publikum.

Danach habe ich mir Sonic Youth in der Schlange für den vorderen Bereich angesehen. Das war mir irgendwie zu progressiv. Weiß nicht, konnte damit nichts anfangen. Außerdem ist mir sowieso jegliche Erinnerung an das Konzert verloren gegangen.

Mit geschlossenen Augen und Stoßgebete gen Himmel richtend verfolgte ich, wie sich die Schlange langsam Richtung Eingang zum vorderen Bereich bewegte. Fünf Leute vor mir wurde auf einmal der Einlass gestoppt. Zum Glück war das aber nur eine kurze Pause und ich bin doch noch vorne reingekommen.

Wenig später standen dann PLACEBO auf der Bühne. Die Stimmung war wie erwartet mal wieder nicht so der Bringer, aber das war mir egal. Absolut. So eine derbe Band. Und Brian Molko war in Redelaune. Jeder Zeit wieder! Highlight!

Danach sollte ein Stunde Pause zu Pearl Jam zu überbrücken sein, die wir damit verbrachten, uns mit den PJ-Ultras um uns herum bekannt zu machen.
Ich kannte von Pearl Jam genau ein Lied und hatte nicht wirklich hohe Erwartungen an die Band - eben, weil ich sie nicht kannte. Ich dachte, da kommt gleich irgendeine Grunge-Band, die halt so Musik zum Rumstehen und Angucken spielt.
Ich weiß nicht mehr, wann genau es passiert ist, aber spätestens zur Mitte des zweiten Liedes hielt mich nichts mehr und ich musste einfach weiter nach vorne. So eine bombastische Band. So eine bombastische Stimmung. Wow. Ich weiß bis jetzt nicht, wo ich das einordnen soll. Wir waren danach einfach komplett geflasht.

Geschrieben am 25.06.2007 um 03:20 Uhr.
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